Systemfehler moderne Landwirtschaft unter besonderer Berücksichtigung von Kibitz, Rebhuhn und Maiswüste, sowie Insektensterben und der Entwicklung von Flora und Fauna in Post-Tschernobyl. Bonus: ein Paar Bali-Stare!

  • Sehr guter Artikel, und ich glaube, der Mann hat in vielen Punkten Recht, auch in dem, dass erst mittlere Katastrophen helfen, die Probleme wichtig genug für die Politik zu machen.


    Gut dass es solche Experten gibt, es sind gar nicht wenige. Nur haben die schlicht zu wenig Macht

    und einfach keinen langen Hebel, um jetzt etwas zu bewirken. Leider hilft uns dann ein "wir haben´s

    ja kommen sehen" auch nicht mehr.

  • "Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet Ihr merken, dass man Geld nicht essen kann."


    Weissagung der Cree, aktueller denn je.

  • Dazu paßt das Paradoxon, daß es in einem unendlichen Universum unendlich viele Welten wie die Erde geben müßte, uns aber noch nie intelligente Wesen von außerhalb begegnet sind. Eine mögliche Lösung dafür ist, daß Zivilisationen sich vor erreichen dieser Fähigkeiten selbst umbringen. Ich halte diese These für plausibel.


    Beste Grüße,

    Ralf

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife

  • Dazu paßt das Paradoxon, daß es in einem unendlichen Universum unendlich viele Welten wie die Erde geben müßte, uns aber noch nie intelligente Wesen von außerhalb begegnet sind. Eine mögliche Lösung dafür ist, daß Zivilisationen sich vor erreichen dieser Fähigkeiten selbst umbringen. Ich halte diese These für plausibel.


    Beste Grüße,

    Ralf

    Eine andere Möglichkeit wäre, dass die wirklich intelligenten Wesen von außerhalb mucksmäuschenstill werden, wenn sie uns entdecken.


    Macht's gut, und danke für den Fisch (Douglas Adams)

  • ...unendlich viele Welten wie die Erde geben müßte, uns aber noch nie intelligente Wesen von außerhalb begegnet sind.

    Das wird so wohl eher nicht so schnell passieren - bei den Entferungen und der Unerreichbarkeit von Lichtgeschwindigkeit. Und dann kommt noch das Problem der Zeitdilatation - ist keiner mehr da, den man kennt, wenn man zurückkommt. :S

    Eine andere Möglichkeit wäre, dass die wirklich intelligenten Wesen von außerhalb mucksmäuschenstill werden, wenn sie uns entdecken.

    Steve Hawkin soll gesagt haben, dass beim höchst unwahrscheinlichen Eintritt eines solchen Ereignis' diese intelligenten Wesen sich ob der Dummheit abwenden werden.


    Also braten wir weiter im eigenen Saft


    Rainer

  • Steve Hawkin soll gesagt haben, dass beim höchst unwahrscheinlichen Eintritt eines solchen Ereignis' diese intelligenten Wesen sich ob der Dummheit abwenden werden.

    Auf jeden Fall sollten wir hoffen das die Aliens nicht so sind wie wir!

    Sonnst gute Nacht!

    12er DD, und Buckies, gaanz sicher!

    Der Pessimist sieht die Schwierigkeit in jeder Möglichkeit!

    Der Optimist sieht die Möglichkeiten in jeder Schwierigkeit!

    W. Churchill

  • Um mal zum Ausgangspost zurückzukommen:


    Der Zug ist auf dem Gleis und hat schon ein gutes Stück Weg zurückgelegt.


    Jetzt muss nur noch jemand die (Not-)Bremse finden (und betätigen), bevor wir zu weit Richtung Abgrund gefahren sind.


    "Wenn mir irgendwer sagen kann, wo der Ausgang vom Holodeck ist, wäre ich ihm sehr dankbar. Ich muss unbedingt wieder auf mein Schiff zurück - unbedingt" (Prinz Pi)

    Gruß Michi ☮ ------------- Spezialisierung ist was für Insekten! :-D

    🖖🏿Dif-tor heh smusma🖖🏿

  • Wie so oft bietet der Bayerische Rundfunk in seiner wöchentlich am Freitag gesendeten Reihe "Unser Land" auch diesmal wieder interessante Beiträge, die sehr gut zum Thema dieses Fadens passen. Und obwohl die Sendung über Landwirtschaft für Landwirte gedacht ist, ist sie meiner Meinung nach bemerkenswert kritisch und bei eigentlich fast allen Themen immer sehr neutral darauf bedacht, beide Seiten zu beleuchten.

    Leider wurde die Sendung vor ein paar Monaten von 45 auf 30 Minuten verkürzt, was der Ausführlichkeit extrem abträglich ist. Aber der Bayerische Rundfunk muss ja sparen und braucht das Geld für die alberne und auch noch täglich gesendete Soap "Dahoam is dahoam", eine Art Bayerische Lindenstraße. So ein Schrott ist natürlich viel wichtiger...


    Egal, ich empfehle Euch

    Unter

    https://mediathekviewweb.de/#query=unser%20land


    anzusehen. Dort kann man sich sowohl die ganze Sendung, also auch die einzelnen Inhaltsblöcke in verschiedenen Auflösungen anschauen und auch dauerhaft herunterladen.


    Ich empfehle diesmal jedoch die gesamte Sendung:

    http://www.ardmediathek.de/tv/…12650&documentId=48068866


    Es geht um die Fehlentwicklung rund um's Glyphosat, um Gen-Soja und den Biber.

    Ich bin ja ein Kind der Anti-Atomkraftwiederaufbereitungsanlage Wackersdorf--Ära und irgendwie habe ich schon damals gelernt, dass Industrie, Großkonzerne und Politik eine ganz ungesunde Mischung sind. Daran hat sich seither wirklich nichts, aber auch gar nichts geändert, außer dass es noch schlimmer geworden ist.


    Aber das stört die meisten Menschen nicht. Von Leuten, die wie in der Sendung ihre Felder bis direkt an die Ufer von Bächen in Überschwemmungsgebiete anlegen und sich dann beschweren, dass dort ein böser Biber lebt, kann man wohl auch nicht mehr erwarten. Schlimm, dass dieBewirtaschaftung solcher ökologisch und wasserwirtschaftlich wertvollen, landwirtschaftlich aber meist wenig wertvolle Flächen dann trotzdem auch noch subventioniert und Schäden dort auch noch entschädigt werden.


    Gruß

    hornet