Bienen Diebstahl in Troisdorf

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    Hallo zusammen,


    in der Nacht vom 06.04 auf den 07.04 wurden von meinem eingezäunten Bienenstand in Troisdorf-Müllekoven insgesamt 4 Bienenvölker gestohlen. Dabei wurde der Zaun aufgeschnitten und die Bienenkästen anschließend weggetragen. Es wurde Anzeige bei der örtlichen Polizei erstattet. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei Troisdorf unter dem Aktenzeichen 607000-013581-18/9 entgegen. Für den Fall das einem die Völker/Dadant-Beuten angeboten bekommt, diese sehen wie auf dem folgenden Bild aus, sind gestrichenen und am Boden mit folgenden Nummern versehen: 54, 128, 130 und 131. Ich habe diesen Vorfall zum Anlass genommen und alle Bienenkästen und Wabenrähmchen graviert, damit der Weiterverkauf für Diebe nicht mehr so einfach möglich ist. Auch weitere Sicherheits- bzw. Überwachungsmaßnahmen für alle meine Bienenstände sind angelaufen.


    Mit imkerlichen Grüßen

    Thomas Rosenau

  • Einen wunderschönen guten Morgen an diesem wunderschönen guten Morgen :-)


    Tut mir für dich leid, aber die Chance irgendetwas davon wieder zu sehe :-( sind gleich null.

    Die Diebe sollen sich einfach schämen und wenn ich jemanden erwisch, ist dann devinitiv keine Polizei in der Nähe :evil: und irgendwann erwisch ich jemanden.

    Ich habe meisens meinen Hund (Rotti) dabei 8o

  • Es wir heutzutage alles geklaut. Schafe, Weide Zäune, Traktoren, Honig im Verkaufsstand, einfach alles was nicht Niet und Nagelfest ist. Ich denke da immer mehr Imker, daher mehr Verluste darauf mehr Diebstähle. Kriminelle Energien gibt es anscheinend in jeder SPARTE. Man muss sich wohl heutzutage genau überlegen ob man seine Völker abgelegen von eingezäunten, bewachten Grundstücken auf stellt. Sehr sehr traurig 😢.

  • Wer braucht ausser einem Imker Bienen bzw. Bienenbeuten? Irgendwie scheint es unter den Imkern besonders viele Diebe zu geben. Es gibt viel mehr Hundehalter als Imker. Trotzdem habe ich noch nie gehört, dass einem der Hund geklaut wurde. Ich finde die Bieneninstitute sollten mit der Polizei und paar Psychologen der Sache auf den Grund gehen. 😁

  • So wie der guckt, will der doch bloß kuscheln :P

    Einen wunderschönen guten Morgen an diesem wunderschönen guten Morgen :-)


    Er ist eine Sie :-) Hübsch anzusehen, kuschelt gerne und dann Zähne zeigen ;-)

    Wer hinfällt und nicht wieder aufsteht , der hat schon verloren.

    ( von mir ;-) )


    Gruß

    Heike

  • ...Hund zu bewussten Verletzung einzusetzen (gefährliches Werkzeug) und das anzukündigen ist schon arg

    Warum so stichig - schon im Raps gewesen?


    Man darf davon ausgehen, daß Heike ihre Bienen nicht direkt neben einer Polizeistation stehen hat und deshalb polizeiliche Hilfe nicht nahe ist. Wenn sie also einen Täter auf frischer Tat erwischt, darf sie sich dagegen wehren bis hin zum Festhalten des Täters zur Feststellung seiner Personalien. Wer sich näher informieren will, kann ja damit anfangen:

    http://www.juraindividuell.de/…hr-nothilfe-und-notstand/

    Die Abwehrhandlung muß (nur) geeignet sein. Wenn der Bestohlene beim Ertappen mehrere Abwehrmöglichkeiten frei wählen kann, soll er die mildeste wählen. Das Kriterium dabei ist nicht die "Verhältnismäßigkeit", sondern allein, ob die Abwehrmaßnahme "geeignet" ist.

