Anel Fogger FOGB Butane

  • Update 14. Okt. 2018:

    Fogger:

    - Die Mischung Alk. + Ox. flockt nicht aus bzw. es bilden sich keine Kristalle bei der Lagerung (seit 6 Wochen), die Mischung hat einen leichten gelben Schimmer oder ich habe etwas im Auge :)

    - die Metal-Spirale sollte schon gut glühen, um ein gutes Ergebnis zu erzielen (Abhängig von Gasfüllung und Vorheiz-Zeit)

    - ich drehe den Gashahn min. eine 1/2 Umdrehung auf anstatt die 1/4 Umdrehung laut Anleitung, weil sonst die Flamme hier und da ausgeht; noch mehr geht in Richtung Verschwendung, da eigentlich nur zusätzlich das Schutz-Gitter anfängt zu glühen bzw. der Gasdruck in der Kartusche den Nachschub begrenzt

    - Arbeitsweise: alle Fluglöcher mit nassen Tuch verschließen und durch ein Loch von hinten verdampfen (3 Stöße) und anschließend etwas warten (10sec) bis die Reste im Rohr verdampfen

    - Arbeitsweise Reinigen: Flamme ist noch an, Ox abschrauben, Wasser-Behälter anschreiben, 6 langsame Pumpenstöße, Flamme aus, Pumpen bis Wasserstrahl kommt, 3 Stöße, Wasser abschrauben und einlagern/zwischenlagern

    - bei mir rostete eine Beilag-Scheibe (Kupfer) am Pumpen-Element, die sollte ich austauschen!


    Sublimox:

    - Nach dem Pip-Ton beginnt die Aufheiz-Zeit und wenn die gelbe Leuchte erlischt, dann hat er vermutlich die richtige Temp.. Diese fällt natürlich ab, wenn sehr kalter Wind vorherrscht oder das Ox verdampft wird aber er springt sofort wieder an und heizt nach (nach meiner Meinung ausreichend schnell)

    - beim Verdampfen legt sich eine Kristall-Schicht an den Hart-Kunststoff-Aufsatz (Deckel) (hauptsächlich am Rand, nicht in der Vertiefung). Die Menge ist aber vernachlässigbar (gemessen ca. 0.05g). Nach dem alles im eigentlichen Verdampfer (Metal) restlos verdampft ist, zieht man den Deckel ab. Dieser ist aber noch so warm (keine Verbrennungsgefahr), das es unangenehm nach-dampft. Der Deckel dampft ähnlich wie die Beuten, deshalb Vorsicht walten lassen. Die Kristall-Schicht kann man mit dem anderen Deckel gegenseitig abreiben (nur am Rand) und anschließend neu befüllen.

    - Es bildet sich immer wieder mal nach dem eigentlichen Verdampfen ein Ox Pfropfen an der Spitze vom Rohr, weil es ganz wenig nach-dampft und das Ox an der kalten Außenluft sofort kristallisiert. In der Regel heizt sich das Kupfer-Rohr aber min. so weit wieder auf, dass auch dies Ox verschindet bis man mit der nächsten Beute anfängt.

    - ich habe es nach 14 Beuten geschafft, dass das Kupfer-Rohr mit Ox verstopft und der Deckel beim der nächsten Runde durch den Druck abgefallen/heraus gesprungen ist. Vermute eher einen Anwender-Fehler....

    - der Sublimox (Kupfer-Rohr) ist heiß und ich warte momentan noch bevor ich es in die Kunststoff-box zum Abtransport packe


    Fazit (spontan aus dem Bauch)

    Fogger:

    + Handling gefällt mir beim Fogger super gut, nach der (lästigen) Arbeit heimkommen -> anschrauben, starten, dampfen, ende -> Sofa

    + Ox-Alk Lagerung klappt gut

    - der Ox Dampf donnert mit Power in die Beute


    Sublimox:

    + Sicherheit mit der Verdampfen Menge bei richtiger Temp.

    + sanftes herausströmen von Ox in die Beute

    - meine Beuten stehen im Garten, paarweise 50m auseinander und deshalb nervt die Kabeltrommel (2x). Wenn man aber mit dem Auto zu einem Stand zentral hinfahren kann und eine Reihe von 50 Völker mit einem Verlängerungskabel + Wandler am Auto rumläuft ist das ok. Für mich eher .. naja... geht auch aber Fogger ist schon nice


    p.s.

    Ich verdampfe (nach heutigen Stand) nur Abends nach dem Flug


    Ich hatte bei beiden Geräten keinen Husten-Anfall, sonstiges Jucken in den Atem-Wegen oder einen speziellen Geruch in der Luft während ich im Bienenhaus (2 Beuten) und bei Freiaufstellung unterwegs war (was ja nix bedeuten muss (siehe VW und NOx))

    Die Technik mit dem Stövchen wird wahrscheinlich (wenn gleiche Wirkung) der beste Weg, wenn man den Anwender-Schutz noch mit einbezieht aber muss ich erstmal selber testen.


