Erfahrungen mit Lyson Honigrührer

  • Mal ganz blöd gefragt: Wie nutzt man das Teil?

    Wenn ich einen Hobbock mit festem Honig habe, müsste ich diesen doch erste erwärmen um ihn in dieses Teil zu bekommen?

    Wenn ich aber eh erwärmen muß, warum dann nicht einfach gleich mit dem Rapido o.ä. durchquirlen und abfüllen?


    Wor liegt nun der Vorteil ausser ev. der Bequemlichkeit, eben nicht gleich abfüllen zu müssen?


    Grüße

    Melanie

  • Zuvorderst ist dieses Gerät ja dazu gedacht, frischen, nicht kristallisierten Honig cremig zu rühren. Insoweit handelt es sich um eine andere Methode, um den Honig in die gewünschte Konsistenz zu bringen.


    Wenn ich dann doch mal zu grob kristallisierten Honig verflüssigen muss/möchte, wird man mit dem Honigspaten arbeiten müssen. Das ist dann ja genau der Schritt, den auch ein Melitherm erfordert.


    Viele Grüße

    Christian

  • Melitherm, soviel Eimer durch bis das Rührwerk voll ist (beim Schleudern einfach aus dem Grobsieb in den Eimer, ohne irgendwelchen Schnickschnack), dann rühren bis top und dann ins Glas?


    Beste Grüße,

    Ralf

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife

  • Verflüssigen in diesem doppelwandigen Gerät würde ich auf keinem Fall. Es dauert viel zu lange, bis die Temperatur wieder im annehmbaren Bereich ist.


    Zur Steuerung:

    Es gibt keinen Grund für eine aufwändige elektronische Steuerung. Drehzahlveränderungen, wofür?

    Geht die Zeitschaltuhr beim Fritz kaputt, stecke ich den Motorstecker eben ohne Uhr ein, oder kaufe für ein paar Euro eine Neue.

    Bei diesem Elektronikteil wäre das etwas problematischer.


    Gruss

    Ulrich

  • Verflüssigen in diesem doppelwandigen Gerät würde ich auf keinem Fall. Es dauert viel zu lange, bis die Temperatur wieder im annehmbaren Bereich ist.

    Das ist ein sehr guter Punkt. Dann müsste der verflüssigte Honig jedenfalls sofort aus diesem Gerät in andere Behälter umgefüllt werden.


    Zur Steuerung:

    Es gibt keinen Grund für eine aufwändige elektronische Steuerung. Drehzahlveränderungen, wofür?

    Geht die Zeitschaltuhr beim Fritz kaputt, stecke ich den Motorstecker eben ohne Uhr ein, oder kaufe für ein paar Euro eine Neue.

    Bei diesem Elektronikteil wäre das etwas problematischer.

    Die Drehzahlveränderung ist vermutlich tatsächlich nicht so entscheidend. Die Zeitsteuerung halte ich hingegen für einen Vorteil, denn so kann ich den Honig rühren lassen, ohne mich weiter drum zu kümmern.

    Allerdings hast Du vollkommen recht mit dem Hinweis, dass jeder technische "Fortschritt" mit einem entsprechenden Risiko eines nur aufwändig (und teuer) behebbaren Defekts einhergeht.

    Mich überzeugt aber letztlich der Doppelmantel mit Heizung und den gibt es bei CFM nur ab 100kg Fassungsvermögen und entsprechend höherem Preis.

  • Hallo Christian,


    bewerte den Doppelmantel nicht über. Bodenheizung ist genug. Ausserdem Heizkabel aussen rum, kostet 60 Euro.


    Gruss

    Ulrich


    der 2 Rührer a 100kg mit Bodenheizung hat.

  • Das Rühren geht mir auch auf den Sack, aber mit 50 Liter kommt man nicht weit und dann fast € 1.800,00? Nein, danke.


    Weiß jemand, wo man Edelstahlbehälter (250 bis 300 Liter), zwecks selbstbau, günstig erwerben kann?

    MFG


    Christian



    "Haben zwei Imker die gleiche Meinung, so hat mindestens einer keine Ahnung"

  • ...Weiß jemand, wo man Edelstahlbehälter (250 bis 300 Liter), zwecks selbstbau, günstig erwerben kann?

    Lyson oder doch wieder CFM. Die einfachen Behälter sind ja relativ billig. Der Vorteil von so einem ordentlichen Rührer ist aber, dass der für so Vieles wichtig ist.

    Rühren, ohne daneben zu stehen - temperieren - Vorratsbehälter für fill up...


    Ich bin auch am Sparen.

  • Ich meine, dass vor Jahren (hier im Forum?) mal ein Tipp von Mostfässern aus Italien kam?

    Finde ich auf die Schnelle aber nicht.


    Rühren, ohen daneben zu stehen, dass ist auch mein Anreiz. Allerdings komme ich mit 50 Liter nicht sehr weit.

    MFG


    Christian



    "Haben zwei Imker die gleiche Meinung, so hat mindestens einer keine Ahnung"

  • 50l ist völlig sinnfrei. Wenn man sich die Arbeit macht, dann muß man auch Meter machen beim Abfüllen. Ansonsten Eimer und Bohrmaschine.

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife

  • Mein Problem ist, dass so ein 300kg Rührer auch noch andere Sachen nachsichzieht.

    -> passende Lagerbehälter oder wenigstens eine Möglichkeit mal 10 Eimer mit einem Mal aufzutauen

    -> passende Pumpe

    -> passendes Lager für den abgefüllten Honig

    Und eigentlich auch Hebetechnik, um dann nicht wieder einzelne Kartons rumzuschleppen...


    Das ist jetzt alles ein bisschen gesponnen, aber sowas wie der Rührer ist nur ein Stein im Puzzle. Wenn ich darüber nachdenke, dann werde ich wahrscheinlich doch lieber hobbymäßig rühren und abfüllen und vorzusweise im Hobbock verkaufen.


    Gruß Jörg