IGE Antikörper bei Bienengiftallergie - Verständnisfrage

  • Moin,

    Lass dich doch einfach testen denn wenn es wirklich eine allergische Reaktion war kommt sie wieder und oft stärker als beim ersten Mal

    Ja.

    kaktusland hat eine systemische Reaktion nach Bienenstichen geschildert, er hatte sich trotz für ihn unüblichen Reaktionen auf Bienenstich keine Hilfe geholt.
    Immerhi konnte er heute hier posten - sowas kann auch anders ausgehen.
    Die Idee dann "vorsichtig" Auto zu fahren finde ich nicht so durchdacht, angemessen wäre ein zügiger Hilferuf gewesen, spätestens als er sich hinlegen musste.

    Ist es möglich, dass du ein Recht hagerer Zeitgenosse bist und es möglich war, dass die biene dir das Gift in die Halsschlagader appliziert hat?

     

    Das erscheint eher unwahrscheinlich, angesichts der Länge eines Bienenstachels und der Dicke der Gefäßwand der A. carotis sowie der Haut.

  • Na ja, bin schon schlank. Vielleicht hat de Biene auch einen Lymphknoten getroffen. Ans Stachel rausziehen hatte ich in dem Moment auch nicht gedacht, hab dann später zwei gefunden, also die komplette Dosis abgefaßt. Sonst denke ich eigentlich immer dran, weil ich gleich zum Spiegel renne. Hatte aber die Beute offen. Als ich mich hinlegen mußte, konnte ich keine Hilfe mehr holen, weil mein Handy ca. 50m weit weg im Auto war. Konnte nur hoffen, irgendwie wieder auf die Beine zu kommen. Gehört hätte mich auch niemand. Und irgendwie mußte ich ja dann auch noch nach Hause kommen. War mir des Risikos bewußt. Termine beim Hautarzt wegen Allergietest gibts erst am Dienstag früh in der Notfallsprechstunde. Muß aber vorher noch drei Beuten wegen Schwarmzellen durchsehen, aber lieber morgen, fühle mich noch nicht wieder 100% fit. Hoffe drauf, daß die weiterhin schwarmträge sind. Hatte nämlich bewußte mit den gefährdeten Kandidaten angefangen.

  • Prima,

    Zitat

    War mir des Risikos bewußt.

    Fahrtüchtigkeit wird nach einem Unfall mitunter anders beurteilt als vorher.

    Zitat

    Muß aber vorher noch drei Beuten ... durchsehen.

    Hoffentlich nicht alleine. Prioritäten sind gesetzt. Murphy lebt. Länger als mancher Imker.

  • Kurzes Update: Habe trotz aller Vorsicht am Sa und So je einen Stich kassiert und jedesmal gebibbert und mich nur mit Handy in der Tasche bewegt. Außer einer normalen Schwellung keine ernsthafte Reaktion. Lasse den Test aber trotzdem machen. Ich hatte am Do keine Ahnung, wie ernst die Situation war, habe ich dann erst durch Googeln rausgefunden. Heißt aber auch, daß man nach so einen Schock weiterimkern kann und jetzt nicht unbedingt immer so eine Reaktion auftritt.

  • Kurzes Update: Habe trotz aller Vorsicht am Sa und So je einen Stich kassiert und jedesmal gebibbert und mich nur mit Handy in der Tasche bewegt. Außer einer normalen Schwellung keine ernsthafte Reaktion. Lasse den Test aber trotzdem machen. Ich hatte am Do keine Ahnung, wie ernst die Situation war, habe ich dann erst durch Googeln rausgefunden. Heißt aber auch, daß man nach so einen Schock weiterimkern kann und jetzt nicht unbedingt immer so eine Reaktion auftritt.


    krass, wie kann man nur so abgebrüht sein und nach einem solchen Erlebnis wieder an die Bienen gehen .... 8|

  • "Geh' mal zum Doc und lass' es Dir erklären!"


    Hab es schon längst ergoogelt.

    War heute da. Sie hat mir ein Notfallset verschrieben und mich zum Blutabnehmen in drei Wochen bestellt, weil die Antikörper drei Wochen brauchen, wenn sich welche bilden. Kann ja meine Bienen deshalb nicht im Stich lassen. Sie hat mir jedenfalls nicht die Leviten gelesen und auch nicht gesagt, daß ich die Finger davon lassen soll. Ich imkere also von jetzt an immer mit Vollschutz, Handy und Adrenalinspritze in der Tasche. Nach dem Bluttest könnte man, je nach Ergebnis, eine Desensibilisierung machen.


    Würde statt "abgebrüht" lieber das Wort "optimistisch" verwenden.:)