Anel Fogger FOGB Butane

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    O.K. Verschraubung verbessert - bei mir berührte der Brenner vorne die Heizspirale! Ich habe ihn jetzt mehrfach neu auf das Rohr gedreht und musste ganz schön fummeln bis ich eine Position gefunden habe, in der er das Rohr nicht berührt. Das Produkt wirkt wie ein Betatest. Vielen Dank Immenlos

  • Den Anel Fogger habe ich auch bei mir rumliegen, funzt nicht so richtig.

    Jetzt habe ich den Gasvap von John T aus UK besorgt.

    Ein kleines niedliches Ding , und vor allem für kleines Geld, und.... es funzt zu meiner Zufriedenheit

  • Der Gasvap, wenn ich das richtig gesehen habe, basiert aber auf dem ganz "normalen" verdampfen von Oxalsäurepulver, nicht auf Basis einer in Alkohol gelösten Oxalsäure-Form.

    Schade, wenn dich dein Fogger nicht überzeugt, hast du ein paar nähere Daten dazu, was da nicht funktioniert hat?

    Der Gasvap sieht vom Preis-Leistungs-Verhältnis sehr schick aus! Gibt ähnliche, die ebenfalls mit einer Lötlampe betrieben werden.

    Grüße aus HH Andreas


    Man kann sich den ganzen Tag aufregen :evil: ------- Ist aber nicht verpflichtet dazu :cool:

  • Anfangs war ich auch sehr unzufrieden mit dem Fogger, aber mittlerweile klappt es bei mir ganz gut. Außer bei Wind, da ist die Anwendung in meinen Augen nicht zuverlässig.


    Eventuell gibt es nach Weihnachten, wenn ich mir dafür Zeit nehme, einen ausführlichen Erfahrungsbericht und Anwendungshinweise von mir.


    Grüße vom Apidät

  • Darum habe ich mir aus einer passenden Weißblechdose ein Windschild mit 5x - 6x 10er Löcher nach oben gebaut und schiebe es jetzt ganzjährig über das runde Gitter.


    Liebe Grüße Bernd.

    Pushen wir uns nicht an den Stöckchen dieser Welt, bewegen wir Baumstämme, auf denen wir stehen.

  • Darum habe ich mir aus einer passenden Weißblechdose ein Windschild mit 5x - 6x 10er Löcher nach oben gebaut und schiebe es jetzt ganzjährig über das runde Gitter.

    Ich habe das Gitter mit Aluminiumfolie umwickelt und in diese viele, aber kleine Löcher gestanzt. Das funktioniert auch ganz gut.


    Im Gegensatz zum Fogger an sich, welchem ich mittlerweile etwas kritisch gegenüber stehe. Ich habe den Fogger gekauft um größere Völkerzahlen schnell und effizient behandeln zu können. Bisher nutzte ich den Oxamaten, mit dessen Wirkung ich auch sehr zufrieden war. Allerdings benötigt hier eine Behandlung 6-7 Minuten. Wenn viele Völker zu behandeln sind ist dies schon ein nicht unerheblicher Zeitaufwand. Also den ANEL angeschafft, auch und vor allem aufgrund der vielen positiven Rezensionen hier.


    Erster Einsatz bei einer Blockbehandlung im Spätsommer, einige Wochen nach der recht frühen TBE Mitte Juni. Hier habe ich noch viel falsch gemacht. Oft habe ich nur 40%igen Alkohol statt 70%igen verwendet, da der lokale Supermarkt eben immer Wodka, aber nicht immer Primasprit im Sortiment hat... Dazu hatte ich häufig das Problem, dass der ANEL nicht heiß genug wurde, was sich mit dem Erwärmen der OX-Lösung und der o.g. Aluminiumfolie aber in den Griff bekommen ließ. Nun, nach jeder Behandlung der Blockbehandlung vielen auch Milben, wenngleich nicht viele. Meist 30-100 je 3 Tagesintervall, im Schnitt also rund 500 Milben je Volk. Dies überraschte mich etwas, aber da die Winterbehandlung mit dem Oxamaten sehr effktiv war und ich in den vergangenen Jahren wenig Probleme mit Milben hatte (wenngleich manches Mal Sorgen...), war ich nicht sonderlich beunruhigt.


    Im September dann die unangenehme Überraschung: (zu) viele Milben auf den Windeln. Also habe ich eine weitere Blockbehandlung angeschlossen. Zu diesem späten Zeitpunkt wollte ich weder eine zweite TBE noch eine Quasi-TBE mittels AS vornehmen. Zumal ich auch nicht das Material hatte, um rund 40 Völker entsprechend zu versorgen. Bei der zweiten Blockbehandlung wurden erkannte Fehler ausgemerzt und diese schien nun effektiv zu sein. Nach der 7. und letzten Behandlung fielen kaum noch Milben.


