• ingrid : Überall wo Mäusegänge sichtbar sind - ich habe danach gesucht - habe ich im Abstand von max. 15m kleine käufliche Köderboxen mit einem für/gegen Ratten und Mäuse zugelassenen Gift beschickt und aufgestellt. Ich habe die Mäusegänge auf 10 cm Länge aufgegraben und die Box vor den Eingang zum Gang aufgestellt und mit einem Klinkerstein zwecks wiederfinden abgedeckt. Die Boxen habe ich nicht übermäßig voll gefüllt, dafür aber ca. wöchentlich kontrolliert, gesäubert und neu beschickt.

    Das Rattengift heißt "Ratimor" , ist für das Auslegen außerhalb von Gebäuden konzipert , für frei laufende Tiere wie z.B. Igel oder Katzen relativ ungefährlich und ist in dieser notwendig hohen Giftkonzentration bei Landhandel Polen zu beziehen.

    Viel Erfolg ...Klaus

    Es war schon schöner auf der Welt, als ich noch den Überblick hatte. Sofie Pfister-Odermatt

  • Bei mir sind die Elfenkrokusse auch wieder reichlich erschienen. Leider wurde es dann kalt und regnete stark. Jetzt blühen die etwas robusteren Krokusse.

    Mit den Wühlmäusen habe ich auf meiner Streuobstwiese auch zu kämpfen. Meiner Erfahrung nach hilft am besten der Maulwurf. Seit der da ist, ist es besser geworden. Der frisst die jungen Mäuse :)

    Willst du Gottes Wunder sehen, musst du zu den Bienen gehen.

  • Hmm...


    Hätte jetzt gedacht, dass Wühlmäuse nicht an Giftköder für Ratten / Mäuse gehen. Gibt da ja eigentlich spezielle Köder für.


    Schätze das kann höchstens im Winter klappen. Sobald die ausreichend jung ausgetriebe Wurzeln etc. finden, gehen die noch nicht einmal mehr an Wühlmausköder... Das ist jedenfalls meine Erfahrung.

    Ich setzte kein Gift mehr ein und habe z. B. mein Himbeerbeet mit engmaschigem Drahtgeflecht gesichert.

    Gleiches muss ich dieses Jahr wohl auch noch bei den Tomaten machen.

    Als Rache für den Himbeerentzug haben sie sich letztes Jahr auf die Tomaten gestürzt die sie in den Jahren zuvor nie interessiert haben...

  • Wenn meine Frau droht, selber zu mähen;)

    Ich habe nicht so englischen Rasen wie du, sondern viel Moos auch dazwischen. Dann habe ich noch einige Obstbäume, Stauden und Sträucher, Bachlauf ... .

    Da bleibt nicht mehr viel mit Rasen. In den letzten 2 Jahren war es auch noch sehr trocken. Da war dann auch schon Juli.

    Wie oben geschrieben, mähe ich bei Bedarf dann auch drumherum.

  • Löst der Einsatz von Gift im eigenen Garten nicht diesen Glyphosat-Reflex aus, den Imker sonst haben?


    Bei uns haben die Krokusse sowohl auf der Wiese wie auch im Beet eifrig geblüht, einzig schien die Ausbeute aufgrund der Wetterkapriolen für die Bienen dürftig.

  • Der meiste Schaden wird nach meinen Erfahrungen durch Beschädigung des Blattwerkes angerichtet - sei es durch Belaufen oder Mähen etc. Auch in der Zeit des Samenbildung braucht der Krokus Schonung. Der Samenstand wächst ca. im Juli aus dem unter der Erdoberfläche liegenden Fruchtknoten heraus (#2 + 5):

    Warum blüht der Krokus??

  • Löst der Einsatz von Gift im eigenen Garten nicht diesen Glyphosat-Reflex aus, den Imker sonst haben?


    Bei uns haben die Krokusse sowohl auf der Wiese wie auch im Beet eifrig geblüht, einzig schien die Ausbeute aufgrund der Wetterkapriolen für die Bienen dürftig.

    Wen ich alle Gänge ausbuddeln wollte, hätte ich unseren Garten in eine Baggerwüste verwandelt. Ich werde an grösseren Gängen mal probieren. Ansonsten Maulwürfe anlocken.;) Besser deren Haufen, als eine unterhöhlte Wiese, auf der man teilweise einbricht.

    Und ja, im Spannungsfeld Imker und Gift stehe ich auch grade.... das ist wie mit der Pest und der Cholera

  • Mit den Krokussen hat es bei uns ganz gut geklappt. Vorletztes Jahr die dunklen (Giant Ruby 1000st) und letzten Herbst die zart hellblauen ('Barr Purple', auch 1000st). Beides Tommasianius. Hübsch, gell!?

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife

  • ich stelle meinen Rasenmäher auf die höchste Stufe, so bleibt auch der Weißklee später im Jahr am Blühen.

    Den Krokussen hat es nicht geschadet. Sie waren heuer nur irgendwie sehr spät dran, es werden aber Jahr für Jahr mehr.

  • Ich bin bei mir von der Krokuspflanzerei etwas enttäuscht. Ich hatte im Herbst 2018 rund 1'000 Stück gepflanzt. Soweit, so gut. Im Frühling 2019 ist auch alles hübsch erblüht. Doch nun stell ich zum zweiten Male fest, dass die Krokusse bei uns genau zur Saalweidenblüte blühen. Dementsprechend werden die Krokusse nahezu gänzlich ignoriert. Selbst direkt neben den Beuten findet man keine Bienen an den Krokussen. Bei den Saalweiden kriegt man dafür das Gefühl, als ob sie demnächst abheben, so wie die Brummen!


    mfg Vivajohn

  • Sei nicht enttäuscht. Es wird künftig sicher noch Wetterabläufe geben, die die phänologische Reihung anders takten als 2018/19 und 2019/20. Die Krokusblüte ist manchmal nur kurz und naturgemäß empfindlich. Aber es gibt Jahre bzw. Wettersituationen, da ist sie in einem bestimmten Zeitfenster bei den Bienen hochwillkommen, weil sie nix Besseres in naher Umgebung finden.

    Hier blühen z.Zt. auch sehr viele verschiedene Pflanzen. Je kühler und windiger, um so kleiner die Flugkreise und umso "krokussiger" der Polleneintrag, weil die hier in unmittelbarer Nähe zu den Beuten blühen. Besser viele Optionen als eine - denken die Bienen. Hier ist es derzeit so grenzwertig kühl, daß sie in etwas weiterer Entfernung bevorzugt die Wärmestuben in den Blüten von Helleborus foetidus befliegen, die sie bei wärmerem Flugwetter ignorieren.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Stinkende_Nieswurz

  • OT. Ich schrieb vom Helleborus foetidus, nicht vom H. niger. Letzterer ist von den Bienen einfacher abzuernten, dafür bieten seine Blüten den Besuchern keine Wärme.