Winterverluste 2017 / 2018

  • Hab mal bekannte "Nachbarimker" abgelaufen heute, bei dem 17° und schönem Wetter. Ein "Öko-Nachbar" mit 3 Völkern. Bei ihm sind vermutlich alle hin. Tat sich nichts an den Fluglöchern und auch keine Biene an der Beute. Vermutlich wie die letzten beiden Jahre in 2-3 Wochen werden die Keile auf verschlossen gedreht.


    Ein weiter Kasten eines anderen Nachbarn hat 2 kleine Fluglöcher aber nur eins war offen ohne Flugbetrieb.

  • Heute mal alles durchgesehen - 16 von 16 topfit, inkl. der zugehörigen Königinnen. Bei vieren war schon ein ältetes BN vorhanden, andere mir Stiften, andere mit geputzten Zellen.


    Totenfall hält sich sehr in Grenzen bis hin zu nahe 0. Bei einem Volk - seht starke Bf Linie, wurde auch Zeit - gerade noch eine FW, Rest absolut trocken...


    Es macht richtig Freude, sie wieder fliegen zu sehen - schöner Saisonauftakt.

  • Moin, moin,


    bei mir noch ein Futterabriss, die haben nicht hinters Schied geschaut. Nach dem Frost war hier ein warmer Tag mit Reinigungsflug, da da flogen sie, ich habe sie gesehen, aber als ich gestern FKP nehmen wollte: Kalt und tot. Ich werde nicht wieder so früh schieden.

    Ein weiterer bei einem zu schwachen Volk. Die hatten erst nicht recht was abgenommen, dann spät umgeweiselt. Bei Frost ist denen über geschlossenem Boden das Flugloch zugereift und es lagen viele unten. Der Rest ist dann vom Futter abgerissen.

    Ein drittes ist über Winter immer weniger geworden, ob die es schaffen, bezweifle ich.

    Außerdem die Durchbrüter, und als weiteres Sorgenkind die Mausopfer, die aber immer noch leben und wo es sich zeigen muss.

    Gruß Clas

    "Ach, das Risiko...!" sagte der Bundesbeamte für Risikoabschätzung abschätzig...

  • Ich habe Vorgestern und Heute meine Wirtschaftsvölker durchgesehen.

    Ausgerechnet das Volk meines Jüngsten hat keine Königin und vereinzelt Drohnenzellen und etliche Drohnen im Kasten. Sonst alles O.K.

    Morgen werde ich das Volk durch einen Ableger ersetzen und die Bienen im Kasten vors Flugloch kehren.

  • Habe heute durchgesehen und geschiedet. Alle prima und noch mit ausreichend Futter - nur zwei haben die Schieteritis aber wie sich heute zeugte, war da die Maus reingekommen...kein Wunder also!


    Habe ich zusammen in neue, saubere Beute gegeben, mal sehen ob sie es da noch schaffen.


    Lustigerweise in zwei Kisten ungezeichnete Weiseln unterwegs! Die haben wohl unbemerkt still umgeweiselt und die ehemals weissen Damen in Altersruhe geschickt....

    Ausserdem vom "Strohkorb-Klima" der Segeberger Innendeckel keine Spur - das kondensiert einfach unter dem Innendeckel und die Asseln zeigen, dass es da feucht zugeht. Habe heuer nun angesichts der anstehenden Kälte diese Deckel mit verschiedenen Füllungen versehen um die Inspirationen aus Torben Schiffers Vortrag auch mal in Taten umzusetzen...


    M.

  • Hallo zusammen,


    bin nun auch durch alle Völker durch.

    An meinem Hauptstand ist wohl eines drohnenbrütig. Alle anderen sehen super aus.


    An meinem Waldstand hatte ich letzte Woch geschiedet. Ich bin davon ausgegangen, dass es dort auch schon einen Reinigungsflug gab. Da es an dem Stand deutlich kühler ist, war es wohl doch nicht so.

    Heute war ich nochmals am Stand und es bei alles 6 Völkern wie folgt aus.

    Nosema oder hatten die es so eilig? Hatte ich bisher nie so extrem. Beim Schieden ist mir innen nichts aufgefallen.

    https://ibb.co/hbPgv7

    https://ibb.co/g74QNn


    Ein Volk wird es wohl nicht schaffen. War ein relativ später Ableger und wurde schwach eingewintert. Die Frage ist nur ob das der „Grund“ ist?

