Notfütterung kurze Frage

  • Im Winter friert so einer wahrscheinlich fest und die Bienen können ja nicht aus der Traube ohne zu verklammen.

    Mit quasi der letzten "Honigblasenfüllung" wird noch mal aufgeheizt, damit noch mal nach Futter gesucht werden kann. Dabei spätestens wird der Futterteig oben entdeckt und wenn der einfriert ist das Volk tot.

    Sollten die Bienen bereits oben einen dichten Pelz bilden und es nicht mehr möglich sein Futterteig aufzulegen, ohne dabei viele Bienen zu quetschen, kann man eine Leerzarge mit einigen leeren Rähmchen aufsetzten, in die vorher der aufgeschnittene Beutel Futterteig so reingelegt wird. Da können die Bienen gefahrlos ran. Wenn im Beutel bereits ein flüssige Phase vorhanden ist, sollte die unbedingt oben liegen, sonst gibt es eine Katastrophe.

    Sind leider alles eigene Erfahrungen;)

  • Ich frag mich auch, ob zur Notfütterung (im Gegensatz zur Einfütterung) man nicht einfach eine helle Wabe in warmen Futtersirup tunkt, abtropfen lässt und dann mit Traubenkontakt einhängen kann. Wäre doch die optimale Aufnahmemöglichkeit. Ok, man stört die Traube, was schlecht ist. Räubereigefahr bei Kälte sollte auch nicht groß sein. Wie gesagt, nur als Notlösung bevor das Volk verhungert. Jemand damit Erfahrung?

  • wieviel Lösung bleibt da hängen? dazu trieft und klebt die Wabe.

    Durch die aufsteigende Wärme ist die Not-Fütterung von oben immer günstiger für die Bienen- mit Lochdeckelglas oder Ziplockbeutel mit wenigen Nadelstichen mit Abstandshalter(Stöckchen) auf die OT oder durch ein Loch im Zwischendeckel.

    Für Beuten, die oben keine Auflage ermöglichen- zB Bienenbox, Golzbeute oder TopBarHive - macht man es mit den Waben- mit feinem Strahl füllen und abtropfen lassen.

  • wieviel Lösung bleibt da hängen?

    Bei einer Wasserwabe bleibt überraschend viel Wasser in der Wabe. Bei Sirup u.U. weniger das zäher, aber ich denke es ist ähnlich wie bei einer gefüllten, ungedeckelten Honigwabe.

    dazu trieft und klebt die Wabe.

    Ja, dass schon. Wäre aber dann auch sehr schnell aufnehmbar.


    Aber ich verstehe schon, dass Ziplockbeutel mit Nadelstichen direkt aufgelegt auch gut funktioniert und weniger Aufwand ist.

  • Da kann man doch auch einfach eine Futterwabe nehmen, ein Volk at evtl. eine zu viel, ein anderes Volk hat eine zu wenig, kein Problem - OK, man hat nicht immer eine Futterwabe übrig dann kann man auflegen wie luffi in #53 bildlich schilderte...