Asiatische Hornisse

  • V. crabo ist aber hier angepasst und die Bienen auch an sie.
    Aggressionspotential ist bei denen auch nur sehr niedrig. Wenn die Crabo Probleme macht, weis man auch ganz genau, das das Volk zu schwach ist und aufgelöst werden sollte.

    V Crabo landet und kann angegriffen werden. V velutina schwebt und die Bienen wissen nicht, was sie tun sollen.


    Die Bienen haben nicht genug Zeit, um eine neue Strategie zu entwickeln.


    Grüße,

    Patrick

  • Moin, moin,


    unsere Hornisse versucht das auch, die Bienen aus der Luft zu fangen. Und wenn sich am Flugloch zugreift, taucht sie mit ihrer Beute nach unten ab.


    Die V. velutina habe ich noch nicht beobachten können und lege auch wenig Wert auf diese Möglichkeit.


    Gruß Clas

    "Ach, das Risiko...!" sagte der Bundesbeamte für Risikoabschätzung abschätzig...

  • Hi Clas,




    Grüße,

    Patrick

  • Hallo,

    Chasing the queens of the alien predator of honeybees: A water drop in the invasiveness ocean

    https://www.researchgate.net/p…in_the_invasiveness_ocean



    Das beigefügte Bild zeigt die Temperaturen, bei denen sie gefangen wurden.

    Abbildung 5 zeigt Königinnen, die ab März gefangen sind.

    Dabei sind auch Fallen mit Fluchtlöchern und Schwamm.

    Die Einnahmen von V. velutina in beiden Städten vom 21. März bis zum 9. Mai erzielten 80 Königinnen

    Keine Vv wurde unter 10 ° und am meisten bei 15 ° gefangen. Große Mengen anderer Insekten einschließlich Vc wurden ebenfalls gefangen.

    Fallen in der Nähe von Wasser sind besser als in der Nähe der Bienen. Das Schließen der Fallen unter 10 ° und über 15 kann möglicherweise den Fang anderer Arten reduzieren.


    Grüße

    Patrick

  • ...Futterstation für die Velutina mit fleischlichem Angebot, versetzt mit Bac. Thuringensis.

    Dazu muß man aber erwähnen, daß - sollten Bienen in Kontakt zu Bac. Thur. kommen - die Futterkranzproben aus solchen Völkern für lange Zeit (Prof. Genersch: 10 Jahre!) entwertet sind, da Sporen des Bac. Thur. in der Anzuchtprobe im Labor viel schneller wachsen als von Paenibac. Larvae (AFB) und somit die AFB-Kultur überwuchern.

    Lieber Gottfried, besteht das Problem auch, wenn die Waben nach Kontakt mit dem bacillus eingeschmolzen werden, also nicht mehr in die Völker gehen?

    Schnurrdiburr--da geht er hin.....

  • Liebe honigbanane : Ich bin kein Mikrobiologe. Dem BSV-Lehrgangsteil bei Prof. Genersch habe ich jedoch entnommen, daß die Sporenform von Bac. thuringiensis noch robuster ist als die von paenibac. larvae. Eben das führt ja zur Unauswertbarkeit der Proben: Durch das Aufkochen des Probenmaterials werden normalerweise alle anderen Keime abgetötet, nur paenibac. larvae überlebt und kann als auswertbare Kultur auf dem Labornährboden (für afb. homogenisiertes Bienenlarvenmaterial oder frisches Blut) heranwachsen. Da aber B401-Sporen noch robuster sind und schneller wachsen, überwuchern sie eine mögliche AFB-Kultur, was die Proben dann unauswertbar macht.

    Das Ausschmelzen setzt etwaige B401-Sporen ja noch kürzer der Hitze aus als bei der Probenaufbereitung im Labor. Deshalb gehe ich davon aus, daß MW aus ausgeschmolzenem B401-Wachs die Sporen (von AFB, wie von B401) keimfähig weitertragen. Ob und unter welchen Bedingungen die Sterilisierung von AFB-Wachs auch B401-Sporen vernichtet, weiß ich nicht.

  • Hallo Falk,

    bisher war es eigentlich immer so, dass erst im Herbst (wenn das Laub in den Bäumen begann abzufallen) die neuen Nester und die weitere Ausbreitung festgestellt wurde.

    Einfach noch etwas Geduld oder das Glück des Tüchtigen und zufällig eine Neustart sichten.

    Gruß Eisvogel

    Man tut was man kann, hieß es früher. Heute glauben alle sie müssen tun was sie nicht können. P. Sloterdijk

  • Hallo zusammen,


    gibt's es zum Thema "Asiatische Hornisse" neue Sichtungen in Deutschland? Jetzt dürften doch die Jungköniginnen unterwegs sein.


    Gruß!
    Falk

    Hallo Falk,


    Das Problem hier ist, dass die Leute nicht über den Vv informiert wurden. Nur ein paar Imker werden die Nadel nicht im dem Heuhaufen finden.


    Der Imker kann helfen, die Politik zu interessieren.


    Der Vv ist erst seit zwei Jahren in GB und sie haben nationale Programme, die im Frühling suchen. Die Brits haben 53 Nester in diesem Jahr gefunden. Das sind 26k Queens, die dieses Jahr nicht schlüpfen werden.


    Grüße

    Patrick

  • Jedenfalls hat die Information hier im Forum dazu geführt, dass ich mir grosse Wespen oder Hornissen näher anschaue. Es ist ja eigentlich eine Frage der Zeit wann die hier am Niederrhein zwischen Maas und Rhein auftauchen.

    Wer ausser wir Imker können das Ankommen feststellen!

    Allerdings werden wir die Hornisse mit hoher Wahrscheinlichkeit genauso nicht mehr los wie die Varroa.

    Freier Imker

    Ohne Verein, DIB, Imkerverband und sonstigen Establishment

    Neutral und unbelastet.

  • Das is leider wahr zumal wie ihr ja auch schon geschrieben habt es sonst keinem auffällt oder interessiert... wahrscheinlich erkennt die jeder als normale Hornisse und die sind ja geschützt...

    mia glangt, dass i woas, dass i kannt, wenn i mecht