    Nun, Anfang Dezember habe ich die Windeln eingeschoben, bei allen noch bestehenden Völkern (keine Verluste, Völker wurden zusammen gelegt um mit nicht mehr 24 Völkern in den Winter zu gehen). Die Fallzahlen waren unerfreulich hoch, im Schnitt knapp 6 Milben pro Tag. Alle Völker waren noch in Brut, entsprechendes Gemüll auf der Windel. Aufgrund der hohen Zahlen habe ich mich dennoch entschieden, eine Behandlung vorzunehmen. Ich habe die Gelegenheit genutzt um ANEL und Oxamaten zu vergleichen.


    Zu Nikolaus wurden jeweils 12 Völker mit dem ANEL und dem Oxamaten bedampft. Im Ergebnis fielen nun bei den ANEL Völkern (Gruppe 2) 4,4x so Milben wie zuvor im Rahmen des natürlichen Milbenfalls. Konkret: Waren etwa 10 Milben binnen 7 Tagen auf der Windel, bedeutet der Faktor 4,4, dass eine Woche nach Behandlung 44 Milben auf der Windel waren. Im Vergleich dazu kam der Oxamat auf einen Faktor von 10,0 (Gruppe 1) - also (vermeintlich) die doppelte Wirksamkeit. Nun ist es natürlich nicht zwingend, dass er wirklich doppelt so wirksam ist, da u. U. einige Völker in der Oxamat-Gruppe schon brutfrei waren, in der ANEL-Gruppe noch nicht.


    Zudem habe ich eine Woche später die Gegenprobe gemacht und die Völker mit dem jeweils anderen Gerät ein zweites Mal behandelt. In Gruppe 1 (zuerst Oxamat, dann ANEL) fielen wieder mehr Milben als in Gruppe 2 (zuerst ANEL, dann Oxamat), wenn auch kein so gravierender Unterschied wie nach der ersten Behandlung. Dies irritiert mich nun etwas.


    Insgesamt ist der Milbenfall nach den beiden winterlichen Bedampfungen bei weitem nicht so hoch, wie nach Auszählung des nat. Milbenfalls erwartet. Kein Volk verlor ingesamt mehr rund 1000 Milben, im Schnitt fielen 300 Milben je Volk. Das ist nicht Bombe, aber damit kann ich an und für sich gut leben.


    Mir drängen sich nun folgende Fragen auf:


    - Ist der ANEL vielleicht doch nicht so schlecht, wie zunächst gedacht?

    - Sind die Völker eventuell deutlich ungleichmäßiger belastet als der natürliche Totenfall es vermuten ließ? Dieser war ähnlich in beiden Gruppen.
    - Ist der natürliche Milbenfall durch das Zusammenlegen der Völker (Ende Oktober) evtl. stark beeinflusst und deswegen deutlich erhöht?

    - Oder waren beide Behandlungen ineffektiv, trotz (vermuteter) Brutfreiheit bei zumindest 2. Behandlung?


    Ich werde nach Weihnachten wieder die Windeln einlegen und schauen, was zwei Wochen nach letzter Behandlung wieder natürlich fällt. Ich hoffe, dass keine dritte Behandlung nötig ist. Eigentlich war das Ziel durchs Sublimieren ein Tot-Behandeln der Völker zu vermeiden und nicht 15x Stoff rein zu geben. Ziel klar verfehlt. Immerhin sind alle Völker aktuell bei moderatem Totenfall wohlauf, wenngleich 2-3 recht schwach sind und nur auf 3-4 Wabengassen sitzen, trotz Vereinigung Ende Oktober. Ich rechne Stand jetzt mit 10-20% Verlust diesen Winter, sprich 2-4 Völker. Und hoffe, nicht böse überrascht zu werden.


    So oder so, ich bin nun etwas verunsichert, was die Verwendung des ANELs betrifft. Mit dem Oxamaten habe ich ein deutlich besseres Bauchgefühl.


    Falls sich jemand tatsächlich durch diesen Erguss gearbeitet hat: Respekt und Dank :)

  • Bei Deiner Völkerzahl würde ich über den Preis des Sublimox aber nur lächeln. Kostet so viel wie 2 Oxamaten. In 20 min sind locker 40 Völker behandelt.

    Und von allen Geräten die ich kenne, liefert der Sublimox den besten und sichersten Dampf.

    Oxamat ist gleichwertig, aber eben: Die Zeit!


    Gruss

    Ulrich