Bienen im SchneeVarroaschaden

  • Auf einer Winterwanderung vor zwei Jahren hatte ich unterhalb des Belchen / Südschwarzwald einen in die Jahre gekommenen Bienenstand entdeckt , der sich klassisch minimalistisch darbot. Der Imker hatte sich "Sonnenblenden" ganz einfach aus zurecht gebogener / gefalteter Dachpappe gefertigt, die er mittels Reißzwecken an seinen Beuten befestigt hatte. Sinn und Zweck war mir bei dieser Entdeckung erstmal nicht klar...

    Zu den " südwestdeutschen Tropenimkern " ( Zitat @ i-Wei ) zählend, habe ich ganz andere Bedenken. Ich bräuchte statt Sonnenblenden eher einen Perma Vorleser / Sprecher, der den Bienen täglich erzählt, dass WINTER ist.

  • Reicht es nicht das Flugloch konsequent nach Osten auszurichten? Wir hatte jetzt auch Schnee und ich habe auch bei Sonnenschein keine Biene auf dem Flugbrett oder im Schnee gefunden.

    Außerdem stehen meine Völker überwiegend so, dass sie bei tiefstehender Sonne im Winter kaum direkter Sonnenstrahlung ausgesetzt sind.

    Gruß

    Harald

  • Entschuldigung,

    Habt Ihr es schon einmal Versucht der Natur einfach ihren Lauf zu lassen.

    die ganze letzte Woche schien die Sonne, bei Minusgrade, Heute schneit es, und jetzt ???

    Natürliche Auslese, Selektion nenne ich das.

    Stellt Euch doch einfach einmal das Gewurschtel vor, bei jemanden, der 100 und mehr Völker über die Lande verstreut aufgestellt hat.

    Versucht doch einfach einmal im Herbst genügend Bienen in die Kästen zu Kriegen,

    dann braucht man auch nicht jetzt, jede Biene hinterher zu weinen, denn nur die Starken und Gesunden bleiben übrig.


    Gruß Jürgen

  • Nur die harten kommen in den Garten! Obs gefällt oder nicht, es ist so! Auslese muss sein! Das wurde ev. lange vernachlässigt. ich habe schon viel von den Klimmzügen der Imkerfreunde gelesen und gehört, die sie unternehmen, damit das Volk X noch wintertauglich wird.


    Gruß

    Harald