Start der Imkerei 2018 - Bienenvölker reservieren trotz Urlaub über Ostern?

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    Moin,
    ich kann die Aussagen hier von Bienenhummel -Alex- nur voll unterschreiben. Die letzten 10 Jahre habe ich ebenfalls in Oberbayern BGL gewohnt. Auch die Honiglehrgänge waren Kostenfrei und wurden jedem Interessierten zur Teilnahme mit Teilnahmebestätigung DIB angeboten!


    Insgesamt kann ich sagen, das gerade in der Region Obb ein weitaus größeres und dichteres Angebot der Imker Aus- und Fortbildung zur Verfügung stehen.


    Dieses Dichte an Lokalen Fortbildungsangeboten vermisse ich hier zuweilen schon.

    Gruß
    Bernhard

    Negative Handlungen werden erst dann zu Fehlern, wenn man sie wiederholt, - bis dahin sind es Lernprozesse die einen weiterbringen sollten.;)



  • Ich werde dieses Jahr - bevor ich ggf. mit einem Ableger starte - erstmal den Zwei Tages Kurs besuchen. Einen Imker, bei dem ich mal zusehen / Erfahrung sammeln kann wäre super. Anschließend werde ich entscheiden, ob ich mir das Imkern zu traue oder nicht. Ich stehe aktuell ja ganz am Anfang - daher danke euch allen für die Tipps / Gedankenanstöße die Ihr mir hier gegeben habt.

    Nie was mit Tieren und Pflanzen am Hut gehabt? Nie Kümmern gelernt? Du solltest das Selbstbewusstsein entwickeln und das Halten von Bienen angehen. Nach einem langen Leben mit (vielen) Tieren und nochmehr Pflanzen erscheinen mir die Bienen doch recht gut handhabbar zu sein.

    Die Hilfe kommt von netten Menschen, und das sind die meisten!

    Und immer fragen. Und genau hinschauen! Was da am Volk gemacht wird und was die Bienen machen.

    Und genaue Notizen machen. Wann was? warum? Bedingungen.

    Mache ich seit 3 Jahren so und es lohnt schon, die eigenen Aufzeichnungen sich anzuschauen.

    Es wird in jedem Jahr Frühling, nur wann?

  • keinimker - genug mit Tieren zu tun gehabt, gekümmert wird sich mit Sicherheit auch. Anfängerfehler sind halt nicht ausgeschlossen - sind Sie aber wohl nie!


    Cuximker - danke für den Zuspruch. Habe gerade mal die Website von dem Kreisverband hier in der Region genauer angeschaut - dort werden zahlreiche Lehrgänge (Schwarmverhinderung, Varroabehandlung etc...). Der Anfängerkurs (vom gleichen Referenten) findet sogar an mehreren verschiedenen Orten statt - kostenfrei! Der Verband / die beteiligten Leute scheinen sich da echt Mühe zu geben. Konzeptionell denke ich macht das sogar mehr Sinn als der Anfängerkurs vom LWG - zeitlich fallen die Termine nämlich so, dass man das dann gleich selbst im Anschluss umsetzen / ausprobieren könnte. Das halt nur, wenn man selbst ein eigenes Volk hat.



    Kurzum - ich werde da Anfang Februar zusammen mit meiner Freundin am Anfängerkurs teilnehmen. Parallel dazu bestelle ich mir mal eine erste Beute und bereite im Garten alles vor. Ende März / Anfang April geht es dann in den Urlaub bevor ich anschließend - vorraussichtlich mit einem Ableger oder Schwarm (je nachdem was ich bekomme) starte. Parallel zu den Erfahrungen die ich dann selbst sammle versuche ich möglichst viele Kurse (übers Jahr verteilt) zu besuchen.



    Rückblickend - echt schade wie hier manche über andere Konzepte denken bzw. darauf reagieren. Kurzzeitig habe ich die letzten beiden Tage tatsächlich überlegt, das mit dem Imkern komplett sein zu lassen...

