Ergebniss der Honiguntersuchung - Acetamiprid Mospilan belastet massiv den Honig

  • Ja, eben weil das Zeug viel zu schnell abgebaut ist.

    Die Schotenschädlinge kommen meist zu spät um die mit einer Spritzung in der Vollblüte (oder gar zu Beginn der Blüte) zu erwischen.


    Das ist ja auch der Blödsinn an den Droplegs. Zu der Zeit, zu der man die noch einsetzen kann, kann man sich die Blütenspritzung auch ganz sparen.


    In dem Youtubevideo in dem gezeigt werden sollte, wie gut das Funzt, war der Raps erst am AnfAng der Blüte. Das ist nicht nur das Insektizid verschwendet, sondern in den meisten Fällen auch das Fungizid.

  • Und..., kennst Du auch Anwender aus der Praxis?

    Meinst Du so eine tolle Sache würde sich wer entgehen lassen?

  • Wundert sich hier wirklich noch jemand über zu hohe Werte im Honig? Ich wunder mich über gar nix mehr. Wer weiß denn schon was bei den Bauern im Tank gemischt wurde. Manche nehmen es halt nicht so genau. Tzzzz. Naja wie soll man das auch Kontrollieren, den Fehler sieht man dann bei zu hohen Werten in den Lebensmitteln.

  • Wundert sich hier wirklich noch jemand über zu hohe Werte im Honig? Ich wunder mich über gar nix mehr. Wer weiß denn schon was bei den Bauern im Tank gemischt wurde. Manche nehmen es halt nicht so genau. Tzzzz. Naja wie soll man das auch Kontrollieren, den Fehler sieht man dann bei zu hohen Werten in den Lebensmitteln.

    und die Dummen sind wir, indem Fall leider ich gerade. Das blöde ist nur, dass man nichts dagegen tun kann, bzw. sich nicht wehren kann. Den Schaden habe ich, ich muss die Verantwortung tragen, obwohl ich nichts dafür kann. Und das nervt gewaltig.

  • Moin zusammen,

    Leider finden zu wenige Kontrollen statt, und wenn, dann passiert dem "Übeltäter " auch nicht viel. Einer unserer Bauern, hat nicht zugelassene Pellets gegen Nager ausgebracht. Als Begründung sagte er, "von den zugelassenen Mitteln, werden die höchstens abhängig". Wie will man da noch glauben, das mit anderen Mitteln, anders umgegangen wird ...

    Gruß Franz

  • Hmmh, hunderte Beiträge zur Milbenbekämpfung mit nicht zugelassenen Mitteln/Verfahren im Detail hier im IF, aber DIE LANDWIRTSCHAFT ;)


    Beste Grüße,

    Ralf

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife

  • Moin, moin,


    es besteht natürlich immer das Problem, nachzuweisen, welcher Bauer da das Mittel gespritzt hat, das den Honig aus der Verkehrsfähigkeit schießt...

    Wenn ich also an konventionellen Raps wandern würde, würde ich auf große Schläge achten und mit dem Bauern vereinbaren, dass er nicht verkehrsfähigen Honig zum Marktpreis abnimmt...


    Wenn er das nicht will, kommen meine Bienen nicht.


    Es geht nicht nur um B4, es geht auch um ein Lebensmittel, das Grenzwerte einzuhalten hat.


    Insofern also nicht basta.


    Gruß Clas

    "Ach, das Risiko...!" sagte der Bundesbeamte für Risikoabschätzung abschätzig...

  • Hmmh, Ralf, hmmmh,


    Hier geht es ja nun um einen Honig, der offensichtlich die Grenzwerte überschreitet, und um Landwirte, die es im einzelnen nicht gewesen sein wollen...

    Dann bleibt doch nur die Landwirtschaft als Quelle?


    Gruß Clas

    "Ach, das Risiko...!" sagte der Bundesbeamte für Risikoabschätzung abschätzig...

  • Dann bleibt doch nur die Landwirtschaft als Quelle?


    Na klar, aber diese pauschale Schelte, das DIE LANDWIRTSCHAFT sich eh nicht an Regeln und Gesetze hält und spritzt was und wann sie will nervt. Weil im Gegensatz zu uns, können die eben nicht machen, was sie wollen.


    Ich würde nochmal genauer recherchieren. Bienen fliegen mitunter seltsame Wege. Das wird dem Honig nix helfen, aber vielleicht dem nächsten. Beschissene Situation, ich will das nicht kleinreden.


    Beste Grüße,

    Ralf

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife