Auslaufhahn Honigschleuder

  • Hallo,


    wie ist eure Erfahrung mit Auslaufhähne bei Honigschleuder,

    lieber zwei oder ein Größerer

    für welche Ausführung würdet ihr euch entscheiden ?


    Grüße

    Vitali

  • Der Vorteil dürfte so bis geschätzte 12 Waben nicht darin liegen, dass da mehr durchläuft (so viel Honig muss erst mal aus den Waben kommen), sondern dass man mit zwei Sieben arbeiten kann.

    Engpass ist eher das Sieb als der Auslaufhahn.

    Also:

    - Über eine Schleuder welcher Größe reden wir?

    - Welche Siebtechnik kommt zum Einsatz?


    Wolfgang

    I never loose - either I win or I learn (Nelson Mandela)

  • Bei zwei Hähnen geht es auch darum, dass der eine meist höher sitzt als der andere. Dieser Höhenunterschied führt dazu, dass in der Schleuder immer ein Rest Honig bleibt, der als zusätzliches Schleudergewicht dient. Die Schleuder wandert halt schlechter, wenn unten schon 50 Kilo Honig liegen. Bei der letzten Schleuderung öffnet man dann den unteren Hahn und alles kann abfließen.

  • Also bei mir bleibt der obere Hahn immer zu, ich arbeite nur mit dem tiefer gelegenen.

    Gruß Reinhard / Lehre mich die wunderbare Weisheit,daß ich mich irren kann.(Teresa v. Avila)

  • Ich mache es bei der 24er von Logar genau anders herum. Dann läuft die schön ruhig. Also ich möchte die 24er nicht missen. Einzig der Motor ist etwas laut in den unteren Drehzahlbereichen.

  • Sumpf unter einem Hahn. Da verstellt man zwischendurch nix mal eben.

    Unter zweiten Hahn kann man dann auch mal Kleinmengen zwischendurch in Hobbock (mit Sieb) laufen lassen.

  • Bei meiner Graze sind die beiden Hähne oberhalb der Füße angebracht, das finde ich absolut nicht sooo schlau konstruiert, besser wäre mindestens ein Hahn mittig zwischen den Füßen dann könnte man die Schleuder am Ende schräg stellen und komplett leerlaufen lassen.

  • Das es so etwas überhaupt gibt, und dann noch bei einer guten Adresse, ist sehr erstaunlich. Da kann man ja noch nicht mal vernünftig einen Eimer mit Sieb unterstellen.

    Auf was Imker alles achten muss, weil Inschenör geschlafen hat.


    Gruss

    Ulrich

  • Habe es so verstanden, daß beim Ankippen der Schleuder der Hahn nicht an der tiefsten Stelle der Rundung liegt( also genau mittig zwischen zwei der drei Beinen/Füßen). Somit ist der Auslauf auch beim Kippen nicht an der tiefsten Stelle der Rundung, und es bleibt ein Rest in der Schleuderrundung am Boden stehen.

    Bei mir ist der Hahn genau mittig zwischen zwei der drei Beinen, und am Ende der Schleuderung stelle ich ein kleines Klötzchen unter das dritte Bein. Die Schleuder steht leicht schräg, und es läuft aller Honig an der tiefsten Stelle der Schleuder durch den Hahn heraus. Richtig?


    LG Andreas