Vortrag Torben Schiffer zu "artgerechten Beuten" am 7.3.2018 - kleines Resumée

  • Einen wunderschönen Sonntag Euch allen. Bei den aktuell -6 °C hier bei mir kann man seine Zeit ja noch ganz gut im Forum verbringen. Ich wollte eigentlich noch hoch auf den Fichtelberg Ski fahren, aber -12°C und gefühlte -24°C und 100 km/h Wind dort oben - nöö muss ich nicht haben.

    So nun zu meiner Deckellösung. Ich hab ganz einfach den Nicotfütter aus lebensmittelechtem Polyethylen auf der Beute . Die beiden Futterwannen neben dem Bienenaufstieg sind mit Zeitungen gut gefüllt. Sie bilden zusammen mit dem Fütterer eine ganz gute Kopfdämmung der Beute und nehmen das Kondenswasser gut auf. Wer möchte oder wer keine Zeitung hat, kann die Futterwannen z.B. auch mit Holzsägespänen oder was anderes hygienisch füllen . Alles kein Problem . Den Nicotfütter kann man übrigens auch ganz gut als Bienenflucht verwendet werden. Und ja, Bienen kann man damit auch füttern ;)

    Wenn Du kleine Änderungen vornehmen willst, dann ändere die Art und Weise, wie Du die Dinge ausführst.

    Wenn Du große Änderungen vornehmen willst, dann ändere die Art und Weise, wie Du die Dinge beurteilst.

  • Hallo keinimker,

    anbei zwei Vorschläge zu deiner Kissenkonstruktion. Wobei Variante 1 (Tuch unter der Zarge) wenn das Holz relativ plan ist und bleibt evtl. schon genügen könnte.

  • Nur mal ein paar Gedanken hier platziert, damit nicht alles Gelsen werden muss 🙀

    Über Propolis muss nun nicht weiter geredet werden. Über Feuchtigkeit in der Beute wohl auch nicht.

    Bleibt noch der obere Abschluss!

    Und zum Flugloch war auch noch nichts!

    Gruß

    Harald

    Es wird in jedem Jahr Frühling, nur wann?

  • die "ideale" Beute, wenn man es so nennen will gibt es ja, die würde sich der Bien in der Natur grundsätzlich alleine suchen und wohnlich machen.

    Genau: unter Dachpfannen, frei hängend im Baum, unterm Bienenhaus-Vordach, im Rolladenkasten, unterm Beutenständer, in der Hauswandverkleidung...

    Moin Berggeist,

    deine Argumentation ist aus dem Kontext gerissen und trägt nicht wirklich etwas zur Fragestellung bei. Die Frage von keinimker war sinngemäß, warum denn noch Keiner die ideale Beute gerechnet hat. Meine Antwort darauf sollte grundsätzlich bedeuten, dass sich nur die Bienen(wie vor der Haltung durch den Menschen) ihre "ideale" Beute selbst suchen bzw. bauen. Das heut zu Tage bei der Wohnungssuche sicherlich auch Plätze dabei sind welche dem Mensch oft nicht gefallen steht ausser Frage.

    Es geht auch ohne hochtrabene Sprüche.

  • Die Frage von keinimker war sinngemäß, warum denn noch Keiner die ideale Beute gerechnet hat.

    Erklär (D)einer Tochter, wie der ideale Freund auszusehen hat. Der Grundfehler ist schon, davon auszugehen, daß es DIE ideale Beute geben muß. Bienen sind so nicht. Und trotzdem fügt sich am Ende alles, mit etwas wohlwollen :)

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife

  • Wer den Meinungsaustausch im Imkerforum seit nunmeht fast 20 Jahren in der Erinnerung fühlt, nimmt eine klare Entwicklung wahr. Was beeinflusst/steuert diese Entwicklung?

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    Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen! (Kant)

  • Harald,

    ich benutze die gleichen Kissen wie du, allerdings nur 10 cm Höhe. Gefüllt mit Strohhäcksel und Schafwolle. Ich habe keine Probleme.Meine Wände sind aber nur 22 mm stark.

    Willst du Gottes Wunder sehen, musst du zu den Bienen gehen.

  • Die Frage von keinimker war sinngemäß, warum denn noch Keiner die ideale Beute gerechnet hat.

    Erklär (D)einer Tochter, wie der ideale Freund auszusehen hat. Der Grundfehler ist schon, davon auszugehen, daß es DIE ideale Beute geben muß. Bienen sind so nicht. Und trotzdem fügt sich am Ende alles, mit etwas wohlwollen :)

    Hallo Rase,

    leider vergleichst Du hier gerade Schrauben mit Birnen, bzw. schreibst eine Aufgabe nieder welche nicht meine Gedanken wiederspiegelt. So wie Du (D)einer Tochter erklären kannst, dass der drogenabhängige vorbestrafte Junge(der natürlich auch eine Chance verdient hat) nicht der Richtige für Sie ist, kann ich versuchen den Bienen, basierend auf neuen, von mir auch aus auf alten, Erkentnissen natürliche Bedingungen in ihren künstlichen Behausungen nachzuahmen.

    Das einige Ideen bzw. auch schon umgesetzte Varianten nicht bzw. nur bedingt praktikabel für den wirtschaftlich ambitionierten Imker sind ist auch klar, deswegen müssen doch solche Gedankengänge nicht permanent vertäufelt oder verurteilt werden. FACHLICH erwiesene Gegenargumente(haben wir immer schon so gemacht, zählt nicht) ohne persönliche Angriffe sind immer gern gesehen.

    Aussagen oberflächlich aufzugreifen, aus den Zusammenhang zu reißen und gegen zuargumentieren was das Zeug hält, nur um den ursprünglichen Verfasser scheinbar zu denunzieren, macht aus meiner Sicht auch keinen Sinn.

    In einem meiner vorherigen Beiträge habe ich ganz klar sinngemäß geäußert, dass auch ich nicht davon ausgehe, dass es DIE eine von menschen Hand geschaffene Beute geben wird, da nie alle evtl. einwirkenden Parameter mit einbezogen werden können. Eine inhaltlich nicht standhafte Umformulierung meiner Aussage mit eigenen Worten wie z.B. "Bienen sind so nicht. Und trotzdem fügt sich am Ende alles, mit etwas wohlwollen" macht den Thread dadurch vieleicht für Gleichgesinnte amüsanter aber nicht wirklich informativer.

    Dieses Forum sollte doch dem wohlwollenden Austausch von Informationen und nicht der Kompensation alltäglicher Frustation oder was auch immer dienen. (zumindest nicht wenn negative Hintergedanken im Spiel sind)

  • Also jut. DIE Biene die 50 Jahre auf klitzekleine HBB ausgelesen wurde und 'moderne' Buckies haben nicht gleichermaßen 'DIE' ideale Beute.


    Beste Grüße,

    Ralf

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