Winter / Schwarmzeit?

  • Verbesserungsvorschläge für das kommende Jahr:


    - Sommerbehandlung verbessern ( beim Verdampfen die Blockbehandlung anpassen )

    -Lieber im Sommer Brutfreiheit herstellen (TBE / Brutpause) als mit Oxalsäure-Blockbehandlung letztlich nur Milbenzahlen unzureichend zu senken.


    (Die Oxalsäure-Blockbehandlung ist bei brütenden Völkern mit höherer Varroalast wirklich nicht gut wirksam, da bleiben auch bei alle 2 Tage über 24 Tage bedampfen zu viele Milben übrig.)

  • Meint ihr wirklich, das Bedampfen, speziell im Winter, völlig schadlos an den Völkern vorbeigeht.


    Meines Erachtens ist eine Störung ist im Winter immer eine Belastung für den Bien.


    Gruss, Elk

    Hallo,

    warum sollte Verdampfen eine Belastung im Winter oder überhaupt sein? Ist eigentlich die sicherste unkomplizierte Art der Milben Bekämpfung für die Bienen allerdings nicht für den Imker. Wenn man aber mit Atemschutz arbeitet, sehe ich da kein Problem. Bedampfe auch sowie einige Kollegen. Als ich vor Jahren mit der Imkerei wieder anfing bekam ich von 2 Imker Völker. Der eine Verdampfte, der andere nicht. Ergebnis: Bei den bedampften waren keine Milben zu erkennen aber bei den anderen schon. Dies versuchte ich auch 2 Völker wurden im Dezember nicht bedampft die anderen schon. Im Frühjahr war das Ergebnis sichtbar. Bei den 2 Völkern waren, zwar nur ein Paar Milben zu sehen bei den anderen war nichts.

    Gruss Andy

  • weiss nicht ob das die Lösung aller Probleme ist.

    Fakt ist Ox.säu. verd. ist wirkungsvoller als sich so mancher vorstellen kann. Wers nicht glauben mag kanns bleiben lassen. Ich spreche von meiner Behandlungs Methode und ICH bin überzeugt davon. Als die Maqs Streifen raus kamen da schrien viele super Sache und heute hört man gar nichts mehr von dem Zeug. Hab die teuren Dinger auch getestet und war nicht begeistert.

  • ...ein paar Faktoren zusammengekommen...Dann erheblich zu wenig Platz zum Brüten durch eingelagertes Futter. Somit konnten keine oder zu wenig Winterbienen erbrütet werden...Bei der Winterbehandlung waren vermutlich keine 5 Waben mit Brut mehr vorhanden, sondern lediglich entsprechend Bienen oben an den Rähmchen.

    Auch das klingt logisch. Aber woher dann das Gemüll eines starken Volkes im Dezember? Wobei ich davon ausgehe, daß in kurzen Zeitintervallen Gemüll gezählt wurde (zumindest zwischen den Behandlungsschritten, also mindestens im 3-Tage-Takt). Wir werden es wohl nicht mehr herausfinden. Haben aber dafür wenigstens die Bänder gedehnt mit ein paar virtuellen imkerlichen Übungen...


    Bei den Verbesserungsvorschlägen schließe ich mich lieber RalfK in #71 an.

  • Ein Bienenvolk im Winter ist schon ein sehr verletzlicher kleiner Haufen.


    Um nochmal auf das kahl geflogene Volk zurückzukommen, so meine ich, das es schon etwas zuviel Futter hatte. Die Fütterung ist ist auch schon eine Weile her. Heißt, da war noch viel mehr drin.

    Bei Einzargern ist das schon kritisch.

    Elk

  • Wieviel Os nimmt man beim verdampfen ? Wie groß ist dabei der Beutenraum ? Im Juli müsste doch der Brutraum aufgrund der vorh. Bienenmasse überlaufen. Funktioniert da eine Bedampfung oder muss/soll da noch eine Zarge mit leeren Rähmchen aufgesetzt werden ? Als "Waldnutzer" hole ich meine Völker verhältnismässig spät zurück mit der entsprechend geringeren Bienenmenge.