    So.. kurz und bündig.. naja... eher schnell mal, weil ich gerade Lust hatte :)

  • - Arbeitsweise: alle Fluglöcher mit nassen Tuch verschließen und durch ein Loch von hinten verdampfen (3 Stöße) und anschließend etwas warten (10sec) bis die Reste im Rohr verdampfen

    - Arbeitsweise Reinigen: Flamme ist noch an, Ox abschrauben, Wasser-Behälter anschreiben, 6 langsame Pumpenstöße, Flamme aus, Pumpen bis Wasserstrahl kommt, 3 Stöße, Wasser abschrauben und einlagern/zwischenlagern

    - bei mir rostete eine Beilag-Scheibe (Kupfer) am Pumpen-Element, die sollte ich austauschen!

    Nachdem ich das Wasser durchgepumpt habe, mache ich die Flamme nochmal an und lasse auch alle Reste von Wasser verdampfen, in der Hoffnung, dass dann im Rohr nix rostet.

    Zudem tupfe ich die Pumpe unten auch noch trocken, denn auch ich habe dort Rost festgestellt.

    Ansonsten: Ich bin sehr zufrieden, da es wirklich rasend schnell geht

    Man muß keinen Wind machen, aber man muß segeln können.

  • Irgendwo habe ich gelesen, dass der Fogger aufgrund der Alkohollösung NICHT geeignet sei für die Winterbehandlung. Leider finde ich den Beitrag nicht mehr.

    Gibt es hierzu Informationen?

    Man muß keinen Wind machen, aber man muß segeln können.

  • Irgendwo habe ich gelesen, dass der Fogger aufgrund der Alkohollösung NICHT geeignet sei für die Winterbehandlung. Leider finde ich den Beitrag nicht mehr.

    Gibt es hierzu Informationen?

    Was man alles liest ^^

    Also Bedampfen egal in welcher Form funktioniert wann gut? Bei einem lockeren Bienensitz, das Sublimat muss ja gut verteilt auf allem niederschlagen und da reicht es nicht, wenn es nur den äußeren Bereich der Bienentraube erwischt. D.h. ideal wäre ein Tag mit Flugbetrieb oder zumindest um die min. 10 Grad (nach meiner Erfahrung)

    Beim Träufeln ist es was anderes und je kälter und damit enger der Bienensitz, desto besser!


    Demzufolge seh ich da keinerlei Probleme zumal ich es mit dem Varomor genau so mache.

    Gruß Markus


    Ubi apis, ibi salus 
    Wo Bienen sind, dort ist Gesundheit

  • Hartmut der ist doch im Grunde nix anderes wie der Varomor. Flüssige Lösung wird durch die Heizwendel gejagd und kommt als Sublimat heraus.

    Ob nun als alkoholische Lösung oder Tablette ist da egal, der lockere Bienensitz ist das A und O für einen hohen Wirkungsgrad, also genau das Gegenteil vom Träufeln.


    Bei Kälte und ohne Brut sitzen die Bienen in der dichten Traube und dann hast beim Bedampfen nur auf den äußeren Bienen dein Oxalsäurepulver verteilt. Gewollt ist aber hierbei möglichst alle damit zu erwischen damit die letzte Milbe die sich in der Mitte versteckt auch was abbekommt.

    Die Studie der Fischermühle gibt ja an, es wäre zwischen 2 und 16 Grad nahezu gleich, mein Eindruck ist jedoch, wenn brutfrei dann eher um die 10 Grad abwarten. Bei minus Temperaturen würde ich es nicht machen und lieber abwarten bis es wärmer wird.

    So zumindest mein Eindruck über die letzten Jahre der Verdampfung.

    Gruß Markus


    Ubi apis, ibi salus 
    Wo Bienen sind, dort ist Gesundheit

  • Wobei ich letztes Jahr auch bei Minusgraden befampft habe.

    Muss natürlich dazusagen, dass ich den Oxamaten habe. Da wird ja für ca. 3-5 Minuten warme Luft durch die Beute geblasen. Das lockert die Traube auch auf. Hat die letzten 3 Jahre keine Probleme gemacht.

  • So `ne Traube ist ja auch nicht Luftdicht. Gerade bei der gelösten Variante ist das OS - Sublimat auch besonders fein und die Alkoholdämpfe tragen sicher dazu bei, das die Traube zumindest etwas aufbraust und alles gut verteilt wird. Zudem soll der Alkohol ja auch eine gewisse Sofortwirkung bei den Milben bewirken, also schlechter als trocken verdampfen kann die Wirkung hier wirklich nicht sein, eher noch besser, ach nee, das geht ja gar nicht, Milbe tot läßt sich nicht steigern, also hoffen wir einfach mindestens genauso gut, nur viel schneller. ;)

  • Danke für Eure Antworten. Mir ging es tatsächlich nicht um die bessere oder schlechtere Wirkung in der Wintertraube.

    Hier stimme ich meinen Vorrednern zu, dass sich diese bei der Verneblung mit dem Fogger etwas anlöst und ich denke, die Wirksamkeit wird hierbei nicht beeinträchtigt.


    Mir ging es um die Aussage, dass Alkohol auf keinen Fall ( warum auch immer) in die Wintertraube dürfte. Die Begründung wurde aber nicht genannt.

    Und da fing bei mir das Kopfkino an....

    Man muß keinen Wind machen, aber man muß segeln können.