Reife von Zuchtköniginnen und deren Annahme im Wirtschaftsvolk

  • Hallo zusammen,


    drei Jahre haben meine Bienen trotz mir als Imker überlebt, und im nun begonnen vierten Jahr will ich endlich auch mit der Zucht eigener Königinnen beginnen.


    Dabei steht schon einiges bereit: Theoretisches Wissen, genug Völker für die Bildung eines Sammelbrutablegers, 3er Ablegerkästen und Kieler Begattungskästchen, Zuchtlatte mit allem was dazugehört, ein Züchter der mir Zuchtstoff zur Verfügung stellt, ein Zuchtplan etc.


    Nun kaue ich auf einer Frage herum, auf die ich trotz Suche im Internet und Befragen meiner Sparringspartner keine eindeutige Antwort finden konnte. Also, hier kommt sie:


    "Wie lange sollte eine Jungkönigin in Eilage sein, bevor man sie zur Umweiselung eines Wirtschaftsvolkes im Rahmen einer TBE nutzen kann (siehe auch: http://www.imkerverein-aurich.…=4:varroa-mit-umweiselung) ?


    Nach meiner Planung wären die Jungköniginnen am 09.06. in ihren Begattungseinheiten, und am 07.07. für die Umweiselung vorgesehen. Ich bin mir allerdings unsicher, ob solche Königinnen in einem Wirtschaftsvolk gut angenommen werden.


    Ich freue mich auf eure Einschätzungen, Ratschläge und Empfehlungen :)


    Beste Grüße


    Peter

  • Soweit ich gelesen habe: Möglichst lange, gemäss Bruder Adam mindestens vier Wochen.

    «Wer heute die Dunkle Biene, die Carnica oder die Buckfast will, findet dieselbe Ausgangslange vor: Allein intensives Züchten und gepflegte Belegstationen entscheiden darüber, ob sich die gewünschte Rasse halten, bzw. erhalten lässt. Der Unterlassungsfall nennt sich Swissmix, hat alle erdenklichen Eigenschaften und ist vor dem Anspruch der Biodiversität wertlos» (aus: mellifera.ch-Magazin, April 2018, S. 10).

  • Schau mal hier: http://imkerei-meyer.com/zucht…zusetzen-von-koeniginnen/

    "Die Zukunft der Honigbiene liegt in den Kreuzungen!" - Bruder Adam