    Das fragt ein AS-Behandler zum besseren Verstehen der Bedampfung.

  • Wieviel Os nimmt man beim verdampfen ? Wie groß ist dabei der Beutenraum ? Im Juli müsste doch der Brutraum aufgrund der vorh. Bienenmasse überlaufen. Funktioniert da eine Bedampfung oder muss/soll da noch eine Zarge mit leeren Rähmchen aufgesetzt werden ? Als "Waldnutzer" hole ich meine Völker verhältnismässig spät zurück mit der entsprechend geringeren Bienenmenge.

    Das fragt ein AS-Behandler zum besseren Verstehen der Bedampfung.

    1Gramm/Tablette pro Zarge. Nur Winterbehandlung.

  • (Die Oxalsäure-Blockbehandlung ist bei brütenden Völkern mit höherer Varroalast wirklich nicht gut wirksam, da bleiben auch bei alle 2 Tage über 24 Tage bedampfen zu viele Milben übrig.)

    Hallo Ralf,


    warum?

    würde mich interessieren welche Erfahrungen Du dazu gemacht hast, ich habe das für mich nicht beobachtet. Ich mache das aber erst seit drei Jahre. Bislang konnte ich der Blockbehandlung trotz der Mühseligkeit nur positives abgewinnen.


    grüße Stefan

  • Unter Einfluß von Säuren bildet sich vermehrt das für Bienen giftige HMF. Ich würde deshalb vorsorglich nicht parallel füttern und möglichst wenig offenes Futter auf den Waben haben wollen.

    Offenes Futter ist durch den möglichen OX-Eintrag durch Sublimation auch für die Bienen nachteilig (HMF-Synthese, Stoffwechsel-/Darmbelastung mit OX).

    Darmbelastung ist richtig, aber HMF...?

    Die Ameisensäure, insbesondere Langzeitbehandlungen, säuert das Futter sogar durch die geschlossenen Deckel hindurch an. Und da interessiert dich die Säurewirkung durch Oxalsäurekristalle?

    HMF bildet sich in sauren Fructosehaltigen Zuckerlösungen vor allem bei erhöhten Temperaturen. Honig und auch Bienenfutter sind eh im sauren pH-Bereich. Ich weiß jetzt gerade nicht auswendig, welchen Einfluss die Säurekonzentration auf die HMF-Bildung hat, aber soweit ich mich erinnere spielen Temperatur und Zeit eine größere Rolle.

    Und wie gesagt, die Ansäuerung durch Ameisensäure dürfte eh größer sein, als es die Oxalsäureblockbehandlung überhaupt sein kann.


    Grüße,

    Robert

  • Würde mich auch interessieren! Ich mache ja nur noch TUB, und Blockbehandlung wenn, dann erst später, falls Brutling oder Flugling noch mal "aufmilben". Ich hatte das Blockbehandeln aber auch mal als Sommerbehandlung angedacht.

    StefanH :wie oft und in welchen Abständen behandelst du ?


    Zitat

    1Gramm/Tablette pro Zarge. Nur Winterbehandlung.

    Das gilt aber nicht für den Oxamat. Alfranseder gibt 1gr für 2 Zarger an.

    Also theoretisch 0.5 gr für 1Zarger, was ich aber nicht einhalte, ich nehme auch für 1 Zarger 1 gr.



    Gruß Bettina

    Schnurrdiburr--da geht er hin.....

  • (Die Oxalsäure-Blockbehandlung ist bei brütenden Völkern mit höherer Varroalast wirklich nicht gut wirksam, da bleiben auch bei alle 2 Tage über 24 Tage bedampfen zu viele Milben übrig.)

    warum?

    würde mich interessieren welche Erfahrungen Du dazu gemacht hast, ich habe das für mich nicht beobachtet.

    Zum "Warum" und ein paar eigenen Erfahrungen hatte ich hier was geschrieben.