Verschiedene Bienenrassen für Sammelbrutableger?

  • Hallo Forengemeinde,


    Ich bin Jungimker mit 3 Dadantvölkern (Buckfast) und möcht zwecks Erweiterung des Völkerbestandes, Sammelbrutableger mit Königinzucht (Königinzuchtlatte) durchführen. Nach Schlupf der Königinnen soll der Sammelbrutableger in Ableger aufgeteilt werden.

    Weil ich mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht genug Bienenmasse für den Sammelbrutableger haben werde, sollen fremde Brutwaben dazugehängt werden.

    Meine Fragen:

    1- kann man für das o.g. Vorhaben Sammelbrutableger aus 2 verschiedenen Rassen zusammenstellen? Z.B. Buckfast + Carnica?

    2- wenn Königinzucht erfolgt ist, ist das zusetzen einer Buckfastkönigin in z.B. Carnica-Ableger problemlos möglich?


    Danke schon mal für die Antworten

  • Eine Alternative ist die Zucht/Königinnenvermehrung im Honigraum. Gegeben BR + 2 HR. BR (mit Königin) und einen HR auf separaten Boden einige Meter abseits stellen. Zweiten HR (mit darin befindlichen Bienen + Pflegebienen von einer Brutwabe dazu) am alten Platz auf alten Boden stellen. Nach 1-2h Zuchtlatte (in HR-Rähmchen) in HR einhängen. Die eingeflogenen Bienen fliegen an den alten Ort, dort ist nur der HR, der richtig schön voll wird, und nur die belarvten Weiselzellen und Honig. Nach drei Tagen Volk wieder zusammenbauen. Dabei Zuchtlatte in oberen HR. Daneben eine Brutwabe mit Pflegebienen. Kurz vor dem Schlupf verschulen oder als schlupfreife Weiselzellen in Begattungsvölkchen oder Ableger geben. Für die Aufzucht der Königinnen braucht man so nur ein Volk.

  • Eine Alternative ist die Zucht/Königinnenvermehrung im Honigraum. Gegeben BR + 2 HR. BR (mit Königin) und einen HR auf separaten Boden einige Meter abseits stellen. Zweiten HR (mit darin befindlichen Bienen + Pflegebienen von einer Brutwabe dazu) am alten Platz auf alten Boden stellen. Nach 1-2h Zuchtlatte (in HR-Rähmchen) in HR einhängen. Die eingeflogenen Bienen fliegen an den alten Ort, dort ist nur der HR, der richtig schön voll wird, und nur die belarvten Weiselzellen und Honig. Nach drei Tagen Volk wieder zusammenbauen. Dabei Zuchtlatte in oberen HR. Daneben eine Brutwabe mit Pflegebienen. Kurz vor dem Schlupf verschulen oder als schlupfreife Weiselzellen in Begattungsvölkchen oder Ableger geben. Für die Aufzucht der Königinnen braucht man so nur ein Volk.

    geht natürlich auch. Ich möchte mein Bestand um 5-6 Völker erweitern. Daher denke ich an Sammelbrutableger. Für mich das Entscheidende ist : geht der Sammelbrutableger mit verschiedenen Rassen?

  • Glaub mir, es geht

    Wenn du verschieden farbige Abstammungen am Stand hast, findest du doch auch immer wieder verschiedene Farben in ein und der selben Beute. Also, nur Mut.

  • Mache ich jedes Jahr - BW drei verschiedener Herkünfte. Was glaubst, was passiert ? Alle kümmern sich um die Näpfchen.


    Wie Michael schon schreibt, findet die "Rassendiskussion" nur in den Köpfen der Imker statt....

  • Glaub mir, es geht

    Wenn du verschieden farbige Abstammungen am Stand hast, findest du doch auch immer wieder verschiedene Farben in ein und der selben Beute. Also, nur Mut.

    selber habe ich Buckfast. Werde ggf. Brutwaben für den Ableger dazukaufen. Mal schaue was sich bekommen werde.

  • "Reinrassige" Bienen gibt es sowieso kaum. Buckfast ist eine "Kunstrasse",die auch Carnika-Gene enthält und beide Rassen kreuzen sich problemlos.

  • Eine Alternative ist die Zucht/Königinnenvermehrung im Honigraum. Gegeben BR + 2 HR. BR (mit Königin) und einen HR auf separaten Boden einige Meter abseits stellen. Zweiten HR (mit darin befindlichen Bienen + Pflegebienen von einer Brutwabe dazu) am alten Platz auf alten Boden stellen. Nach 1-2h Zuchtlatte (in HR-Rähmchen) in HR einhängen. Die eingeflogenen Bienen fliegen an den alten Ort, dort ist nur der HR, der richtig schön voll wird, und nur die belarvten Weiselzellen und Honig. Nach drei Tagen Volk wieder zusammenbauen. Dabei Zuchtlatte in oberen HR. Daneben eine Brutwabe mit Pflegebienen. Kurz vor dem Schlupf verschulen oder als schlupfreife Weiselzellen in Begattungsvölkchen oder Ableger geben. Für die Aufzucht der Königinnen braucht man so nur ein Volk.

    Wo siehst du hier eine Antowrt auf die Frage des Threadowners?


    @TO

    Kein Problem unsere Bienen geören alle der gleichen Art apis mellifera an, wo soll da ein Problem sein. Kann Michael nur zustimmen.

    Die Bevorzugung lokaler Produkte ist weder Nationalismus, noch Faschismus, noch Protektionismus, sondern ist nur ein Symptom von Intelligenz und Umweltverträglichkeit.