• Hi Clas,


    ich kanns mir nicht verkneifen: "Wir der Herr, so das Gescherr...!"


    Viele Grüße

    Sehr witzig -solche Beiträge helfen echt weiter. Danke Clas für die ausführliche Beschreibung. Ich bin davon ausgegangen, dass Jörg dieses Verfahren mit dem Futterteig kennt, da es hier schon ausführlich beschrieben wurde.

    Willst du Gottes Wunder sehen, musst du zu den Bienen gehen.

  • Hi Clas,


    ich kanns mir nicht verkneifen: "Wir der Herr, so das Gescherr...!"


    Viele Grüße

    Moin Jörg,


    Wir, der Herr des Gescherrs können das ab; und fragen Uns nun allerdings:

    Meinst Du die Bienen oder die Rähmchen?


    Gruß Clas

    "Ach, das Risiko...!" sagte der Bundesbeamte für Risikoabschätzung abschätzig...

  • Ich meinte die unkonventionellen Bienen.


    Und Sonnenvoeglein ab einem gewissen Punkt hilft es nicht mehr mit drögen Fakten zu argumentieren. Und natürlich bist du der/die erste der/die Teig auf hungernde Völker legt...

    Viel Spaß noch!

  • Wird hier auch mal gelesen, was geschrieben wird? Ox ist rum, fertig, abgefrühstückt.

    Ich hatte gelesen, dass bei drei Völkern OS verabreicht sei, und dass 'der Ableger' nicht sicher brutfrei sei. Daraus schloss ich, dass der Ableger noch keine OS hätte. Inzwischen habe ich gesehen, dass es wohl insgesamt drei Völker sind, inkl. Ableger.


    Futterteig liegt drauf.

    Damit die Bienen den Futterteig gut nutzen können, sollte die Traube aber direkt darunter sein. Weiß nicht, ob das bei deinen jetzt der Fall ist. Falls die tiefer unten noch ein Brutnest pflegen, dann wird sich die Traube nicht unter dem Futterteig sammeln können.

    Und hast du denn jetzt mal nachgerechnet, wieviel Futter drin sein müsste? Ich habe recht unterschiedliche Angaben zu Leergewichten von Segeberger gesehen. Ich komme bei 6kg für 22 Rähmchen+Waben, 5 kg für zwei Zargen, 3kg für Deckel und Boden, 1kg Bienen auf ein Mindestgesamtgewicht ohne Honig von 15 kg. Dann wären noch maximal 5kg Futter drin.

    (Quelle: http://www.bienenzuchtverein-m…w=article&id=89&Itemid=27)


    Das ist aber recht optimistisch. Und ich weiß eh nicht, was genau du für Deckel und Boden hast. Also würde gehe ich von einem aktuellen Futtergewicht irgendwo zwischen 0 und 4 kg aus, solange keine besseren Gewichtsangaben der Beutenteile vorliegen.


    Wieweit man deiner Wage trauen kann weiß ich auch nicht. Ich messe gern, deshalb würde ich jetzt die komplette Beute auf eine Plattformwaage heben. Habe ich früher mit allen meinen Beuten gemacht...


    Ich würde jetzt vor allem wissen wollen, wie es in dem Volk aussieht. Wieviele Bienen da ungefähr drin sind (also wieviele Wabengassen), und ob noch nennenswert Brutflächen vorhanden. Wieviele Tote auf dem Gitter liegen. Und natürlich, wie jetzt der Varroafall in den nächsten zehn Tagen nach der Ox-Behandlung aussieht.

    Aber wenn genug Bienen drin sind, dann würde ich ihnen jetzt schon bei nächster Gelegenheit noch eine Futterwabe ans Brutnest hängen und vielleicht noch ein oder zwei Waben mit Sirup füllen.



    Grüße,

    Robert

  • Heute wollte ich bei sehr stürmischen 6°C nicht öffnen und reinschauen.

    Ich hoffe auf den vorherher gesagten kurzen Temperaturanstieg, um genaueres sagen zu können. Und auch um von den vollen Kisten 1-2 FW anhängen zu können.

    Ich habe die normalen Segeberger Deckel mit Futterteigaussparung und normale Flachböden. Beutenleergewicht sind 6,9 kg.

    Totenfall auf dem Gitter war eine ca. halbe, flach gestrichen volle Kehrschaufel.

    Ich habe das erste Mal Totenfall raus gemacht diesen Winter.

    Bedingt durch den Sturm habe ich nur den Futterteig aufgelegt und schnellstens wieder geschlossen, Bienen gingen an den Teig.

  • Beutenleergewicht sind 6,9 kg.

    Leergewicht von welcher Beutenkonfiguration, von deiner zweizargigen Segeberger? Das erscheint mir sehr leicht. Die 22 Rähmchen kann man wohl nach dem was ich hier irgendwo gelesen habe mit 270g pro Rähmchen ansetzen, also 22*0,27= 5,94kg.

    Bienen optimistisch mit 1kg angesetzt (wären immerhin 10000 Bienen):

    7+6+1=14kg. Dann hättest du ja 6kg Futter drin (falls da keine größeren Pollenbretter drin sind), was machst du dir überhaupt Sorgen...?

    Glaube ich aber nicht so recht. Vor allem traue ich der Messung mit der Federzugwaage nicht.

  • Ich habe die normalen Segeberger Deckel mit Futterteigaussparung und normale Flachböden. Beutenleergewicht sind 6,9 kg.

    Das Beutenleergewicht mit Hochboden für 2 Zargen mit insgesamt 22 Waben beträgt ca. 12kg. Für ein Volk mit 20000 Bienen würde ich 2kg ansetzen. Evtl. gibt es auch noch Pollen, da würde ich 1kg ansetzen. Macht zusammen 15kg.

    Wenn die Beute jetzt 20kg wiegt, beträgt der Futtervorrat 5kg. Da sollte man schon füttern, denke ich. Ratschläge, wie das machbar wäre, sind hier ausreichend gegeben worden.

  • Ich würde mich unbedingt auf die Berechnung von Kleingartendrohn verlassen. Nur an den 20000 Bienen zu dieser Jahreszeit habe ich Zweifel. Wenn das aber stimmt, ist das Volk massiv unterversorgt

    Die Bienen verhungern nicht erst, wenn das letzte Gramm verzehrt ist.

  • Du kannst dir die Gewichte gerne schön rechnen, an der kritischen Situation ändert es nichts. Also hör auf zu zanken.

  • Hallo zusammen,

    Ich imkere auch ausschließlich mit Segeberger Beuten.

    Nach meinen Informationen, muss man bei einem zweizarger mit einfach Boden, inklusive Rähmchen, Wachs und Bienen. Von einem Lehrgewicht (ohne Futter), von ca. 18kg ausgehen.

    LG Franz