Zukünftig kostenpflichtige Lizenz für Imker die im Neutralglas abfüllen & in Verkehr bringen? Wer weiss etwas?

  • Wie schon mal beschrieben wird das zwanglos gehandhabt. Es hat auch noch niemand die Frau (oder den Ehemann) auf imkerliche Fähigkeiten überprüft. Da fehlt die rechtliche Grundlage. Häufig wird hier im Forum Wunschdenken oder vorauseilender Gehorsam als praktizierter Standard wieder gegeben. Man sollte sich da nicht verrückt machen lassen.

  • Offenbar melden sich genug Leute freiwillig - das reicht denen.


    Übrigens steht in der neuen „BienenZeitung“ ein zweiseitiger Artikel, der mir Recht gibt, dass mich das alles nix angeht…:-).


    Grüße Ralf

  • Hallo Schillbee

    Wie Recht du hast.

    Mich kotzt das sowas von an, wenn mancher sich gleich mal prophylaktisch in die Hosen macht.

    Grüße an alle


    Michael




    -Das größte Geheimnis ist, ein Genie zu sein, aber niemand außer einem selbst weiß es-

    (Mark Twain) Donald Duck

  • Hallo Michael,


    und mich erst. Hier gibt es einige Imkers, die schaden uns allen und gleich mal noch sich selber. Und merkens noch nicht mal. Und wenn sie nur sich selbst völlig legale "Schlupflöcher" verbauen. Die stellen sich auch noch glatt hinter die ausufernde Bürokratie. Weiß nicht, werden die gelobt dafür.... mit dem Bundesverdienstkreuz?

    Nen Steuerberater kann man ja wechseln....

  • Endlich mal einer von der coolen Sorte…


    Ich weiß auch nicht, was manche an dieser Regel gut finden. Aber der deutsche Blockwart hat bisher unter den verschiedensten Systemen funktioniert.

    Man muss ihn nur eine Chance geben, schon lebt er wieder auf.


    Grüße Ralf

  • Michael,

    in die Hosen macht sich hier keiner. Aber wenn die Staatsgewalt mal anfängt zu rollen, hast schlechte Karten.

    Hatte dieses Jahr die Ehre von 5 Besuchen. Von Schleuderraum über Bestandsbuch bis zum Handelspapier für die Mittelwände.

    Soll ich da anfangen auf Frau, Oma, Opa.... aufzuteilen?

    Wird wohl schwierig bis unmöglich.

    Gruß

    Butsche

    Es gibt viel zu tun; packen Wir`s an!

  • Hallo, die BG will z. B. bei 2 Imkern, dann auch zwei getrennte Betriebe sehen. Nachher ist dann das Gejammer groß.

    Bis bald Marcus

    48 Völker 32x Segeberger Hartpor 4x Einfachbeute , alle DN 1,5. 6xDadant US und 5x Zander und einmal Warre :O)

  • Ich glaube nicht, das es unbedingt vollkommen getrennte Betriebe sein müssen. Warum auch? Der Bauer der sich mit einem anderen Bauer einen Mähdrescher teilt, ist dann fragwürdig anzusehen? Wenn man sich eine Lagerhalle mit mehreren teilt um Kosten zu senken, ist das dann keine Trennung mehr? Zumal was ist, wenn Schleuder vom Verein ausgeliehen wird usw.?

  • ...

    Zumal was ist, wenn Schleuder vom Verein ausgeliehen wird usw.?

    Wenn das entsprechend dokumentiert, in einer Nutzungsordnung fixiert und lückenlos nachvollziehbar ist, wird sicher kaum jemand das ernsthaft anzweifeln... Aber darauf basiert dieses System:

    Zweifel streuen und Unglaubwürdigkeit unterstellen. Und wo begründete Zweifel angebracht werden, wird nachgehakt, bis echte oder vermeintliche Widersprüche erkannt werden.


    Gruß Andreas

  • Zu meinem besseren Verständnis:

    Die Märchensteuer in Höhe von 10,7% kann nur der pauschalierende Landwirt/Imker berechnen.

    Nicht jedoch der Hobbyimker mit bis zu 30 Völker?

    Dann gibt es ja noch die Kleinunternehmergrenze mit 17 500 € Umsatz/a

  • Nicht jedoch der Hobbyimker mit bis zu 30 Völker?

    Nein, es gibt hier zwei Pauschalierungen:

    1. bei der Einkommensteuer ( § 13a EStG) mit den genannten Völkergrenzen (30 bzw. 70)

    2. bei der Umsatzsteuer die Durchschnittssatzbesteuerung nach § 24 UStG

    Beide Regelungen gelten unabhängig voneinander und - wenn nicht anders beantragt - automatisch für jede Imkerei.


    Die Kleinunternehmerregelung gilt für Imkereien nur auf Antrag (=Verzicht auf die Durchschnittssatzbesteuerung).


    Wolfgang

    I never loose - either I win or I learn (Nelson Mandela)