  • Das klingt nach einem richtig guten Plan.

    Ich möchte Dir Mut machen zu beginnen und auch weiterhin hier zu fragen !

    Es gibt allerdings ein gewisses Suchtpotential bei/mit den Bienen, das solltest Du einplanen...;)

  • Allerdings wird leider in meiner Region momentan nichts angeboten.

    Das sieht doch nun ganz anders aus. Das Konzept mit mehreren, kleineren Fortbildungseinheiten, die zudem noch offen sind für alle, hat auch seine eigenen Vor-, aber auch Nachteile. Solange Du Dir den Respekt und das Verantwortungsbewußtsein für die Dir anvertrauten Lebewesen bewahrst, bist Du auf dem richtigen Weg. Wenn wir Dir hier dazu helfen konnten, hat der Austausch seinen Sinn erfüllt.

  • Servus Roli und alle anderen,


    die Kurse vom Kreisimkerverband in Aham sind ohne Anmeldung und kostenfrei. Jede Menge Leute bei den Anfängerkursen, die kommen teilweise von überall her, weil es anderswo auch nicht genügend Plätze gibt, die Kurse mit Voranmeldung aber halt ausgebucht sind. Es gibt Überlegungen, ob und wie man das anders machen kann ...


    Bei den Monatsschulungen und Lehrgängenzu aktuellen Themen (Freitag abend/Samstag Vormittag) sieht man dann kaum mehr Neue. Da werden aber dann in kleinerem Kreis über das ganze Jahr immer aktuelle Themen behandelt und man kann die Referenten auch direkt ansprechen. Heisst halt nicht mehr Anfängerkurs ... Dazu gibt es noch regelmässige Stammtische in den Ortsvereinen, teilweise auch mit Referenten zu aktuellen Themen. Dort stehen auch die Chancen gut, einen Paten zu finden.


    Als ich damals angefangen habe, habe ich mir als erstes einen Paten gesucht und auf einer Veranstaltung in Aham auch gefunden. Dann erst die Bienen, Ableger und ein Schwarm - mein erster, den musste ich alleine aus einer Hecke pflücken, weil keiner sonst Zeit hatte, das war dann die Initiation ;-). Das ist überschaubar - keine überquellenden Wirtschaftsvölker, keine Honigflut die man irgendwie bewältigen muss. Kann ich nur empfehlen!


    Gruß

    Marion


    PS Das ganze gehört übrigens zum Verband Bayerischer Bienenzüchter e.V. nicht zum DIB

    Gruß Marion


    Gärtnerin mit Hang(garten) zur Selbstversorgung, Informatikerin, neugieriges Gscheidhaferl - 123viele.de

  • @ROLi84

    informiere Dich vor Ort/in Deiner nächsten Umgebung. Ein Imkerverein/Ortsgruppe ist bestimmt in Deiner Nähe. Da wo ich gewohnt habe, hat jeder Lehrgangsteilnehmer, der die erforderlichen Schulungen mitgemacht und durchgehalten hat und dieses per Teilnehmerkarte hat abgestempelt bekommen, nach Lehrgangsabschluß ein Bienen Ablegervolk kostenfrei mit nach Hause bekommen.

    Ich wünsche Dir viel Spaß und viel Glück, was man als Anfänger nun auch mal braucht.

    Grüße aus dem Norden

    Bernhard

    Negative Handlungen werden erst dann zu Fehlern, wenn man sie wiederholt, - bis dahin sind es Lernprozesse die einen weiterbringen sollten.;)

  • Rückblickend - echt schade wie hier manche über andere Konzepte denken bzw. darauf reagieren. Kurzzeitig habe ich die letzten beiden Tage tatsächlich überlegt, das mit dem Imkern komplett sein zu lassen...

    Wenn man den Anfang des Threads anschaut und insbesondere den Titel, versteht man ganz gut, weshalb eine gewisse Kritik eben gerechtfertigt ist.