    Die Waben sind Klatsch nass.

    Ist das an den Zellrändern der besagte Varroakot? Behandelt habe ich wie bei den anderen Völkern mit AS und dann OS.

    https://ibb.co/iTfbTS

    https://ibb.co/newTa7

    https://ibb.co/kwYPF7

    https://ibb.co/jP9ya7



    Vielleicht könnt ihr aus den Bilderm was schließen.

    Vielen Dank

    Johannes

  • Soooo, letzten Sonntag hatten wir nur kurz die Deckel geliftet und zwei Waben gezogen um auf Lebendigkeit zu prüfen. Da mussten wir leider direkt noch zwei Völker abräumen. Waren beides welche von denen die auch umgeschmissen wurden an Weihnachten. Also 3 von 9 umgeschmissenen sind doud. Unnötige Verluste, hätte aber auch deutlich schlechter laufen können.


    Heute haben wir auf Brut kontrolliert und die Zander zweizarger reduziert. Alle Völker mit legender Königin. 50% schon mit verdeckelter Brut. Manche von denen gingen heute schon ab wie n Maschinengewehr, soviele stehende Stifte wie da teilweise drin waren.

    Das Reduzieren war relativ aufwendig, da die Umgeschmissenen durch die Feuchtigkeit teilweise richtig viel Schimmel und Waben mit toten Bienen drin hatten. Konten aber alle bis auf 1 reduzieren, die habens jetzt schön Kuschlig. 2 werden über Futtertasche gefüttert.


    Der Schmelzer musste also auch früher als gedacht wieder angeschmissen werden. Das Positive ist dass wir so früh im Jahr jetzt doch schon wieder 10kg Wachs zusammen haben.


    Ich freu mich rießig auf die Saison!

    Die Beuten sind gestrichen, die Futtertaschen ausgegossen, die Mittelwände stehen bereit!

    Auf ein erfolgreiches Jahr!

    Mikrowellen-Essen aus biologischem Anbau lässt uns nur so leise aufstoßen, dass sich niemand belästigt fühlt.


  • Nachdem hier am Samstag morgen der Reinigungsflug stattgefunden hat, habe ich heute bei 17 Grad und Sonnenschein in die Völker geschaut und Schiede gesetzt. Allen vier Völkern geht es prima, Brut war aber noch fast nichts zu sehen. Das war sogar ganz gut, denke ich, denn so konnte ich die Altwaben in DN Format, die ich in Dadant umgeschraubt habe im letzten Jahr allesamt entnehmen. Die sind teilweise wild verbaut. Ich hatte schon Sorgen, dass ich sie nicht rausbekomme, wenn dort schon Stifte drauf sind.


    Das Schieden erscheint mir sehr sinnvoll zu sein, denn die Bienchen haben überall in der Beute gewerkelt, auch an nur halb ausgebauten Mittelwänden vom letzen Jahr.

    Nun sitzen sie auf drei (teilweise) Brutwaben und haben Futterwaben beideseitig und weiteren Futterwaben hinter dem Schied und können sich hoffentlich auf die kommende Brut konzentrieren.


    Gerade das Volk, dass mir im Dezember bei der Oxalsäurebehandlung etwas Sorgen bereitet hatte, scheint gut in Schuß zu sein. Alle tragen odentlich Pollen ein.

  • Der Varroakot ist deutlich zu sehen.

    Was die Kotspuren des anderen Volks angeht, hatte ich sowas auch schon im frühen Frühjahr, war aber 3 Tage später vorbei ( hatte außen alles abgewaschen und innen fand sich nichts.

    Schnurrdiburr--da geht er hin.....

  • Hammer, heute 17°C und laut summende Bienenwolken vor den Fluglöchern!


    Eigentlich wollte ich bei allen Futterkontrolle und ggf. Ausgleich machen, aber auch das Einfliegen nicht stören. Hab dann erst Nachmittags einen Außenstand mit 4 Völkern durchgesehen. Alle haben reichlich Bienen, reichlich Futtervorräte und nur winzige Brutflächen. Gutes Zeichen, keine Varroa, gegen die angebrütet werden mußte und daher auch wenig Futterverbrauch.


    Interessant fand ich, das durch die Kaltbaustellung auf fast jeder Wabe im Fluglochfernen Bereich noch verdeckeltes Futter drauf ist. So ist ein Futterabriss nicht zu befürchten. Da auch kein Futterausgleich nötig war, also eigentlich eine völlig sinnlose Aktion das Ganze...

    Das fanden die Bienen wohl auch, denn bei allen war auf den ersten kurzen Blick die Königin nicht zu sehen! Die wurde wohl versteckt? Werden ja wohl nicht alle Plätchen abgefallen sein.


    Ich hab dann bei den 21 weiteren Völkern keine Waben mehr gezogen und nur mal grob das Gewicht abgeschätzt. Es ist einfach noch zu früh für solche Aktionen und die Gefahr dabei eine Königin zu verlieren nicht wert.

    Furchtbar, diese Ungeduld.

    Im April, wenn die ersten Drohnenrähmchen ausgebaut werden und die Königinnen stiftend über die Waben laufen ist das alles entspannter. Also lieber doch nochmal auf die Hände setzten, sonst gibt es doch noch Winterverluste...

    Bis jetzt aber Null.

  • Guten Morgen, dann möchte ich auch mal berichten.

    Wir haben gestern bei 28 Völkern Durchsicht gemacht und mussten eingestehen, dass alleiniger starker Flug nicht bedeuten muss, dass alles okay ist!


    Das erste mal in 11 Jahren stellten wir bei 2 Völkern Drohnenbrütigkeit fest ( in einem war eine unbegattete Königin)

    Bei 2 Völkern fehlte die Königin gänzlich, aber sie waren noch nicht drohnenbrütig.

    Ein weiteres Volk hatte 2 Königinnen laufen und eines hatte scheinbar im Herbst still umgeweiselt.

    Ich empfinde diese Zahl an "vermissten" Königinnen erstaunlich und grübele über meinen Fehler nach.


    Wir haben die Dadantvölker geschiedet und die Zandervölker auf eine Zarge eingeengt.

    Diese Völker waren alle in Brut und auch ansehnlich stark.

    Sehr unterschiedlich das noch vorhandene Futter, obwohl überall gleich viel Eingefüttert.

    Zuletzt die schon lange in meinem Kopf schwirrende Entscheidung mit einem Häkchen versehen, die DNM-Beuten endgültig abzuschaffen.


    Auch musste ich feststellen, dass einige meiner Waben, welche letztes Jahr im Honigraum ausgebaut und auch befüllt wurden scheinbar belastet/verseucht sind. Sie dienten nach dem Abschleudern als Futterwaben für den Winter. Die Bienen haben ohne Anstand das Winterfutter dorthinein abgelagert.

    Erst jetzt, wo es darum geht, darin Brut abzulegen, propolisieren die Bienen die Ränder stark und meiden diese Waben.

    Man muß keinen Wind machen, aber man muß segeln können.

  • Beim ersten wirklich schönen Tag in diesem Jahr durfte ich gestern allen sechs eingewinterten Völkern beim fleissigen Fliegen zuschauen, ein herrliches Gefühl nach der langen Zeit !


    Zwei Völker waren etwas leicht, und haben noch ein Paket Futterteig erhalten, eines war vom Gewicht voll im Plan (gut sechs Kilo Futter). Drei Völker haben mich allerdings überrascht, da sie zum jetzigen Zeitpunkt immer noch über zehn Kilo Futter besitzen. Reingeschaut habe ich nur bei einem Volk, wobei ich dann auch feststellen durfte, dass es für eine Durchschau noch zu früh ist, und die große Kälte die Völker in ihrer Entwicklung zurückgehalten hat (Ok, das war ein echter Captain Obvious, aber die Freude über den Beginn der Saison war zu groß).


    Beste Grüße


    Peter

  • Sehr wichtig ist jetzt eigentlich das Abschätzen der Futtervorräte mittels Anheben, dazu muss man nicht gleich die Bienen auseinandernehmen. Hatte ein Volk wo ich sofort Futterwaben zusetzen musste.

    Das unglücklichste wäre jetzt die Völker wegen Futterknappheit zu verlieren, dies zu vermeiden ist eigentlich wesentlich leichter als die Bienen gegen den Varroatod zu schützen.