Bienen sind weg

  • Aus meinen Anfängererfahrungen und vor allem Fehlern würde ich sagen - ein Imker, der sich über Jahre(!) ein tragfähiges Varroakonzept ohne Winterbehandlung erarbeitet hat, kann sich 6 Monate Abwesenheit vielleicht(!) leisten. Als Anfänger wird das 100% schiefgehen und das wirst Du so auch nicht lernen können. Wie auch, wenn Deine Frühjahrsarbeit aus dem Abräumen toter Völker besteht. Und nein, deine Bienen sind nicht "abgehauen" - die sind tot, kahlgeflogen.


    Wäre es nicht besser, Du suchst Dir einen Imker, bei dem Du im Sommer mitimkern kannst? Der Kollege ist im hoffentlich froh, wenn er in der Saison Unterstützung hat und die Bienen bekommen die notwendige Winterbehandlung - sei es Varroabekämfung, Nachfüttern, Flugloch freiräumen, weggewehte Deckel suchen ...


    Gruß

    Marion

    Gärtnerin mit Hang(garten) zur Selbstversorgung, Informatikerin, neugieriges Gscheidhaferl - 123viele.de

  • - ein Imker, der sich über Jahre(!) ein tragfähiges Varroakonzept ohne Winterbehandlung erarbeitet hat, kann sich 6 Monate Abwesenheit vielleicht(!) leisten. Als Anfänger wird das 100% schiefgehen und das wirst Du so auch nicht lernen können.

    Der Meinung bin ich nicht. Wenn man diese Punkte beachtet:

    Varroakontrolle ab Ende Mai, verkürztes Bienenjahr mit Varroabehandlung durch komplette Brutentnahme mit nachfolgendem Oxalsäuresprühen im brutfreien Zustand, frühes komplettes Einfüttern als Maßnahme gegen Honigtau im Winterfutter und Nachbehandlung im Oktober nach Bedarf - dann kann es klappen.

    Gruß Ralph

  • Deine Bienen hast du an die Milben verloren... Ich kenne deine Motive nicht, aber du solltest besser einen Grundkurs besuchen, bevor du Verantwortung für Bienen übernehmen willst... dort wird vieles anschaulich erklärt. Diese Kurse finden allerdings im zeitigen Frühjahr statt...


    Vielleicht solltest du dir grundsätzlich überlegen, ob die Imkerei das passende für dich ist...

    "Die Zukunft der Honigbiene liegt in den Kreuzungen!" - Bruder Adam

  • Der Meinung bin ich nicht. Wenn man diese Punkte beachtet:

    Varroakontrolle ab Ende Mai, verkürztes Bienenjahr mit Varroabehandlung durch komplette Brutentnahme mit nachfolgendem Oxalsäuresprühen im brutfreien Zustand, frühes komplettes Einfüttern als Maßnahme gegen Honigtau im Winterfutter und Nachbehandlung im Oktober nach Bedarf - dann kann es klappen.

    Gruß Ralph

    Das meinte ich ... wenn man es kann, kann es klappen, aber als Anfänger kriegt man das nicht aus dem Stand gebacken.

    Gärtnerin mit Hang(garten) zur Selbstversorgung, Informatikerin, neugieriges Gscheidhaferl - 123viele.de