Alle Königinnen von 2017 umgeweiselt/Völker weisellos

  • Werbung

    Die Altvölker hatten am Standort noch Drohnen (40 Völker im 1km Radius), die KS standen in "Imkerlichem Niemandsland" (ich bezweifle, dass in allernächster Umgebung überhaupt Bienen stehen).

    Ich glaube nicht das bei Dir keine Bienen sind, das währe der Traum jedes Imkers :-), erkundige Dich doch mal im Ortsansässigen Imkerverein, on bei Dir noch Bienen sind.

    Und, weisellose Völker sind Drohnensammler, es kann evtl. nur am schlechten Wetter gelegen haben oder einfach, das die Königinnen recht spät geschlüpft sind und nicht mehr ausgeflogen sind.


    Wie hast du den die Minis behandelt? Hast du nur die Königin entnommen oder hast Du Sie aufgesetzt?

    Ich meinte dass am KS Standort in unmittelbarer Umgebung kaum bzw keine Bienen stehen. Bienenfrei ist es natürlich nicht. Aber die Drohnendichte wird dort im September bereits sehr dünn gewesen sein. Am anderen Standort stehen 400m entfernt 30-40 Bu Völker eines Bioimkers. Ich denke dass hier im September noch ein paar Drohnen zur Begattung da sein konnten. Am KS Standort war es ein Glücksspiel. Deswegen konnten das Altvolk wohl nachziehen, die KS nicht. Reine Spekulation natürlich...


    Die Minis hatte ich bei Bildung im August behandelt (MS) und im September aufgesetzt.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Leberkas ()

  • Zu 1. Die Bienen werden aus Honigräumen entnommen und mit Wasser eingesprüht, damit sie beim Einfüllen nicht auffliegen.

    Zu 2.a. Die Leerwabe sollte im unteren Teil mit Wasser gefüllt werden.

    Zu 2.b. Man kann auch eine Futterwabe geben. Wasser brauchen sie dennoch.

    Gruß Ralph

  • Was spricht dagegen die Bienen mit 15% Milchsäure statt mitWasser zu besprühen dann hat man gleich eine Varoa Behandlung ?

    Weils eine bessere Methode gibt: 3 Tage später Oxalsäure sprühen, so das gerade alles auf einer Wabe besprenkelt ist. Bei meinen DD-Waben sind das so 2-3 Sprühstosse pro Wabenseite.

    Direkt bei der Entnahme würde ich die Bienen nicht besprühen, ich finde die haben just in diesem Moment genug Stress. Ich denke bei der "Wiederfindung" mit der neuen Kö ist das nicht hilfreich.

  • es besteht beim Sprühen auf den Haufen die Gefahr der Überdosierung- schwarze Bienen- Geruch von überhitzten,verbrausten Bienen und Säure. Auf Waben oder beim Einlaufen können sie besser trocknen.

    Henry hat wohl mal festgestellt, das sich die Säurebehandlung negativ auf den Bauwillen auswirkt. Bei 70-80% der Varroa in Brut bleibt für den Teil der Honigraumbienen nicht viel übrig. Da wird also nur eine geringe Last mitgenommen und bis Ende Oktober vermehrt und im Dezember brutfrei behandelt.