An die Wanderimker: Welche Unterlage?

  • Hallo zusammen,


    kurz vorab zu mir: Habe vor 2 Jahren mit den Bienen angefangen, mich letztes Jahr in der Königinnenzucht versucht 8o und bin in die Kirsch + Lindenblüte gewandert. Wenns weiterhin gut läuft, habe ich 14 Völker ausgewintert und freue mich wie meine Mädels auf den Frühling ;) Angefangen habe ich mit Zander und im 2. Jahr Dadant für mich entdeckt - alles Marke Eigenbau :)


    Jetzt zur eigentlichen Frage: Meine Wanderplätze sind alles andere als eben und etwas abschüssig. Letztes Jahr hatte ich mühsam mit Pflastersteinen versucht das auszugleichen. Das war aber a) extrem anstrengend und b) sehr zeitintensiv. Jetzt würde mich interessieren, wie das die Wanderimker unter Euch machen. Nehmt ihr EURO Paletten, Display Paletten oder etwas ganz anderes?


    Wichtig sind ja hierbei die Maße. Mit Dadant 509mm*509mm ist die Wahl dabei schon etwas eingeschränkt. Danke vorab für ein paar Tipps, wie man das Wandern & aufstellen der Bienen auch deutlich schneller hinbekommt!


    VG Felix



    [IMG:https://preview.ibb.co/iszJvH/20180218_124407.jpg]

  • Es gibt sicher bessere Lösungen als Paletten...


    Ich werf' die momentan auch alle raus, weil die Höhe nur mühsam mit Stein-Unterbau geschaffen werden kann - und dann passt es doch nicht (mein Rücken sagt es mir ständig). Ich werde mit dem Wandern eher im regionalen Bereich anfangen.


    Ich habe mir jetzt bauen lassen:


    Metallplatte 150 * 150 mm, darauf geschweißt eine Gewindestange (D = 36 mm, H = 330 mm), jew. mit Scheibe und Mutter. Als Unterlage dienen je 2 Balken (100 * 100 mm; Länge je nach Wunsch 1100 mm oder mehr - nach Belieben), in die je zwei Löcher (D = 38 mm) am Rand gebohrt werden.


    Die Gewindestangen kommen in die Löcher der Balken, werden mittels der Muttern in der Höhe justiert und mit je 2 Kanthölzern quer verschraubt, so dass sie eine steifes Rechteck als Unterlage bilden. Zur Not kann ich mittels Muttern die Gewindestangen noch von oben festschrauben, jedoch glaube ich, dass es gar nicht nötig ist.


    Für Wandern dürfte der Aufwand recht groß sein, andererseits wäre mir eine stabile Unterlage schon wichtig; denn der Wind weht schon mal kräftiger und die Kisten stehen schon ein paar Wochen...


    Beste Grüße


    Rainer


    p.s. Fotos, wenn's endlich fertig ist...

  • Habe mir Gestelle aus verzinktem Metall machen lassen. Ich kann mit einem Schraubenschlüssel alle 4 Füße stufenlos fixieren und die Aufstellung ist überall möglich. Ein Gestell für 5 Völker ist in 2 min. aufgebaut und in Waage gestellt.

  • Hm, ich halte es für einfacher, 4 x ca. 1m lange Metallrohr-/Baustahlstücke senkrecht in den Boden einzuschlagen und mittels Hammerschlägen (statt Stellschrauben) deren obere Enden in Horizontalwaage zu bringen, Balken aufzulegen + gegen Verrutschen mit Lattenkreuz zu verschrauben.

    Bei starker Hängigkeit -> die hangabwärtigen Rohrstücke ggf. länger wählen.

    Beim Abwandern lassen sich die Rohrstücke mit seitlichen Hammerschlägen lockern, mit etwas Kraft oder der alten Handwerkerregel ("Gewaltig ist des Schlossers Kraft, wenn er mit dem Hebel schafft") aus dem Boden ziehen.

  • Habe mir Gestelle aus verzinktem Metall machen lassen. Ich kann mit einem Schraubenschlüssel alle 4 Füße stufenlos fixieren und die Aufstellung ist überall möglich. Ein Gestell für 5 Völker ist in 2 min. aufgebaut und in Waage gestellt.

  • mit Gerüstfüssen, 5x8er Lärchenbalken sieht das ganze so aus.

    Bei mir als fixer Stand für jeweils max. 3 Völker (Länge jeweils 1,5m) im Garten.

    Ist aber natürlich zerlegbar und damit auch mobil.



  • Wow - ihr seit ja echt kreativ! Am besten gefallen mir die Ansätze mit den Gewindefüßen. Hierbei Holz statt den normalen Robustböden zu nehmen scheint deutlich preiswerter ;) Ich werd mir übers Wochenende ein paar Gedanken machen! VG Felix

  • mit Gerüstfüssen, 5x8er Lärchenbalken sieht das ganze so aus.

    Bei mir als fixer Stand für jeweils max. 3 Völker (Länge jeweils 1,5m) im Garten.

    Ist aber natürlich zerlegbar und damit auch mobil.

    Hallo proton, eine Frage dazu: Wie stabil ist das denn gegen seitliches kippen? Hast du oben auf den Gerüstfüßen eine Art abschließendes Element?

  • Also das ganze steht schon sehr Stabil!

    Ich werde die Beuten auch nciht auf der höchsten Position aufstellen sondern deutlich tiefer - weils eben auch ergonomischer ist.

    Die Gerüstfüße habe ja Bohrungen, in die werde Ich noch Stangen stecken um das ganze im Boden zu verankern - Betoneisen sollte da eigentlich reichen.