DN 1,5 - Holzbeuten in guter (!) Qualität gesucht (Holtermann-Alternative)

  • Liebe Anderhalb-NutzerInnen,

    für ein Bienenprojekt suche ich DN 1,5-Beuten in Holz und guter Qualität. Es scheint, nur Holtermann hat diese Dinger bisher serienmäßig aber bei den Holzsachen war ich bei Holtermann nie besonders begeistert. Bergwinkel und Co. gefallen mir weitaus besser aber die habe alle nüscht in DN 1,5.

    DN 1,5er Zarge mit 3-4 Halbzargen, Blechdeckel und vernünftigem Boden und das insgesamt 2x...Kammschiene im Honigraum wäre natürlich genial aber die muss man sich wohl eh nachfertigen...sowas hat ja wieder keiner im Angebot!

    Hat jemand einen heissen Tipp?

    Gerne auch als PN!


    Danke und Grüße

    Melanie

  • Schaust Du bei Bienenweber Art.Nr. 04552 (1,5 DNM) bzw. 04555 (0,5 DNM)? Die DNM 1,5 Rä. dafür hat er sogar im UT ohne Nut (01415A)


    Böden, Deckel, ASG, Bienenfluchteinsatz dürften dann baugleich mit Zander sein.

  • Hallo Melanie,


    dann nimm doch eine DN-Ganzzarge und ein DN-Halbzarge und du hast dein DN 1,5!

    Du kannst die Zargen dann noch mit Beutenverbindungsklammern verbinden, dann können sie auch beim wegstellen oder tragen nicht außeinander fallen!


    Susanna

    Ein freundliches Wort ist wie Honig: angenehm im Geschmack und gesund für den Körper (Sprüche 16,24)

  • Hallo Melanie,


    ich habe jetzt schon seit einigen Jahren DN Zargen von Dehner "Bienenwohnungen aus Hohenlohe" . Bei der Umstellung auf DN 1,5 habe ich versucht diese auf dem Markt zu bekommen. Pustekuchen es gab keine Halbzargen und 1,5 Zargen die zu meinem System gepasst haben X/. Dann wurde selbst gebaut 8) nach einem Telefonat im Januar mit Herr Dehner hat sich alles zum guten gewendet:) er hat 1,5 Zargen im Angebot und 1/2 hat er mir gemacht. Ich bin mehr als zu frieden:thumbup:.

    Gruß Michael (Fussel3)


    Wenn du ein Problem hast, versuche es zu lösen. Kannst du es nicht lösen, dann mache kein Problem daraus (Siddhartha Gautama )

  • Meine ersten Holzbeuten in DN habe ich von Seip bezogen.

    Leider haben sie und wollen sie keine DN1,5 herstellen. Seine Meinung: Stückeln. Kann man machen, finde ich aber doof und wenig praktikabel, weil da wenn es kneift vieles wacklen kann.

    Meine bisherigen Zargen habe ich selber gebaut (was denn sonst;-)

    Ich habe mir letztes Jahr, mehr aus Neugierde, eine DN1,5 Zarge von Holtermann besorgt.

    Leider habe ich die letztes Jahr nicht im Einsatz gehabt, vor allem, weil meine Rähmchen, die ich habe, nicht in die Beute passen.

    Diesen Winter habe ich mit einer Oberfräse nachgeholfen. Das Bienenjahr kann kommen, die Zarge ist bereit;-)

    Zweiter Step soll der Einbau einer Auflage-Schiene sein, ganz nach dem Vorbild von Dadant. Hab ich in meine letzten DN-Zargen auch eingebaut. Aber da das doch recht aufwendig ist, habe ich das bisher gelassen.

    Ich kann nach dem Sommer mal berichten, wie sich die Zarge von Holtermann macht. So sah sie erst mal recht wertig aus.

    Ich bin aber weiterhin für Alternativen offen....

    Ähm, was Dehner als DN verkauft: Hab ich das richtig gelesen? 10er Beute nach Liebig?

    Ich glaube, Melanie meine DN1,5 nach Segeberger Vorbild, oder?

    Grüße aus HH Andreas


    Man kann sich den ganzen Tag aufregen :evil: ------- Ist aber nicht verpflichtet dazu :cool:

  • Danke für Euren Input, soll nach Segeberger-Vorbild sein da ich auch ggf. Segeberger Futterzargen (also in Styro) o.ä. aufsetzen können möchte.

    Aber natürlich Kaltbau...


    Ja, ist etwas lustig dass es da kaum Angebot gibt...die wollen wohl alle ihre Standardformate verkaufen. Kann man natürlich machen aber dann wird es eben deutlich teurer und so landet man eben doch wieder bei der Holtermann-Zarge...