    Gerade in Bezug auf Ferien ist dieses "Hobby" eben eine echte Bürde. Sei schon jetzt vorgewarnt, dass deine Ferienplanung von nun an nicht mehr so einfach ist zwischen April und August.

  • Rückblickend - echt schade wie hier manche über andere Konzepte denken bzw. darauf reagieren. Kurzzeitig habe ich die letzten beiden Tage tatsächlich überlegt, das mit dem Imkern komplett sein zu lassen...

    Wenn man den Anfang des Threads anschaut und insbesondere den Titel, versteht man ganz gut, weshalb eine gewisse Kritik eben gerechtfertigt ist.

    Gerade in Bezug auf Ferien ist dieses "Hobby" eben eine echte Bürde. Sei schon jetzt vorgewarnt, dass deine Ferienplanung von nun an nicht mehr so einfach ist zwischen April und August.

    Da ist keinerlei Kritik gerechtfertigt.

    Er frägt und soll eine Antwort bekommen. Sachlich.

    Oder soll er alles wissen bevor er überhaupt Anfänger ist?


    Im Gegenteil, seine Frage ist des Lobes wert, weil er sich überhaupt Gedanken darüber gemacht hat.

    Und wie wird es ihm gedankt?


    Ohmei, mehr sog i need...

  • Primär Urlaub geht in der Zeit, man muss es nur verdammt gut planen. Wir fahren auch generell Mitte Juli - Anfang August in den Urlaub ( Dank des Jobs meiner Frau ) und man muss verflixt viel vorplanen und vorbereiten. Um den 10. Juli wird abgeerntet in der Regel ( den Rest bekommen die Bienen ) und gleich das 1. Mal aufgefüttert. Dann wird auch die erste Varroabekämpfung durchgeführt. Dann ist erstmal Ruhe bis nach dem Urlaub die restlichen Arbeiten durchgeführt werden. Bis dato ist dieses gut händelbar, geht aber auch nur, da wir wenig Sommertracht hier haben und das ab Anfang Juli ziemlich alles durch ist.


    Bezüglich der Imkerei und dem Start. Ich hatte mir damals es auch leichter vorgestellt und mir gesagt, so schwer kann das nicht sein. Denkste. Die Bienen lehren einem immer neue Sachen und es ist nie so wie es in den Büchern drin steht. Wie oft stand ich vor den Kisten und war am verzweifeln ( und noch immer ist das so ab und an ) und man denkt sich - das kann doch garnicht gehen - sei es die Nachschaffung haut auch beim 3. Mal nicht hin oder die Damen sind mit mal ohne jeglichen Grund zickig, oder man steht trotz Kontrolle auf Weiselzellen mit mal im schönsten Schwarm, weil die "Biester" in der hinterletzen Ecke versteckt doch ne Zelle gebastelt haben die man übersieht......... Oder Oder Oder.


    Kurse sind wichtig, viel wichtiger finde ich aber einen Paten der einem hilft. Und sei es nur um eine 2. Meinung einzuholen. Ohne Kurse und Paten würde ich nicht anfangen, die Bienen lehren einem sonst das fürchten, weil die oft nicht das machen, was der Imker will. Sind halt Frauen :) Meist lieb, aber auch ab und an unberechenbar.

    LG


    Northlight

  • Da ist keinerlei Kritik gerechtfertigt.

    Er frägt und soll eine Antwort bekommen. Sachlich.

    Oder soll er alles wissen bevor er überhaupt Anfänger ist?

    Auch wenn du das anders sehen magst, Kritik und Sachlichkeit schliessen sich in keiner Weise aus. Und ein Anfänger sollte als erstes nicht einfach mal eben Bienen suchen und sich dann fragen, ob er gleich mal in die Ferien darf, wenn er sie denn bekommt. Er sollte sich zu aller erst Sorgen machen, wie er an das ganze Know-How herankommt...