• Met selber ist mir oft viel zu süß,

    Mein Sohn braut ganz annehmliches Bier, dem habe ich von dem Thread erzählt. Seine Anmerkungen dazu:

    und noch eine Seite zum nachrechnen:

    Zitat

    Ach ja, und man kann die Hopfenbitterkeit berechnen, siehe:

    https://zwieselbrau.wordpress.…pfenbitterheit-berechnen/


    Dabei müsste man jedoch im Vornherein den Zuckergehalt seines Ansatzes kennen, was kein Problem ist wenn man den Zuckergehalt des Honigs kennt (da man diesen Umrechnen könnte).

    Zum Wohlsein mitnand :)

    HG

    Monika


    Wir sollten immer daran denken: Im wesentlichen sind unsere Bemühungen auf eine vernünftige, fürsorgliche Pflege beschränkt. (Bruder Adam)

  • Top Zusammenfassung! Der Nachsatz gefällt mir besonders 😂.


    Ich kann noch ergänzen, dass Portweinhefen gut geeignet sind.


    Ausserdem nochmal (wurde schon weiter oben angedeutet), dass es sinnvoll ist, zunächst weniger Honig anzusetzen, (trocken) ausgären zu lassen und dann portionsweise weiteren Honig zuzusetzen, bis der gewünschte Grad an Süsse erreicht ist. Das beugt stockender Gärung vor und ermöglicht es, sich an die Alkoholtoleranz der verwendeten Hefe heran zu tasten.


    Zur Temperaturführung möchte ich ergänzen, dass Hefe - salopp gesprochen - ganz gut mit einer Erhöhung der Gärtemperatur zurecht kommt, ein Absinken aber gern mit Arbeitsverweigerung quittiert. Also besser am unteren Ende der optimalen Temperatur anfangen

    (beim Ansetzen).


    PS: es gab zur Hausweinbereitung mal eine private Homepage mit top Informationen und dazu eine Unter- oder Schwesterseite zu Fruchtweinen und Met. Leider finde ich sie gerade nicht wieder.

    Munterbleiben!


    Erste Gehversuche mit 3 WV und einem Ableger in 12er Dadant mod.

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  • PS: es gab zur Hausweinbereitung mal eine private Homepage mit top Informationen und dazu eine Unter- oder Schwesterseite zu Fruchtweinen und Met. Leider finde ich sie gerade nicht wieder.

    Fruchtweinkeller. Die hier? Hat unten den Link zum Honigweinkeller.

    Champagnerhefe ist ganz gut, hat aber auch ihre Tücken....

    Den Einsatz von Brennhefe habe ich schon mal bitter bereut.

    Hopfen und Honig werden bei mir ausschliesslich zu Honigbier.😋

  • Ich darf nochmal Sprachrohr spielen, meine Männer hätten da noch ein paar Anmerkungen:

    HG

    Monika


    Wir sollten immer daran denken: Im wesentlichen sind unsere Bemühungen auf eine vernünftige, fürsorgliche Pflege beschränkt. (Bruder Adam)

  • Dank an Deine Männer 👌🏻👍🏻.


    hartmut könnte man den thread anpinnen? Die Grundlageninformationen zur Metbereitung sind v.a. in der Kompaktheit sicher eine große Hilfe, für Anfänger wie Fortgeschrittene.

    PS: zum Ansäuern geht übrigens auch Milchsäure.

    Munterbleiben!


    Erste Gehversuche mit 3 WV und einem Ableger in 12er Dadant mod.

  • Können deine Männer eine Hefe empfehlen, die bei 9 bis 12 % ihre Alkoholtoleranz hat? Ich finde da leider nichts.

    Und wie würden die beiden den Zuckergehalt im Metansatz messen? Mein „Bier“refraktometer misst nicht hoch genug und die Bierspindel auch nicht -.-

    12er DNM im Warmbau, ab 2021 10er DD

  • falls die Hefen da drin durch Kühlung oder so doch schon tot waren drei Tage später einfach eine Packung dr oetker Backhefe hinterher schütten. So ein Päckchen reicht, gärt bis 17 % und hat bei mir noch immer gestartet

    12er DNM im Warmbau, ab 2021 10er DD

  • Können deine Männer eine Hefe empfehlen, die bei 9 bis 12 % ihre Alkoholtoleranz hat? Ich finde da leider nichts.

    Wäre uns jetzt nichts gewahr. Sekthefe hat 12,8.

    Für ein Grundrezept empfehle ich euch:

    Mein erster Met

    Auch cool. Der muss den selben Kurs besucht haben ;) :saint:

    Kann man Met eigentlich auch mit einer Flasche Federweißer starten?

    Da gibt's hier schon einen Thread zu :saint:

    Meine Männer haben's anders gelernt. Kommt immer drauf an, was man so will ;)

    HG

    Monika


    Wir sollten immer daran denken: Im wesentlichen sind unsere Bemühungen auf eine vernünftige, fürsorgliche Pflege beschränkt. (Bruder Adam)

  • Kann man Met eigentlich auch mit einer Flasche Federweißer starten? Ich frage für einen Freund.


    ;)

    Der handelsübliche Federweißer wird normalerweise aus pasteurisiertem Saft und Reinzuchthefe hergestellt. Die Hefe ist daher sauber und natürlich aktiv. Daher auch keine konkrete Alkoholangabe auf dem Etikett da dieser sich durch die Gärung ja ändert. Kalte Lagerung über längere Zeit schadet der Hefe nicht, vor allem nicht da im Federweißer ja noch genügen Nährstoffe vorhanden sind. Bei ca. 4 Grad stellt die Hefe ihren Stoffwechsel fast ein, fährt ihn aber bei hoheren Temp. wieder hoch.