Was nicht sein kann,weil nicht sein darf, aber trotzdem ist. :-(

  • Was nicht sein kann,weil nicht sein darf,aber trotzdem ist. 1f641.png


    Gesten bekam ich einen "lieben" Anruf von einem Imker.

    Dieser Imker war an meinem Bienenstand,der besagte bei Simbach, und meinte ich solle bei meinen Bienen die Deckel zumachen und gefälligst die Kästen besser vor Sturm und Wind schützen.

    Er habe bei den Minis überall die Deckel wieder draufgelegt ,aber die umgefallen Minis liegengelassen.Und meinte dann noch, das das ja wohl keine reinen Buckfast seinen und Er die Kamera gesehen hätte.

    Ich sagte das ich gleich Morgen rausfahre.

    War natürlich sehr verwundert, den vor 14 Tg. bei der Nachschau war noch alles in Ordnung.

    Am Abend rief dann mein Landwirt an ,bei dem der Bienenstand ist, meinte das schon wieder so ein "Typ" angerufen hätte und sich über meinen "schlampigen Bienenstand" beschwert hätte und wenn das nicht anderst wird meldet Er es dem Landratsamt.

    Bei mir recht brav und beim Landwirt drohen 1f641.png:-(

    Ich bin dann heute hingefahren und habe natürlich nachgeschaut.

    s.Bilder.

    Es ist das Panzerband, mit dem wir die Minis im Block festgeklebt haben, zerrissen b.s.w. zerschnitten , es lagen Minis am Boden, leer ohne Rähmchen und von den Futtertrögen fehlten die Deckel.

    Wieviel von den anderen Deckeln der Minis gefehlt haben, die Er wieder auf die Kisten getan hat,weiß ich nicht.

    Beim aufräumen und wieder zusammenmachen, habe ich noch 2 leere Minis ohne Rähmchen gefunden und ganz am Schluß nochmal Eines.Es sind die oberen beiden Zargen leer und die Zarge unten, wo jetzt um diese Zeit keine Bienen mehr darauf sind, sind noch zum Teil da.

    Es sind also die Minis nicht durch den Wind umgefallen und es war auch kein Bär da, der die Waben mitgenommen hat.

    Nein, eindeutig ein Zweibeiner.

    Auf den Kameras sieht man eindeutig jemanden, der die Sicherung zerreist,b.z.w. zerschneidet und in seine mitgebrachten Kisten, unsere Rähmchen in seine schon vorbereiten Rähmchen gibt und in seine Kisten hängt.

    Es wurde Anzeige gegen Unbekannt gemacht, die Bilder sind bei der Polizei.

    Ich bin ja gespannt ob was rauskommt.

    Langsam keinen Spaß mehr. :-(

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    Bild könnte enthalten: Gras und im Freien


    Bild könnte enthalten: im Freien


    Bild könnte enthalten: Gras und im FreienBild könnte enthalten: im Freien


    Bild könnte enthalten: im Freien


    Bild könnte enthalten: Pflanze und im Freien


    Bild könnte enthalten: im Freien


    Bild könnte enthalten: im Freien

    Wer hinfällt und nicht wieder aufsteht , der hat schon verloren.

    ( von mir ;-) )


    Gruß

    Heike

  • Puh das ist ja übel! Solche Menschen gibts, uns hats letztes Jahr auch erwischt, aber das war im Sommer und betraf nur zwei Völker, von denen nur eine Kö flöten gegangen ist... Die Polizei hat die Anzeige nen Monat später fallen gelassen.


    Ob so ne Kataster-Karte für alle Vandalismus-/Diebstahlfälle hilfreich ist? Wohl eher nicht. Langsam gehen einem die Lösungen aus...




  • Leider sind Bienen ja nicht einmal auf eigenen Grundstücken mit Zaun sicher, wenn dort niemand dauerhaft anwesend ist. Die Kamera hilft höchstens beim Ermitteln, verhindert aber leider vorher immer wenig.

    Wenn das so weiter geht, muss man künftig bewachte Standplätze suchen. Da wird die Bienenhaltung aber schnell teuer - und der heimische Honig vielleicht auch.


    Vielleicht sollte ich dann demnächst meinen bisherigen Standort erweitern und als Winterquartier für andere Völker anbieten. Dort ist man auf einer Wiese von mehreren Häusern aus gesehen auf dem Präsentierteller und alle Nachbarn sind sehr aufmerksam. Das Risiko dort gesehen zu werden ist ziemlich hoch.