    Die Zuhilfenahme eines Hundes ist bei Völkerdiebstahl mit ziemlicher Sicherheit geeignet (je nach Situation), zumal der Eigentümer i.d.R. mit Undurchsichtigkeit der Situation, Überlegenheit des Täters rechnen muß (Bewaffnung, erhöhte kriminelle Energie "um nicht erwischt zu werden", Angriff weiterer Mittäter usw.). Der anschließende Schaden beim Angegriffenen unterliegt NICHT dem Gebot der Verhältnismäßigkeit!

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  • Wenn sie also einen Täter auf frischer Tat erwischt, darf sie sich dagegen wehren bis hin zum Festhalten des Täters zur Feststellung seiner Personalien.

    Das ist jetzt die juristische Seite. Aber mal praktisch: Würdest Du Dich mit dem Dieb rumprügeln? Führt Du immer Handschellen bei Dir?

    Ist Dein Hund entsprechend abgerichtet?

    Einen Diebstahl zu verhindern, ist das eine. Der Dieb wird, wenn er ertappt wird, hoffentlich schnell abhauen. Aber ich würde nicht riskieren, mir eine blutige Kappe zu holen, weil ich den Dieb umbedingt stellen will.

    Das einzige Sinnvolle könnte der Einsatz der Handykamera sein. Und schon das könnte beim Dieb unschöne Reaktionen auslösen.


    Wolfgang

    I never loose - either I win or I learn (Nelson Mandela)

  • Das ist eine Sache über die ich mir auch schon Gedanken gemacht habe...

    Ich habe ja die Wildcam die mir die Bilder direkt aufs Handy sendet. Die Absicht dessen ist aber nicht hauptsächlich, dass ich es mir sparen kann die Bilder mit Laptop o.Ä. auszuwerten, sondern eher die Hoffnung, dass ich einen Täter in flagranti erwischen kann.

    Fahrzeit bei einer der solchen Situation angepasster Fahrweise ca. 2,5 Minuten.

    Aber von was muss ich ausgehen wenn ich da hoch komme und den 'Angreifer' wirklich ertappe?

    Davon ausgehen dass er sich direkt ergibt?

    Oder dass er mich Ausnockt und flüchtet?

    Doch eher mit dem erstbesten Gartengerät bewaffnet?


    Schwierig.

    Mikrowellen-Essen aus biologischem Anbau lässt uns nur so leise aufstoßen, dass sich niemand belästigt fühlt.


  • Das Kriterium dabei ist nicht die "Verhältnismäßigkeit", sondern allein, ob die Abwehrmaßnahme "geeignet" ist.

    Mal davon abgesehen, ob wirklich die Verhältnismäßigkeit berücksichtigt werden muß, oder nicht...:roll:


    Was alles geeignet gewesen wäre wird hinterher ein Richter entscheiden...

    ...und wie es so schön heißt: Vor Gericht und auf hoher See...

  • Viel spass bei der Abwägung körperliche Unversehrtheit vs. Sachen. Dazu vorsätzliche Nutzung/Einsatz eines gefährlichen Werkzeuges. Das dürfte eher nachteilig für einen ausgehen, spätestens im Zivirecht.


    Wie man in der Situation spontan handelt ist das eine, eine Handlungsweise anzukündigen ist etwas anderes.


  • Nun, der Notwehrbegriff des StrafR stimmt mit dem des ZivilR überein. Beide Vorschriften sind einheitlich auszulegen, weil "das Recht dem Unrecht nicht auszuweichen braucht" (Zitat aus Standardkommentar zu § 227 BGB) und die Notwehr neben dem Schutz der eigenen Rechtsgüter "zugleich die Bewährung der Rechtsordnung" bezweckt. - Einer der seltenen Fälle, in denen der Staat sein Gewaltmonopol nicht geltend macht, ein ehernes Individualrecht, was aus den Zeiten der selbstjustiziablen Staatenlosigkeit bis heute überdauert hat.

    Entscheidend sei die Hartnäckigkeit und Stärke des Angriffs auf die eigenen Rechtsgüter, nicht deren Wert.

    Und nochmals: "Das Notwehrrecht wird nicht durch den Grundsatz der Verhältnismäßigkeit begrenzt" (Zitat ebenfalls aus PALANDT, Kommentar zu § 227 BGB, Randziffer 8).

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