Notfütterung kurze Frage

  • Hast Du schon so viel Erfahrung, um einen Futterteig, für die Notfütterung, jetzt im Winter, herzustellen?

    Wie Du schon schreibst, Rezepte findet man im Netz, aber welches?


    Besorgt euch Apifonda, oder ein vergleichbares Produkt. Einen Streifen von der Folie entfernen und mit der Öffnung zu den Rähmchen auflegen.


    Gruss

    Ulrich

    Jetzt im Winter definitiv Futterteig. 1 Teil Sirup (invertierter) 4 Teile Puderzucker

  • Lest die ersten Beiträge!

    wenn wirklich Not ist, hilft nur erwärmtes Flüssigfutter sofort!

    Sind noch ein bißchen Futterkranz erreichbar, ist Futterteig mehr Nachfüttern für den ansteigenden Verbrauch bei Brutbeginn.

    Einem fast verhungertem Volk hilft es nicht mehr.

  • ....wenn wirklich Not ist, hilft nur erwärmtes Flüssigfutter sofort!

    Sind noch ein bißchen Futterkranz erreichbar, ist Futterteig mehr Nachfüttern für den ansteigenden Verbrauch bei Brutbeginn.

    Einem fast verhungertem Volk hilft es nicht mehr.

    Futterteig rechtzeitig(!) aufgelegt, verhindert dass es zu dieser Notsituation kommt, bei welcher Volksteile sterben und Bienen in den Zellen auf den Tod warten, wie von Dir beschrieben.

    Du beschreibst praktisch den letzten Zustand des Verhungerns, welcher tatsächlich nur durch wabenweises Besprühen mit warmer Zuckerlösung noch abgewendet werden könnte.

    Bitte nicht ständig querschießen bei solch wichtigen Hilfethemen.;)

  • Lest die ersten Beiträge!

    wenn wirklich Not ist, hilft nur erwärmtes Flüssigfutter sofort!

    Sind noch ein bißchen Futterkranz erreichbar, ist Futterteig mehr Nachfüttern für den ansteigenden Verbrauch bei Brutbeginn.

    Einem fast verhungertem Volk hilft es nicht mehr.

    Die letzten Posts bezogen sich auf die Nachfrage von pati36304 vor 17 Stunden - da war von Not keine Rede...

  • Ich nehme Invertin dafür her. War aber gar nicht so leicht zu bekommen und nur im 1kg Pack.


    Auf 1kg Zucker normiertes Rezept:

    • 1kg Zucker, fein zermahlen, wie Puderzucker
    • 80ml Wasser, lauwarm
    • 1-2ml Invertin (Imkerfachhandel oder Bäckerfachhandel)

    Zucker in Behälter schütten, andrücken, Invertin in Wasser lösen und das Ganze sachte auf den Zucker oben schütten. Behälter zumachen und das ganze 1-2 Tage stehen lassen damit das Wasser den Zucker durchweichen und das Invertin den Zucker (Saccharose) in Fruchtzucker (Fructose) und Traubenzucker (Glucose) spalten kann.


    Da ist aber kein Eiweiß drin. Dafür müsst halt noch Sojamehl oder Hefe dazu. Muss das Rezept aber noch raussuchen.

  • Na vielleicht hilft das hier etwas weiter? Ist ein Bild, das ich im Italien gemacht habe... Screenshot_20201220-151618.jpg


    :u_idea_bulb02:

    Grüße Luffi


    Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer. :u_idea_bulb02:

    (Lucius Annaeus Seneca - römischer Politiker, Dichter und Philosoph - * 4 v.Chr, † 65)

  • Also ich würde jetzt mitten im Winter keinen Eiweisfutterteig füttern... MartinSchPhD , ich denke ein Rezept dafür könnte Anfänger in die falsch Richtung führen...😉

    Hi, Franz, da hast du recht. Ich selber nehme das nur zur Königinnenzucht her (dachte ich hätte das schon vorher geschrieben, jetzt fällt mir auf, dass das in einem anderen, ähnlichem Thread war). Winterfütterung würde ich nicht machen, mit Eiweiß schon gar. Im Februar bei Notbedarf schon eher.

  • Aber der Vollständigkeitshalber - ich kann nicht anders - Das 1:4 Verhältnis weiter oben ist nach Gewicht, so viel ich weiß. Pfefferle schreibt 1kg Blütenhonig zu 4kg Puderzucker. Der Honig enthält ja selber Invertin, solange er nicht zu stark und lange erwärmt wurde. Geht aber immer noch um Lückenfütterung im Frühjahr. Im Winter friert so einer wahrscheinlich fest und die Bienen können ja nicht aus der Traube ohne zu verklammen.