Einstieg in die Imkerei mit Langstroth (12er Dadant + Zander) mit je 1-2 Ablegern

  • Hallo R0Li84,

    imkern mit der Großraumbeute (also mit großem Brutraum) und kleinen Honigräumen kann ich sehr empfehlen.

    Die im Verein / in der Gegend üblichen Maße muss man nicht zwingend selbst auch verwenden. Denn im zweiten Jahr sorgst Du selbst für Nachwuchs, vielleicht sind auch gefangene Schwärme eine Möglichkeit für Dich. Der Austausch von Waben zwischen Völkern sollte eigentlich besser vermieden werden.


    Falls Dir noch Lektüre helfen könnte, um im Voraus besser abzusehen welches System sich für Dich gut eignen könnte, hier eine Buchempfehlung:

    Die Imkerin, Melanie von Orlow, 10.2017.

    Solltest Du ein Mann sein, lass Dich vom Titel nicht irritieren.

    Das Buch gibt einen sehr guten Überblick über die verschiedenen Systeme, wie die Arbeit damit funktioniert, zu welchen Zielen bzw. Interessen sie passen.


    Viele Grüße und viel Spaß beim "Nestbau"!

    Lavender

  • Meiner Ansicht ist es als Anfänger besser zuerst den Bien und eine Betriebsweise kennenzulernen. Danach, am besten vor größeren Anschaffungen, kann man immer noch eine andere Betriebsweise ausprobieren.



    Ich stimme dir damit zu. Denke ich hole mir zwei Dadant Ableger und starte damit. Beuten kaufe ich wohl 2x die 10er Systembeute Dadant US bei Holtermann. Großraumbeute will ich haben - 12er Dadant muss jedoch nicht zwingend sein. Wenn mir die Großraumbeute nicht zusagen sollte, dann kann ich immer noch auf Zander welchseln - brauche dann nur die Zargen neu!

  • Habe mich vor 3 Jahre (bin also noch Anfänger) für das Magazinimkersystem entschlossen, obwohl hier im Norden (fast) nur auf DNM geimkert wird.


    Imkere auf Langstroth 2/3 (159mm), habe mir vor drei Jahre ein paar Zargen selber gebaut die sowohl DNM (12 warm bau) als auch Zander (10 kalt bau) aufnehmen könnten, habe dan 3 Ableger (auf DNM) gekauft, und eine LS2/3 Zarge obendrauf gestellt. Als oben gestiftet wurde, habe ich ein Absperrgitter zwischen gelegt und nach 3 Wochen die DNM Zarge entfernt.

    Es ist mühsam aber es geht. Würde es jetzt über Kunstschwärme machen.


    Überwintere meine Völker auf 3 Zargen LS 2/3.

    Werde dieses Jahr ein paar Völker auf Dadant umstellen, möchte der unterschied in aufwand zwischen ein einteiliger und geteilter Brutraum erfahren und dan für mich entscheiden ob ich in Dadant oder LS 2/3 weiter mache. Vorteil ist wie oben schon gesagt, die LS2/3 Zargen kann ich als Honig Zargen auf die Dadant Bruträume nehmen.


    Gruß, Victor

  • Ich kenne viele Imker, die mit einem Rähmchenmaß angefangen haben und später nie ein anderes Maß probiert haben, da sie ja dann Umstellen müßten und das zu aufwendig bzw. zu teuer ist.

    Ja R0Li84 mach es so wie Du es beschrieben hast.

    Es ist zwar am Anfang etwas komplizierter bzw. schwerer, aber ich behaupte die Lernkurve ist viel steiler, bei sachgemäßer Mitarbeit. ;-)


    PS: Bei Dadant würde ich persönlich zu Griffleisten anstatt Griffmulden tendieren.

  • Hallo, finde es grundsätzlich i.O. wenn man etwas ergleichen möchte. Aber doch nicht im ersten Jahr 2 verschiedene Betriebsweisen und 2 verschiedene Bienenrassen ?!

    Leg dich auf eine Betriebsweise fest und lerne sie zu beherrschen. Danach ist die nächste Betriebsweise an der Reihe.

    Beide Betriebsweisen und Bienenrassen brachten und bringen Erfolge. Meiner persönlichen Meinung nach, gehört der Einräumigen Betriebsweise die Zukunft.

    Bis bald

    Marcus

    48 Völker 32x Segeberger Hartpor 4x Einfachbeute , alle DN 1,5. 6xDadant US und 5x Zander und einmal Warre :O)