    In der Natur gibt es weder Belohnungen noch Strafen. Es gibt Folgen.
    (Robert Green Ingersoll)

  • Einen wunderschönen guten Morgen an diesem trüben wunderschönen guten Morgen :-)


    Es ist Simbach an der Isar.

    Da wurde letztes Jahr von einem lieben "Imkerfreund" mir das Vet-Amt auf den Hals gehetzt.

    Der hatte zuerst bei mir angerufen und gefragt ob das meine Bienen da währen.

    Da stellen sich mir schon die Nackenhaare, wenn so gefragt wird.

    Auf mein Ja, ging es dann los:

    Und Buckfast, versauen die ganze Standbegattung und so Viele und das ist kontraproduktiv und die müssen da weg u.s.w.

    Ich hab Ihn reden lassen und meinte nur das ich in Umkreis gleich 5 Imker nennen könnte die Buckfast haben und das meine Bienen da schon seit 16 J. stehen, ich schon öfters Leute auf den Kameras hatte und wenn irgendetwas passiert ich die Tel. und Namen von den lieben Mitimkeren habe.

    Da wurde Er ganz brav und meinte Ihn stören Sie ja nicht .

    Hääh, warum schimpft Er dann so . :-(


    Naja und 1 Wo. später kam dann der Schrieb vom Vet-Amt, ich bin angezeigt worden von einem Imker ( Namen u. Tel. habe ich ja :P :thumbdown:), da ich ohne Gesundheitszeugnis da eingewandert währe.

    Mhh, komisch das ein Gesundheitszeugnis 16 J. halten soll und für was brauche ich eins wenn die Bienen nicht bewegt werden?

    Sie wurden damals ordungsgemäß gemeldet und ich habe gesagt das die Völker untersucht werden sollen und das Sie sich mit meinem Vet-Amt in Verbindung setzten sollen.

    Gehört habe ich nichts mehr.

    Dieses Frühjahr werden Die aber untersucht , nur um ganz sicher zu gehen.

    Ich denke nämlich das das nicht alles war.

    Wer hinfällt und nicht wieder aufsteht , der hat schon verloren.

    ( von mir ;-) )


    Gruß

    Heike

  • Das ist echt scheiße. Entschuldigung, aber ein anderes Wort hab ich nicht dafür, was die da veranstalten. :( Tut mir leid für dich und die Bienen. :p_flower01:

    Größe allein ist nicht entscheidend. Eine Biene sammelt an einem Tag mehr Honig als ein Elefant in seinem ganzen Leben.;)

  • Mhh, komisch das ein Gesundheitszeugnis 16 J. halten soll und für was brauche ich eins wenn die Bienen nicht bewegt werden?

    Sie wurden damals ordungsgemäß gemeldet und ich habe gesagt das die Völker untersucht werden sollen und das Sie sich mit meinem Vet-Amt in Verbindung setzten sollen.

    Gehört habe ich nichts mehr.

    Liebe Heike,


    hoffentlich mißverstehe ich da nichts... Aber auch für Neuimker u.a. Mitleser ein kleiner Exkurs:

    M.E. ist zu unterscheiden zwischen § 1a BienSeuchV (Erstanmeldung einer Bienenhaltung)

    http://www.gesetze-im-internet.de/bienseuchv/__1a.html


    oder § 5 (Standortänderung über die Grenze des VetA hinaus):

    http://www.gesetze-im-internet.de/bienseuchv/__5.html


    Wobei m.E. auch bei einer Erstanmeldung n. § 1a unaufgefordert dem für den Standort zuständigen VetA das Gesundheitszeugnis des HerkunftsVetA vorgelegt werden muß (wenn die Bienen von außerhalb stammen). Eine bloße Verweisung auf das HerkunftsVetA oder ein Antrag auf Untersuchung der Völker wären gemäß § 5 nicht ausreichend.


    Unabhängig davon halte ich die Nachforderung eines Gesundheitszeugnisses 16 Jahre nach Standortanzeige für schikanös und rechtsmißbräuchlich, denn die 16jährige Praxis hat ja den Beweis erbracht, daß da vor 16 Jahren keine AFB war. Vermutlich geht es in Wirklichkeit um die Frage, wer die Kosten der nun neuen Untersuchung tragen muß. M.E. das VetA, wenn es die Untersuchung anordnet - wer bestellt, der bezahlt.

