Anel Fogger FOGB Butane

  • Saxonicus @ Vielen Dank für deine geschilderte Erfahrung zum ANEL-Fogger! Du hast mir maßgeblich bei der Entscheidung geholfen, einen Versuch zu wagen.

    Würde es toll finden, wenn man sich in Zukunft noch etwas darüber austauschen könnte.

    Schönen Sonntag!


    Mit freundlichen Grüßen, Lachnide

  • Falls Du selber mit Anel in Griechenland in Kontakt tritts, dann verweisen sie Dich an Bernhard der hier das Thema eröffnet hat. Ich habe das Gerät dann auch beim Bernhard erworben und bin auch mit seinem Service sehr zufrieden. Kinderkrankheiten wie die nicht funktionierende Piezo Zündung wurden zusammen mit einigen Dichtungen kostenlos zugesandt. Gerade war ja wieder ein Verbesserungsvorschlag bzgl. dem Warmhalten der Gas-bzw. Mischungsflasche Thema. Also der Bernhard kümmert sich wirklich sehr. Vielen, vielen Dank Bernhard !!!

    Klar können wir uns weiterhin austauschen. Dazu ist ja das Forum auch da.


    Mit imkerlichen Grüssen, Saxonicus

  • Guten Abend!


    Ich hab mir gerade die Frage gestellt, wie es um die Haltbarkeit der Oxalsäurelösung steht, wenn etwas davon übrig bleibt?

    Gibt es hier schon gemachte Erfahrungen? Kann man die Lösung für ein paar Tage im Kühlschrank aufbewahren? Muss man was beachten?


    Meine ersten Versuche möchte ich an einem Bienenstand mit vier Miniplus-Überwinterungsmagazin-Völker machen. Wenn ich die üblich vorgeschlagene Lösung mit 100ml anrühre, bleibt ja genug für die nächste Behandlung. Oder auch viel zu viel ^^

    Mit freundlichen Grüßen, Lachnide

  • In den Behälter kannst Du mindestens 300 ml Lösung ansetzen. Also 300ml Alkohol plus 90 gr. Ox. Wenn Dein Test mit den 100 ml für Dich erfolgreich war kannst Du den Behälter mit zusätzlicher frischer Lösung auffüllen falls Du mehr benötigst. Wichtig ist das Du das Gerät nach Beendigung der Behandlung mit purem Alkohol spülst. Dazu benötigst Du dann den zweiten Behälter. Am Anfang kommt noch kurz heisser Alkoholdampf und nach einer kurzen Abkühlungsphase kommt der Alkohol flüssig vorne raus. Das genügt dann für das Spülen. Lass bitte bis zum Schluss die Maske auf. Hab selber im letzten Jahr selber den Fehler gemacht, dass ich gleich nach der Behandlung die Vollmaske abgesetzt habe und dann erst den Behälter gewechselt und gespült habe. Die ersten Pumpstöße enthalten noch die komplette Oxmischung.

  • Vielen, vielen Dank für eure schnellen Antworten!


    Saxonicus Heißt das, wenn dir was übrig bleibt, belässt du das und füllst die nächsten Tage, also bei der nächsten Behandlung, einfach frische Oxalsäurelösung dazu?

    Und jep, der Atemschutz blieb bis zum Ende oben =)

    Du spülst deswegen am Ende mit Alkohol, weil du dir da eine höhere Reinigungswirkung versprichst oder? Situationsbedingt hab ich heute mal mit destill. Wasser gespült, so wie es auch d2dum meinte. Da bin ich noch etwas unschlüssig. Mit einem Pfeifenputzer kann man ja weniger gut da arbeiten, weil ja das Rohr nicht gerade ist, aber eine witzige Vorstellung war das schon kurz, damit zu reinigen.


    Wie ich oben schon kurz erwähnte, habe ich heute das erste Mal mit diesem Fogger gearbeitet. Während ich ihn anheizen ließ, hab ich die Varroaladen mit dem Rapsküchenpapier bestückt, und ja, da hab ich doch wirklich gute 7min gebraucht, dabei wollte ich nur 5min anheizen. Naja.

    Wie auch immer, die Dampfwolke war sehr beeindruckend, immer 5 Sekunden zum nächsten Pumpstoß gewartet, Bienen waren eher unbeeindruckt. Bin soweit zufrieden, jetzt muss nur noch der Behandlungserfolg stimmen.


    Kontrolliert ihr immer am selben Tag, quasi kurz vor der nächsten Behandlung die Varroawindel oder schon früher?


    Schönen Feierabend!

    Mit freundlichen Grüßen, Lachnide

  • Nach meinen Beobachtungen bei verschiedenen Kollegen und verschiedenen Sublimationsverfahren von OX erreichte der behandlungsbedingte Milbentotenfall auf der Windel ca. 36 h nach der Behandlung seinen Zenit (Behandlungen starteten immer abends nach Einstellung des Bienenfluges).

    Das Zählergebnis auf der Windel könnte durch Flugbetrieb/Entsorgung von Milbenleichen auf dem Luftwege modifiziert sein. Die Zählungen erfolgte meist jeweils früh und abends, also im 12h-Rhythmus. Faßt man die Zählungen in 24 h zusammen ergab sich folgendes Bild: Tag 1 nach Behandlung: ansteigender Totenfall, Tag 2: Maximum, Tag 3: Niveau wie Tag 1 oder niedriger. Bei vorhandener Brut wurde am Abend von Tag 3 der nächste Sublimationsschritt angeschlossen. Die Windeln blieben bis zur Beobachtung des behandlungsbedingten Totenfalls des letzten Sublimationsschrittes eingelegt.

    Meine Beobachtungen fanden allerdings zu einem späteren zeitpunkt im Jahr statt (August/September oder noch später).

  • Ja, ich fülle die Lösung immer nach. Bei einer Blockbehandlung brauchst Du sowieso aller drei Tage den Anel. Erst wenn die Behandlung abgeschlossen ist wird der Rest entsorgt.

    Ich benutze Alkohol zum Spülen, weil mir Alkohol sicherer erscheint bzgl. Reinigungsleistung und Rückstände. Hat immer sehr gut funktioniert und warum sollte ich das dann ändern.

    I

  • ribes Vielen Dank für deine detailreiche Antwort!


    Saxonicus Exakt, es bleibt immer etwas über. Finde ich wunderbar, dass das so tadellos funktioniert.


    Nochmal danke für eure Hilfe!


    Bin gespannt, was die Varroawindeln demnächst erzählen werden.


    Schönen Feierabend!

    Mit freundlichen Grüßen, Lachnide

  • Da die Behandlung der Brutscheunen ansteht, habe ich den Anel zerlegt, um das Piezozündelement zu tauschen.

    Dabei ist mir beim Zusammenbau aufgefallen, das in meiner Serie die Elemente grundsätzlich falsch montiert waren und damit auf Dauer eigentlich nicht gehen können.

    Bei der Montage war der Zünddraht mit der Schlaufe durch das gleiche Loch, wie die Gaszuleitung geführt. Damit erzeugt man quasi ein Kurzschluss und keine Funkenstrecke.

    Nachdem ich den Draht durch die obere dafür eigentlich vorgesehene Öffnung geführt hatte, ist auch ein ordentlicher Funke zu sehen.

    Dies ist unabhängig, ob das alte oder nachgelieferte Piezoelement verwendet wird.

    Dies nur als kleiner Hinweis für die Anwender.


    Liebe Grüße Bernd.