Die Biene ist überflüssig.....

  • Gute Einstellung... Mit arbeiten ist immer erfolgreicher als Gegen arbeiten...


    Meine Bienen bestäuben auch


    - die Obstbäume und Gärten meiner Nachbarn; die kaufen auch gerne meinen Honig - Hobby halt;


    - die Rapsfelder im Flugkreis (sind nur wenige)


    - die Büsche und Bäume der Landschaft (sind viele).


    Und das machen sie ohne Bezahlung; ist aber völlig i. O. - Hobby halt.


    Rainer

  • Bei mir geht es ab nächstem Jahr los, es wird zwar gerade mal für den Sprit reichen, aber dafür endlich mal ein Landwirt der nicht der Meinung ist er müsste bezahlt werden (was hier oben leider noch sehr normal ist).


    Dafür heißt es dann aber auch endlich nicht mehr da rechts neben der Einfahrt können sie stehen, sondern alle 500 m stehen 4 (jetzt wo er Zahlt ist es endlich möglich, vorher war das undenkbar).

  • Hallo zusammen ,

    also ich bin von der Hummel zur Honigbiene gekommen .

    Ich habe irgendwann angefangen Hummelkästen aufzustellen und diese zu betreuen , im Winter zu reinigen , mit Kapok Mistmaterial einzubringen , Wachsmottenklappen anzubringen und den jungen Hummelköniginnen beizubringen diese zu bedienen .

    Von gut 24 Hummelarten in Deutschland sind bereit`s 6 ausgestorben , 6 weitere nur noch regional zu finden , deshalb stelle ich jedes Jahr 10 Hummelkästen auf .

    Ich habe zwahr persönlich nicht`s zu ernten , aber wenn dann wieder junge Hummelköniginnen es schaffen im Herbst sich im Boden zu verbuddeln um im nächsten Jahr wieder ein

    Volk zu gründen , das reicht mir !!

    Grüße ,


    Bertram

  • Hummel brauchen imho keine Kästen sondern Futter.

    Hatte im dritten Jahr einer einer mehrjährigen Blühfläche auf dem Schlag daneben Raps.

    Hatte vorher noch nie so viele Hummeln im Raps.

    War schon sehr beieindruckend...

  • Hallo zusammen,

    hallo Beekloppter, das Nahrungsangebot ist natürlich das A +O .

    Aber auch die Behausung muss passen , Hummeln beziehen am liebsten Mäusebauten , ich baue verschiedene Hummelkästen ( Größe , Baumaterial , mit kurzem Laufgang u. mit bis zu 40 cm langen Laufgang bis sie ins Brutnest gelangen ).

    Viele Hummelarten sind auf Trachtpflanzen spezialisiert, es gibt da " langrüsselige und kurzrüsselige Arten , es gibt Kulturfolger und welche die es nicht schaffen , die sind meistens schon ausgestorben oder stehen kurz davor .

    Hier noch ein Link für Spezielle Trachtpflanzen für Hummeln im Haus-. u. Naturgarten.


    https://www.hummelfreund.com/r…ln-im-haus-u-naturgarten/


    Vielleicht ist der ein oder andere noch auf der suche nach ein paar Pflanzen für`s Frühjahr !!


    Bertram

  • Hallo zusammen,

    hallo Bertram,

    auch ich bin über die Hummel zur Honigbiene gekommen. Nachdem ich im letzten Winter vier Hummelkästen gebaut und aufgestellt habe, war mein Interesse geweckt.

    Ein befreundeter Imker hat dieses Jahr aufgegeben und mir einen großen Teil seiner Utensilien vermacht. Habe mit zwei Völkern angefangen und einen sehr guten Honigertrag gehabt.

    Trotz Besuch eines Imkerkurses und einem Imkerpaten ist die umfangreiche Bienenthematik für einen Neuling nicht einfach zu verstehen und ich bin gespannt, wie lange es dauert, bis ich das alles ohne Hilfe bewältigen kann.


    Viele Grüße

    Hermann



  • Hier noch ein Link für Spezielle Trachtpflanzen für Hummeln im Haus-. u. Naturgarten.


    https://www.hummelfreund.com/r…ln-im-haus-u-naturgarten/


    Vielleicht ist der ein oder andere noch auf der suche nach ein paar Pflanzen für`s Frühjahr !!

    Vielen Dank, Bertram - das bestätigt, warum in unserem tw. Wildgarten so viel los ist. In und um den Garten finden sich ca. 90 % dieser Pflanzen und Bäume. Diese werden von März bis Okt. von Hummel, Wildbienen und natürlich meinen Bienen fleißig beflogen.

    Offensichtlich findet sich im Umfeld ausreichend Überwinterungsmöglichkeit im Sandboden...


    Beste Grüße & guten Rutsch


    Rainer

  • Hier noch ein Link für Spezielle Trachtpflanzen für Hummeln im Haus-. u. Naturgarten.