    Mit bayrischen Sitten bin ich nicht vertraut, aber die nachbarlichen Verhältnisse erscheinen sehr angespannt und mit Irrationalitäten belastet - ein großer runder Tisch, ggf. mit VetA-Beteiligung und einem zünftigen Maß Bier könnte Klärung, sogar Vertrauen schaffen und Dir mglw. künftig viel Ärger und Kosten sparen?


    Mit aufrichtigen imkerlichen Grüßen - Gottfried

  • p.s.: Liebe Heike, ich empfehle Akteneinsicht beim VetA zu nehmen. Daraus ergibt sich ggf. der Anzeigeerstatter vom vorigen Jahr. Der gehört nach normalen kriminologischen Kriterien zum engeren Kreis der Verdächtigen. Da bekäme die Polizei konkretere Anhaltspunkte für ihre Ermittlungen.

    Mglw. könnte dies danach Deine Position in den Gütegesprächen mit den irrationalen Nachbarn entscheidend verbessern - Du hättest was Wichtiges zu bieten (Rücknahme der Strafanzeige) - natürlich nur, wenn man bei Dir glaubwürdig verloren gegangenes Vertrauen wiederherstellen kann. Bei dem (wenn es der Anrufer war) ist ja auch noch nicht alles verloren - immerhin nahm er Kontakt zu Dir auf = wenigstens ein (wenn auch mißglückter) Gesprächs- und Lösungsversuch seinerseits. Und er zeigte Gewissensbisse, nachdem er den Sack schlug, aber den Esel meinte (Deckel auflegen) - daran kann man anknüpfen...

    Die langjährige Erfahrung lehrt leider: Nachbarschaftliche Streitigkeiten kann keiner gewinnen, auch nicht der, der "im Recht" ist. Der Arm der Justiz ist naturgemäß immer zu kurz, zu langsam und kommt zu spät (nach, nicht vor Schadenseintritt). In gewissen Punkten nachzugeben ist da manchmal wirklich weitsichtiger und klüger als voll durchzuziehen. Grenzen müssen selbstverständlich deutlich markiert bleiben - auch in diesem übertragenen Sinne gilt die Volksweisheit: Gute Zäune erhalten gute Nachbarschaft.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von ribes ()

  • Lieber Gottfried :-)


    der Bienenstand wurde damals ordnungsgemäß gemeldet und auch mit damaligem Gesundheitszeugnis. Anscheinend hat diese Meldung nicht die Umstellung zu PC bis in die heutige Zeit nicht überlebt,b.z.w. ist da irgendwie verloren gegangen. Fakt war, Sie haben mich nicht im System gefunden. Ist jetzt auch egal. Sie wollten bloß das ich da weg geh und anscheinend ist denen jedes Mittel recht.

    Wer hinfällt und nicht wieder aufsteht , der hat schon verloren.

    ( von mir ;-) )


    Gruß

    Heike

  • Hallo Heike,

    an meinem Standort gebe ich dem Vet.Amt einmal im Jahr freiwillig meine Völkerzahlen an, mit der Bitte um ein Gesundheitszeugnis. Dort findet man das gut und die Komunnikation ist sehr freundlich. Hier in Bayern gibt es doch das "kleine" Gesundheitszeugnis. Warum müssen dann bei, seit 16 Jahren, bekanntem Standort Proben genommen werden?

    Mit Mißgünstigen Nachbarn kannst Du meiner Meinung und Erfahrung nach Bier trinken so viel Du willst, es wird nicht zu Deiner Zufriedenheit laufen. Wie es scheint hat sich da jemand was in den Kopf gesetzt und geht gegen Deine bösen Buckis vor.

    Grenzen setzten ist aus meiner Erfahrung das Notwendige bei derartigen Zeitgenossen.

    Toi, toi, toi

    Jelle (die Carnica und Mischlinge hält)

    Ich wurde gut erzogen. Keine Ahnung, was dann passiert ist...

  • Liebe Heike,

    so ähnlich gings mir auch mal:(

    Aber da hatte der Vet sich aber ins eigene Fleisch......:) (und der die Stänkerer....)

    Die beste Frau von allen, hatte nämlich die damals vom Vet zurückgeschickte Anmeldung+Gesundheitszeugnis säuberlichst abgeheftet:)

    Da ich weiß wie ordendlich du bist, will ich dich ma auf die Idee bringen in deien Unterlagen Einblick

    zu nehmen.

    LG

    Dieter

    12er DD, und Buckies, gaanz sicher!

    Der Pessimist sieht die Schwierigkeit in jeder Möglichkeit!

    Der Optimist sieht die Möglichkeiten in jeder Schwierigkeit!

    W. Churchill