Notfütterung kurze Frage

  • Habe gestern meine 6 Völker kurz inspiziert, Im Herbst habe ich ca.15 kg Weizensirup pro Volk eingefüttert.

    Jetzt fast null Futter drin ,und leider in einem Volk viele tote Bienen, bei den anderen Boden leicht mit toten bedeckt.

    Schnell Apiinvert Sirup gefüttert .Sie nehmen es gut ab zur zeit bei ca. 10 Grad.


    Jetzt meine Frage:

    Sollte es wieder kälter werden wollte ich mir ein paar "Notfütterungs Packs"herstellen.

    Mangels eigenem Honig will ich dafür Apiinvert Sirup mit Puderzucker eindicken .

    Jedoch nur so dick das er nicht mehr wegfließt!

    Und dann in Ziplock oder Gefrierbeutel abgefüllt, aufs Volk und angeritzt.

    Hat das jemand schon mal mit Apiinvert Sirup probiert?

    Grüße aus dem Sauerland

    Schon die fünfte Saison mit den niedlichen Damen:love:

  • Mach ich ja zur zeit ,ich denke nur wenn es kälter hier oben bei uns wird, nehmen sie den Sirup nicht mehr ab .Aber nach Bernhards Methode futterteig oben auf den Bienensitz geht immer.

    Bis jetzt haben wir immer mit 15-20 kg Sirup gerechnet

    Schon die fünfte Saison mit den niedlichen Damen:love:

  • Ziplock Beutel mit ca. 1 kg Sirup füllen, gut verschließen, mit dicker Nadel Löcher einseitig einstechen und vorsichtig über den Bienensitz platzieren. Die Beutel wöchentlich wechseln bis es weidenmäßig blüht.


    Viel Erfolg !


    Rainer, der das so schon gemacht hat

  • Warum in einer Notsituation mit selbstgemachtem Teig rumexperimentieren? Wenn du Apiinvert bekommst, warum nicht auch Apifonda kaufen?


    Und was ist mit Direktbefüllung von Leerwaben mit Sirup? Habe ich schonmal am Stand eines anderen Imkers durchgeführt: Sirup auf 40°C erwärmt, in Messbecher gefüllt, Leerwabe schräg über Auflaufform gehalten, Sirup in dünnem Strahl bevorzugt von der Oberkante aus in die Zellen gegossen.


    Grüße,

    Robert

  • Und im Herbst nach dem Einfütten die Beuten wiegen. Da weißt du wiviel Futter tatsächlich drin ist.

    Es zählt nicht, was du reinkippst, sondern was tatsächlich drin ist.

    Erspart viel Geigelei im zeitigen Frühjahr oder im Extremfall verhungerte Völker.


    Ich würde jetzt auch 2,5 kg Apifonda - Futterteig oben drau legen. Schmalen Schlitz (nach unten) rein und auf 2 Stöckchen direkt über die Bienentraube. Geht ruck zuck.

    Viel Erfolg

  • Ich habe bei meinem Problemvolk in der HBB, auch 2,5kg Futterteig aufgelegt, das war unkompliziert und scheint gute Wirkung zu haben, denn ich habe heute mal die Hand unter die Abdeckung gesteckt, da war es schön warm.

    Gruß Reinhard / Lehre mich die wunderbare Weisheit,daß ich mich irren kann.(Teresa v. Avila)

  • Hallo,

    eine Frage zu dem Beutel - wie rum legt ihr den auf die Rähmchen? Löcher nach unten oder nach oben? Habe in Videos schon beides gesehen... Nach oben müssen die Bienen die Traube verlassen, nach unten Gefahr, dass zu viel ausläuft.

    Was ist die Empfehlung?


    Danke!


    Gruß

  • Es kommt sicher auf den Beutel, die Füllmenge und natürlich die Löcher an. Ich habe bei verwendung von Ziplockbeuteln (Ikea) die Löcher immer oben gemacht, und selbst wenn ich nur wenige auf der Unterseite gemachte hätte, wäre der Beutel ausgelaufen.


    Es gab hier vor einiger Zeit mal eine Diskussion dazu, aus der ich mitgenommen habe: Notfütterung im Frühjahr macht man am besten mit Futterteig (wenn man keine Futterwaben mehr hat). Apifondapaket nehmen, Streifen von z.B. ca. 1cm Breite und 10cm Länge aus der Folie schneiden, mit dem ausgeschnittenen Schlitz nach unten direkt über die Bienentraube auf die Oberträger legen.

  • Notfütterung im Frühjahr macht man am besten mit Futterteig (wenn man keine Futterwaben mehr hat). Apifondapaket nehmen, Streifen von z.B. ca. 1cm Breite und 10cm Länge aus der Folie schneiden, mit dem ausgeschnittenen Schlitz nach unten direkt über die Bienentraube auf die Oberträger legen.

    Dem kann ich nur zustimmen, die Methode ist einfach und funktioniert problemlos.