    M.

  • Eine Auflageschiene ist doch relativ einfach. Hol dir im Baumarkt eine von den 1,5cm Edelstahlschienen, Länge sie passend mit der Flex ab

    Mit einem Metall Cobaltbohrer (wichtig) bohrt du dir Löcher für die Befestigung rein.

    Dann etwas ansenken und mit kleinen 15mm Edelstahlschrauben an der Wand 1mm über der alten Auflagekante befestigen.

    Evt. musst dann doch vorher noch mit der Oberfräse 1-2mm die Ablage tiefer setzen, wenn oben nicht genug Platz ist.

    Cobaltbohrer deshalb, weil du dir mit normalen Bohrern nur das Leben bei Edelstahl schwer machst (ausglühen) und noch bevor du 2 Löcher in der Schiene hast, das fluchend in die Ecke wirfst.

    https://www.hornbach.de/shop/H…-tlg/4049538/artikel.html

    Du kannst auch Aluschienen nehmen, aber bei einer möglichen chemischen Behandlung finde ich persönlich Edelstahl in Beuten besser.


    Liebe Grüße Bernd

  • Dann etwas ansenken und mit kleinen 15mm Edelstahlschrauben an der Wand 1mm über der alten Auflagekante befestigen.

    Evt. musst dann doch vorher noch mit der Oberfräse 1-2mm die Ablage tiefer setzen, wenn oben nicht genug Platz ist.

    Heißt das, die Metallschiene ragt bei dir nur 1mm über die Holzkante hinaus? Dann schieben doch die Bienen da wieder Propolis unter die Rähmchenohren, oder?


    Ich habe erst letztes Jahr angefangen, mich ernsthaft für Auflageschienen zu interessieren. Aber nach meinem bisherigen Verständnis sollte man auch hier den Beespace einhalten: Auflageschiene 6-8mm über die Holzkante ragen lassen, so dass unter den Rähmchenohren Bienen durchkrabbeln können. (Dann sollte es dort später auch keine Versteckmöglichkeit für Beutenkäfer geben.)


    Und wieder mal die alte Frage: wo ist der Beespace zwischen den Zargen: über den Oberträgern, oder unter den Unterträgern oder halbe-halbe...? Bei mir ist die Oberseite der Oberträger bündig mit der Oberseite der Zarge. Der Beespace also komplett unten, unter den Rähmchen.

    Wie ist das bei den Segebergern?


    Grüße,

    Robert

  • Moin Melanie,


    Kaltbau mit Weber sollte gehen, wenn Du einen eigenen Boden baust oder das Flugloch zumachst und seitlich ein neues anlegst... Und Einzel- oder Zweieraufstellung und genügend Platz für die Windel dazwischen. Futterzarge musst Du dann kaufen. Ich probiere es jetzt erstmal mit Warmbau, allerdings DN1.


    Die Auflagen sehen mir deutlich besser aus, nächstes Jahr werde ich berichten können.


    Gruß Clas

    "Ach, das Risiko...!" sagte der Bundesbeamte für Risikoabschätzung abschätzig...

  • "Bienenweber" sieht interessant aus, auch mit Blick auf "vorzugsweise heimische Hölzer". Meine Holtermannschen sind m.E. aus Linde. Zwar schön leiht, aber das ist nicht so erfreulich, da Linden in größerem Unfang nur in Ost-/Südost-Europa wächst und das sicher weniger "Forst" oder "Plantage" ist ...

    Am besten wäre natürlich FSC-Holz, aber da hatte Holtermann "abgewinkt" ... habe auch bisher nichts dergleichen gefunden.

    Es wäre schön, wenn es solche "Tischlereine" gibt.

    Juli

  • Aber nach meinem bisherigen Verständnis sollte man auch hier den Beespace einhalten: Auflageschiene 6-8mm über die Holzkante ragen lassen, so dass unter den Rähmchenohren Bienen durchkrabbeln können.

    So isses.


    Ich möchte die Schienen nicht missen.

    Gruß Michi ☮ ------------- Spezialisierung ist was für Insekten! :-D

    🖖🏿Dif-tor heh smusma🖖🏿

  • Hallo Melanie,

    bei der Tischlerei Ebert (ich möchte keine Werbung für diese machen soll nur ein Hinweis sein)

    bekommst du DNM hoch. Die Maße sind nach der AG Magazinimker. Ich selbst habe Dadant Zargen und bin sehr zufrieden mit der Qualität.

    VG

    Simon