Nervengift mit fataler Wirkung: Bienenkiller Neonikotinoide

  • GIFT AUF DEM ACKER?

    INNOVATIV GEHT ANDERS!

    EIN PLÄDOYER FÜR EINE GIFTFREIE LANDWIRTSCHAFT


    eine Autorenstudie im Auftrag von MARTIN HÄUSLING, MEP


    Die am 19.01.2018 vorgestellte Studie untermauert, dass wir einen klaren Ausstiegsplan, raus aus der Pestizid-getriebenen Landwirtschaft für die nächsten 20 Jahre brauchen. Dabei muss der erste Schritt das Verbot von Glyphosat und der Neonikotinoide sein, gefolgt von einem konsequenten Ausstieg aus dieser artenzerstörenden und nicht gesundheitsgefährdenden Produktion.

    Inhalt:


    FEHLER IM SYSTEM? DIE GELTENDE EUROPÄISCHE UND NATIONALE GESETZGEBUNG

    Zulassung auf EU-Ebene

    von Tomas Brückmann


    PESTIZIDE: WIESO ÜBERHAUPT?

    Versicherungsmentalität in der Landwirtschaft

    von Susanne Neubert unter Mitartbeit von Johannes Leimbach


    NERVENGIFT MIT FATALER WIRKUNG: BIENENKILLER NEONIKOTINOIDE

    von Corinna Hözel


    SCHÖNE NEUE PESTIZID-WELT:LOBBYINTERESSEN VERSUS VORSORGEPRINZIP

    von Susanne Smolka


    AGRARÖKOLOGIE STICHT AGRARCHEMIE –DIE ZUKUNFT GEHÖRT STABILEN SYSTEMEN

    von Felix Prinz zu Löwenstein


    POLITISCHE FORDERUNGEN


    [LINK zur Studie im PDF Format]


    Nicht wirklich Neues aber auch mal ganz Interessant.

    findet der

    BienenKnecht


    GdBK




    Aus der Übertreibung der Warnungen,
    ist die Unterschätzung der Realität geworden.

  • Da laufen viele Diskussionen und der Druck auf die Politik wird wesentlich stärker. Wir sind dran!

    Die Welt ist groß genug für die Bedürfnisse aller, aber zu klein für die Gier Einzelner (Mahatma Ghandi)
    Gruß
    holmi

  • Der Bundestag hat gerade einen Antrag zum Neonikotinoide-Verbot abgelehnt.

    Damit der Schaden für die Wirtschaft nicht zu groß wird, sollten vor einem Verbot "alternative" Wirkstoffe zugelassen werden. Wir brauchen also keine alternativen in der Landwirtschaft, sondern nur andere Mittel mit neuer Zulassung und neuem Patentschutz.


    Zitat:

    "Ein vorschnelles Verbot würde jedoch die Resistenzbildung bei den dann noch verbleibenden Mitteln erhöhen. Deshalb sei die Zulassung neuer zielgerichteter Wirkstoffe nötig, um die durch Verbote entstehende Lücke zu schließen."


    Da laufen viele Diskussionen und der Druck auf die Politik wird wesentlich stärker. Wir sind dran!

    Auch wenn wir mehrheitlich das Gleiche (weniger Chemie auf den Feldern) wollen, werden wir am Ende wohl was ganz anderes bekommen. :cursing:

    3 Völker, Langstroth Flachzarge / 8 Frame, Honigraum FlowHive

  • In Anlehnung an den sächsischen König Friedrich August (III.), der bei seiner Abdankung gesagt haben soll „Nu da machd doch eiern Drägg alleene!“, könnte es nun dazu kommen, dass die Pestizisten aufgefordert werden müssen, die Bienenhaltung alleene zu betreiben.

    Ich weiß dass ich nicht weiß. (Sokrates)

  • In Anlehnung an den sächsischen König Friedrich August (III.), der bei seiner Abdankung gesagt haben soll „Nu da machd doch eiern Drägg alleene!“, könnte es nun dazu kommen, dass die Pestizisten aufgefordert werden müssen, die Bienenhaltung alleene zu betreiben.

    So ähnlich macht es der ein oder andere Erwerbsimker schon. Ich war im Winter im Vortrag eines Imkers mit Völkerzahl im guten dreistelligen Bereich - das sind nach meiner Auslegung so zwischen

    700 und 1000 Völkern. Er legt im Gespräch mit den Bauern fest unter welchen Bedingungen er anwandert, sind diese Bedingungen nicht gegeben bzw. werden nicht garantiert, bleibt er mit seinen Bienen fern. Ähnlich verfährt er bezüglich der Bestäubungs Prämie : stimmen die Bedingungen für seine Bienen nicht und wird noch dazu nur eine lausige Prämie geboten ( scheinbar nicht unüblich ), gibt´s von ihm eben keine Bienen. Er meint selbst, dass sich so manches ganz schnell wandeln würde,

    wenn mehr Imker konsequent so verfahren würden.

    Probleme hat er mit seiner Geschäftspolitik offenkundig überhaupt keine.