Waldtracht/Läuse 2018

  • Hier bisher auch nicht wirklich. Aber es hatte die Tage auch nochmal nen ordentlichen Duscher gemacht, und jetzt ist erstmal noch die Linde in Vollblüte.

    Hoffe dass danach der Wald kommt. Ich drück die Daumen.

    Mikrowellen-Essen aus biologischem Anbau lässt uns nur so leise aufstoßen, dass sich niemand belästigt fühlt.


  • Pffff, bei uns gibt es dieses Jahr gar nix. Kein Wald (weiß net warum), keine Linde (zu trocken), Senf, Raps oder sonst eine Massentracht existiert hier eh nicht. Ich werde nächste Woche die leeren Sommerhonigräume abräumen und füttern.....

  • N'Abend


    Waldtracht gibts nicht jedes Jahr. Und da letztes Jahr in vielen Gegenden ein ziemlich gutes Waldhonigjahr war, wird es dieses Jahr eher nix davon geben. Klassisches Räuber-Beute-Beziehungsschema. Wenn alles klappt, nächstes Jahr wieder. Oder übernächstes.

    Grüsse, Robert, der sich auf eine hoffentlich leckere waldhonigfreie Sommertrachternte freut.

  • ...bei uns gibt es dieses Jahr gar nix. Kein Wald (weiß net warum), keine Linde (zu trocken), Senf, Raps oder sonst eine Massentracht existiert hier eh nicht.

    Schreib Dich nicht ab...da muß mer doch was mach´n! (min 0,49 bis 0,50):

    Gegen die Trachtbandlücke muß es ja nicht gleich Riesenbärenklau oder Springkraut sein. Bienenbäume sind für Spättrachten auch sehr begehrt und nicht invasiv, auch wenn es für deren Blüte jetzt noch etwas zu früh sein mag:

    http://www.bienenbaum.com/theme_2.html

    Ich kenne einen Berufsimker, der seinen Ablegerstand so bepflanzt hat, daß er glaubwürdig behaupten kann, er füttere seine Ableger nicht.

  • Ist nicht wirklich schlimm. Bei uns ums Dorf gibt es nur leider wirklich ausschließlich Getreidefelder und zu oft gemähte Wiesen (im Frühling Löwenzahn). Keine Blühstreifen, keine Phaceliafelder, und neben der Straßen wird immer alles komplett abgemäht. Wir haben- abgesehen von meinem Garten - unkrautfreie Zone. Letztes Jahr hatten wir immerhin noch ein Kornblumenfeld, aber das ist jetzt auch dem Weizen zum Opfer gefallen.
    Bei mir im Garten wächst schon vieles für die Damen. Weiden, Hasel, Heckenrosen, Phacelia, Witwenblumen und im Herbst ganze Asternhecken. Ich gebe mir alle Mühe. Und eigentlich gibt es halt wirklich massig Linden auf dem Dorfplatz, die dieses Jahr aber absolut trocken standen.
    Den Bienenbaum werde ich pflanzen - für den habe ich noch einen tollen Platz :). Jetzt freue ich mich erst mal auf die ersten Blüten meines Beetes mit durchwachsener Silphie - das wird im kommenden Jahr auch noch erweitert! Und im nächsten Jahr kommt eh alles wieder anders :) !

  • Allein schaffst Du wenig. Meist liegt es an der Unkenntnis der Zeitgenossen. Das Thema Bienen ist jedoch derzeit mehr ins allgemeine Bewußtsein gerückt und die Chancen gestiegen, daß zugehört wird, wenn Imker etwas erzählen. Wenn man dabei an die Leute herankommt, die über öffentliches Grün entscheiden, kann man mit ein wenig psychologischem Geschick u.U. sehr viel für die Bienen verändern. Sehr vorteilhaft ist es, wenn man noch andere Partner ins Boot holt - welche Verwaltung würde es bspw. wagen, ihre Stimme gegen die Kinder und deren Bienenprojekte zu erheben etc...

  • Allein schaffst Du wenig. Meist liegt es an der Unkenntnis der Zeitgenossen. Das Thema Bienen ist jedoch derzeit mehr ins allgemeine Bewußtsein gerückt und die Chancen gestiegen, daß zugehört wird, wenn Imker etwas erzählen. Wenn man dabei an die Leute herankommt, die über öffentliches Grün entscheiden, kann man mit ein wenig psychologischem Geschick u.U. sehr viel für die Bienen verändern. Sehr vorteilhaft ist es, wenn man noch andere Partner ins Boot holt - welche Verwaltung würde es bspw. wagen, ihre Stimme gegen die Kinder und deren Bienenprojekte zu erheben etc...

    Da hast du natürlich Recht. Ich kämpfe seit drei Jahren mit meinem Unwillen, mich mit Obst- und Gartenbauverein oder Angestellten der Gemeine überhaupt zu beschäftigen.....
    Leider habe ich aufgrund meines Alters keine Beziehungen zu Schulen/Kindergärten usw......
    Und mein psychologisches Geschick würde ich nicht als solches bezeichnen wollen ;)

  • Beziehungen kann man als Imker problemlos knüpfen, Bienen sind immer interessant. Kinder werden noch nach Jahren davon erzählen, wie sie mit 2 vollen Wassereimern in den Händen um die Wette gerannt sind, um den Bienen und ihren Transportleistungen nachzueifern. Psychologisches Geschick kann man/frau im Besonderen durch Charme ersetzen...

    Letztlich zählen die Sachargumente, gerade in der Verwaltung. Die freuen sich doch, wenn sie endlich ehrenvolle Kostenspar-Argumente geliefert bekommen, nicht alle 2 - 3 Wochen eine Vielzahl von Flächen abrasieren lassen zu müssen, sondern nur noch 2 x im Jahr. "Langgrasflächen" hörte ich kürzlich als neues Fachwort aus Leipzig...

    Bayrische Biergartenbetreiber sollen gute Kunden für Bienenbaumschulen sein - sie lenken damit die Wespen an sonnigen Herbsttagen von den Biergläsern der Gäste ab in die Bäume - rechnen können diese Wirte auch.

    So hat fast Jeder irgendeinen Berührungspunkt, an dem sich seine Interessen mit denen der Bienen verbinden lassen. Diese Punkte gilt es zu finden und charmant nahezubringen - nicht mehr und nicht weniger.