    Da fehlt meines Erachtens noch der Beinwell, der auch eine tolle und wichtige Hummel-Tracht für Hummeln mit langem Rüssel darstellt. Hummeln mit kurzem Rüssel brechen seitlich ein.
    Auch ich habe mir nach der Bau-Anleitung zwei Hummelkästen gebaut. Beide waren besiedelt, einer sogar bis in den Oktober hinein.

    Hans

    Die Glücklichen sind neugierig. (F. W. Nietzsche)

  • Wenn man Hummeln und Bienen während der Bestäubungstätigkeit beobachtet, muss man eigentlich zu dem Schluß kommen, dass es trotzdem eher ohne Bienen nicht geht. Hummeln sind erstens nicht blütenstet und arbeiten zweitens nicht so penibel sauber wie Bienen - kann jeder in fast jeder offenen Blüte selbst sehen. Besonders an Erdbeeren kann man es gut während Bestäubung und an den späteren Früchten erkennen.

    Bienen lassen sich nicht aus der Ruhe bringen, Hummeln sind kaum gelandet und schon wieder wech...

    Der Spruch "Hummeln in der Hose" oder "Hummeln am Arsch" kommt nicht von ungefähr...


    Gruß Andreas

  • Besonders an Erdbeeren kann man es gut während Bestäubung und an den späteren Früchten erkennen.

    Hab mich mal über Bestäubung mit nem Erdbeeranbauer unterhalten der diese Probleme mit den teilweise unschön ausgebildeten Früchten hat.

    Könnte aber bei mir zuhause noch keine Bienen an den Erdbeeren beobachten...

  • Könnte aber bei mir zuhause noch keine Bienen an den Erdbeeren beobachten...

    Kein Wunder, der Trachtwert von Erdbeeren ist miserabel. Ich schätze, die Bienen, die man da rein stellt, fliegen munter in den Raps oder wohin auch immer. In die Erdbeeren aber wahrscheinlich nur, wenn gar nichts anderes zu finden ist (was zur Erdbeerblüte eher ungewöhnlich wäre).


    Wolfgang

    I never loose - either I win or I learn (Nelson Mandela)

  • Ich habe ein großes Erdbeerbeet im Garten und konnte es beobachten. Mag auch an der Erdbeersorte liegen, wenn man schon im Laden kaufen kann, fangen meine erst an zu blühen. Ich habe eine späte Sorte. In Brombeeren oder Mohn kann man es auch sehr gut beobachten, wie sich die Bestäubungsarbeit unterscheidet.


    Gruß Andreas

  • Hallo zusammen ,

    was mich halt stöhrt ist das einsperren in Gewächshäuser , da kann die Biene und auch die Hummel nicht aus .

    Sie müßen monoton das besteuben was da wächst ( zum beispiel Erdbeeren od. Tomaten ....) was bleibt Ihnen auch übrig .

    Es ist halt Einheitsbrei was sie da bekommen , sie würden sich lieber vielfältiger ernähren .

    Ich könnte Euch auch mal einen Monat Griesbrei vorsetzen ! 8o

    Was mich noch stöhrt , die Hummeln aus der Box ( zum bestellen über Internet ), wurden die Jungköniginnen aus der Natur entnommen .In der Türkei , Griechenland , Albanien ..... wurden im Frühjahr Jungköniginnen mit Netzen gefangen und gegen Bezahlung an Firmen versendet die diese Boxen anbieten , Tausende .

    Die fehlen natürlich in der Natur !!!

    Bei Hummeln ist das nählich schwierig , der Strartvorgang in der Plastikbox um ein Hummelvolk für die Besteubung heranzuziehen .

    Also , eine Jungkönigin startet im Fühjahr und sucht sich einen Bau , das Völkchen wächst den ganzen Sommer , je nach Art zu einer Volksstärke von 50 - 500 Hummeln heran .

    Zum Herbst hin beginnt der Untergang des Volkes , langsam aber stätig , die Königin merkt das und beginnt mit Ihrem Ende keine Arbeiterinneneier mehr zu legen sondern muhr mehr Jungköniginnen u. Drohneneier .

    Nur zu dieser kurtzen Zeit gibt es Jungköniginnen u. Drohnen ,sonst nie !!

    Sie fliegen aus und die Jungköniginnen werden befruchtet , der Drohn die Arbeiterinnen und die Altkönigin sind bereits tot , kommen die Jungköniginnen immer wieder zum Bau zurück und zehren die restlichen Vorräte auf um gestärkt sich im Boden zu verbuddeln und im nächsten Jahr ein neues Volk zu gründen !!!

    Das Bild in Nr. 17 zeigt Jungköniginnen im Hummelkasten nachdem das Volk schon abgestorben wahr , eine Woche später wahren sie auch weg und haben sich verbuddelt !!!

    Inwieweit Labor`s schon in der Lage sind Naturentnahmen zu vermeiden kann ich nich sagen .


    Grüße,


    Bertram