An die Wanderimker: Welche Unterlage?

  • Was spricht eigentlich dageben einfach vier flache Terrassenfüsse zwischen Bock und Beute zu bauen? Die sind vergleichsweise günstig, höhenverstellbar und unabhängig von der Bockkonstruktion.

  • Terrassenfüsse lassen sich normalerweise nur ein paar Zentimeter verstellen. Ich muss doch hin und wieder mal 10-15 oder sogar 20 cm ausgleichen. Dann müsste ich wieder unterbauen.
    Da bleibe ich lieber bei meinen Gerüstfüssen...

    "Das Wort gleicht der Biene: Es hat Honig und Stachel."

  • Terrassenfüsse lassen sich normalerweise nur ein paar Zentimeter verstellen. Ich muss doch hin und wieder mal 10-15 oder sogar 20 cm ausgleichen. Dann müsste ich wieder unterbauen.
    Da bleibe ich lieber bei meinen Gerüstfüssen...

    Ich habe beim Terrassenbau hinterm Haus 3 verschiedene Fusssorten verwendet. Die flachsten liessen sich von 1 - 2cm verstellen, die größten glaube ich 12 - 20cm. Genaue Werte müsste ich nachschauen.

  • Viel wichtiger noch: Wie lassen die sich nachjustieren?
    Bei den Gerüstfüssen kann ich mit nem Hammer zum Lösen und vl noch nem Rohr als Hebelverlängerung alleine die Böcke inkl. Beladung mit Beuten in der Höhe verstellen.

    "Das Wort gleicht der Biene: Es hat Honig und Stachel."

  • Was spricht eigentlich dageben einfach vier flache Terrassenfüsse zwischen Bock und Beute zu bauen? Die sind vergleichsweise günstig, höhenverstellbar und unabhängig von der Bockkonstruktion.

    Eigentlich das gleiche wie bei den Füßen von Küchenschränken. Du kannst sie ohne Gewicht drauf und ohne Verwitterunsspuren super verstellen und sie halten dann später unter Belastung die Höhe. Gemeinsam mit Unterlegeplatten kannst du so preiswert einen großen Bereich abdecken, aber du musst die Beuten runternehmen, um die Dinger nachzustellen, weil du es mit vollem Gewicht drauf nicht mehr nach oben drehen kannst. Auf weichem Untergrund, der etwas nachgibt ist es dann doof, wenn du nach ein paar Tagen nachjustieren willst.

    In der Natur gibt es weder Belohnungen noch Strafen. Es gibt Folgen.
    (Robert Green Ingersoll)

  • Hallo Leute,

    solche Füße hab ich schon seit ca. 4 Jahren im Einsatz, gibt es in der Bucht zu kaufen. Verstellbereich von 14-22 cm, für meine Zwecke ideal.

    Hab leider gerade kein besseres Bild.


    :lol::oops:

    Wohnort Göppingen:whistling:

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von hartmut () aus folgendem Grund: Preis bzw. Link entfernt, da sonst unerwünschte Werbung.

  • Die "Unterleger" sind aus je zwei Brettern, die parallel mit Abstandsklötzen zusammengeschraubt sind zur Aufnahme der Gerüstböcke. Zwischen je zwei Böcken befindet sich ein Brett mit 2 Bohrungen, um den Abstand der Auflieger festzulegen und zur Standfestigkeit.

    Hallo Peter,


    habe mir das Bild angeschaut und bin dann direkt auf Deiner Seite gelandet. Dort hast Du noch ein weiteres Bild und ich hab mir erlaubt es mit Verweis hier einzufügen.


    Nur um sicherzugehen die Reihenfolge vom Boden aus nach oben:

    1. Plastikwanne
    2. Spindelfuß mit Bodenplatte
    3. Flügelmutter
    4. darauf aufliegendes Brett mit 2 Löchern, durch die das Gewinde geht. Dadurch wird ein gleicher Abstand der Balken sichergestellt.
    5. Balken mit (40mm?) Löchern

    Passt das so? Eines noch ;) Du hast die Auflieger einmal mit jeweils 2 parallelen Brettern und einmal wie hier unten mit Balken gemacht.


    Hat das einen Grund? Welche Erfahrungen hast Du mit den beiden Varianten gesammelt?


    VG Felix


    schauk.jpg

    © http://www.bienenpeter.de/images/schauk.jpg

  • Hallo Felix,


    hat keinen besonderen Grund, hab das Material genommen, das mir grad zur Verfügung stand, als die Balken alle waren, habe ich mit Brettern " ausgeholfen".

    Im Gebrauch gibt es keine Unmterschiede ausser: doe Bretterkonstruktion ist etwas leichter und hat ein Anflugbrett.

    Salve, Peter

  • So Jungs,


    habe mir jetzt etwas überlegt, dass fast genau mit dem Aufbau von Peter übereinstimmt. Zusätzlich werde ich das ganze aber je Spindelfuß noch von oben mit einer zusätzlichen Flügelmutter und Querlatte zusammenpressen. So sollte es im Prinzip unmöglich sein, dass das Konstrukt in Schieflage kommt.


    Mein Standplatz in der Kirschblüte ist tatsächlich recht abschüssig. So habe ich jetzt auf 3m Länge ca. 50cm Flexibilität und kann alles vergleichsweise schnell auf und abbauen.


    Soweit die Theorie ;) Material ist jetzt bestellt und ich schicke Euch Anfang April nochmal ein Update!


    Daher vielen Dank für die vielen Beiträge, hat hoffentlich nicht nur mir geholfen ;) VG Felix

  • Hallo zusammen,


    ich hatte Euch ja versprochen ein Bild hochzuladen wenn alles fertig ist und nun ist es soweit ;) Ich hatte mir 6 10*10cm Balken mit gut 3 Metern besorgt und die Spindelfüße.

    Bzgl. der Kontermutter hatte ich lange überlegt und am Ende zur Sicherheit welche besorgt. Jetzt kann ich Euch folgendes berichten ;)

    Solang der Unterstand auf einer ebenen Fläche steht und nicht all zu hoch befestigt wird, sind absolut keine Flügelmuttern notwendig. Auf dem Bild allerdings seht ihr, dass das Gefälle tatsächlich recht stark ist. Hier bin ich froh bei 65cm Gefälle auf 3m von oben eine Flügelmutter fixieren zu können. So hält alles wirklich bombenfest ;)


    Daher nochmals Danke für alle Tipps. Wer noch Anmerkungen und Verbesserungsvorschläge hat gerne!

    e9312a-1524156534.jpg