Anfängerfragen

  • Weitere Frage: Welcher Mittelwandhersteller bzw. Verkäufer ist zu empfehlen?

    Zu dieser Frage würde ich zunächst hier im IF suchen:

    Bieten Mittelwandumarbeitung bei Ihnen zu Hause an


    Sehr aufschlußreich hat dar Forumist Butsche auch einen Trick anderer Umarbeiter beschrieben, mit denen dem uninformierten Imker weiter Sand in die Augen gestreut wird:

    Wachsrückstandsanalysen - Rückstände - Ungereimtheiten

  • Hallo zusammen,

    Zur Frage Beuten Dadant Berweisenimkerei:

    Da ich darin Imkerei kann ich sagen es sind die Dadant US.

    Meine Rähmchen habe ich von Wagner.

    Ich habe auch Polsternägel verwendet.

    Die Mittelwände sind vom Bienenweber. Die die ich habe scheinen in Ordnung zu sein, da ich bei meinen Bienen immer schöne Brutnester habe.

    Letztendlich muss aber jeder selbst entscheiden wem er sein Vertrauen schenkt.

    Mit sonnigen grüssen

    Michael

  • wenn die HR-Rähmchen von Weber sein sollen, unbedingt beim Kauf der HR so sagen, weil die Ohren anders (schmaler) sind und ansonsten nicht zu den standardmäßig verbauten Rechen passen! Ist kein Thema, muß man bloß sagen. Und man bindet sich bei den Rähmchen dann natürlich dauerhaft an Weber als Hersteller. Bergwiesen ist super von der Qualität. Wirklich sehr gut.


    Beste Grüße,

    Ralf

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife

  • Ich kann Bergwiesen auch nur empfehlen. Ab und zu dauert die Lieferung vielleicht mal ne Woche länger als bei den großen wie Holtermann oder Weber, aber das Warten lohnt sich!

  • Ich habe mitte Januar 8 komplette Dadant Beuten beim Bergwiesen bestellt.

    Er hat als Lieferzeit mitte Februar genannt. am 13 Februar waren die Beuten da.

    Super verpackt auf Palette alles toll. Reibungsloser Ablauf. Die Qualität ist zu dem Preis unschlagbar.

    Kein einziges Astloch gefunden, in 8 Komplettbeuten!

    Beim Wagner habe ich 17 ausgebohrte drinnen, in einer Zarge!

    Mikrowellen-Essen aus biologischem Anbau lässt uns nur so leise aufstoßen, dass sich niemand belästigt fühlt.


  • Ich kann dir Fotos von Wagner und Bergwiesen Überwinterungsminis übereinander im Echteinsatz zeigen. Da schlackert man mit den Ohren wie die von Wagner aussehen. Kann man fast durchschauen so weit geht die Naht auseinander. Auch die Rähmchen sind unterirdisch (zumindest Mini-Plus). Vielleicht schaust du dir mal Dehner an. Sind von der größe wie Wagner und passen auch bei Bergwiesen. Ich habe Weber. Bin auch ganz gut damit zufrieden, auch wenn ab und zu welche verzogen sind.

  • Meine ersten Beuten im letzten Jahr hatte ich im regionalen Geschäft gekauft und vermute, dass es Wagner-Beuten sind. Die Qualität ist ok, wenn auch die Oberkante bei 2 von 3 Beuten nicht ganz sauber geschnitten sind, sprich nicht 100pro plan. Mit Stülpdeckel ist das ja nicht so schlimm, aber mit Futter- oder Honigzarge drauf sieht man's schon und es ist dann halt nicht ganz dicht und somit unschön. Habe aktuell 2 Stück bei Weber bestellt, Versandbestätigung kam heute - mal sehen wie die aussehen.

  • Weber sind eigentlich ganz gut, nur das verzinken gefällt mir nicht. Die gehen gerne mal auseinander (vor allem die Honigräume). Die haben auch eine Schraube weniger im HR als Bergwiesen. Vielleicht liegt es daran. Auch hab ich bei den Honigräumen schon öft dicke spalten gehabt, wenn ich mehrere HR übereinander gestapelt habe. Dann muss man den HR ein paar mal drehen um die "passende" Position zu finden. Alles nicht so toll.

  • Hobbit, das kann ich für Wagner und Weber bestätigen.

    Die Beuten sind nicht immer sehr Plan, sodaß man auch gelegentlich durch den Zargenspalt durchsehen kann.

    Allerdings muß man dran denken, daß Holz ein Naturprodukt ist und so auch arbeitet.


    Im Endeffekt spielt es dann bei ausreichender Propolisierung wohl auch keine Rolle mehr, wenn da vorher Spalten waren.


    Liebe Grüße Bernd

  • Die Weber-Beuten sind da und nach dem Ölen habe ich sie nun zusammengesetzt. Prinzipiell finde ich die Beute recht durchdacht, positiv sind z.B. die standardmäßig weißen (bei Wagner braun, nur gegen Aufpreis weiß) Einschubwindeln und die Einhängehaken für die Anflugbretter, wodurch der Anstellwinkel stufenlos variabel ist. Der Fluglochkeil ist auch ganz clever gemacht und variabel: steht er in einer Richtung, sperrt er ca. die Hälfte des Flugloches ab, dreht man ihn um 90 Grad, wird das Flugloch bis auf ein kleines Loch von ca. 2 cm gesperrt, perfekt für Ableger. Der Nachteil daran ist allerdings, dass man mit diesem Keil die Beute nicht komplett verschließen kann, z.B. für den Transport an einen anderen Stand.


    Was mir gar nicht gefällt: eine der beiden Brutraumzargen ist dermaßen ungenau gearbeitet und/oder verdreht, dass sie auf dem Boden kippelt und sich an der Ecke einen Spalt von 4 mm ergibt. Das ist dann doch etwas fett... Hier muss ich bzw. der Tischler leider nacharbeiten.

    Die andere Beute hat dieses Problem nicht, hier liegt alles schön plan auf.

    Habe Fa. Weber mal angeschrieben, mal schauen wie man dort reagiert.

  • Der Fluglochkeil ist auch ganz clever gemacht und variabel: steht er in einer Richtung, sperrt er ca. die Hälfte des Flugloches ab, dreht man ihn um 90 Grad, wird das Flugloch bis auf ein kleines Loch von ca. 2 cm gesperrt, perfekt für Ableger. Der Nachteil daran ist allerdings, dass man mit diesem Keil die Beute nicht komplett verschließen kann, z.B. für den Transport an einen anderen Stand.

    Ich habe auch ein paar Böden von Weber. Da geht das mit dem komplett verschließen schon - ich finde diese Fluglochkeile auch sehr schlau gemacht :)

  • Ich habe auch ein paar Böden von Weber. Da geht das mit dem komplett verschließen schon - ich finde diese Fluglochkeile auch sehr schlau gemacht :)

    Moin!

    Hmm, also mit dem Keil geht das bei meinen schon mal nicht wegen den zwei Öffnungen. Aber ich überlege gerade, ob man dazu eventuell die Varroaschublade nehmen kann, wenn man sie eine Etage höher einbaut. Muss ich heute abend glatt mal ausprobieren...