Plasberg am Montag 4.12.217 zum Thema "Der stille Tod der Bienen - wer vergiftet unsere Natur?" ARD 21:00 Uhr

  • Lieber Florian,

    der Mensch ist wie er ist, nimm alles und vergiss nix.

    Dem entgegen sollen Regeln wirken.

    Nur, wer macht für wen die Regeln, und bestimmt damit wo es lang geht?

    Ist es nicht so das die Politik dem Diktat der Wirtschaft ausgeliefert ist? (die verfassen ja bekanntlich sogar Gesetzestexte und setzen ihr Begehr mit gut bezahlten Rechtsanwälten...), Alles was DIE KLEINEN LEUTE angeht wird entweder als Populismus verschrien, oder mit: das müßen wir noch prüfen, links und rechts rücksichtslos liegen gelassen.

    Anders:

    Der Wirtschaftsadel möchte die Bauern ausnehmen, und drückt den Willen bei der Politik , bekanntlich auch ganz oben in der EU, durch. Brav ködern die dann die (Land)Wirtschaft mit Suventionen und schwupp.....

    So, wenn die Bauern nun so klug sind und ihre Betriebe im Übermaß bei den Banken verschulden um die Kohle bei der Eu einstreichen (danach bestimmt abhängig!) zu können, na ja dann gilt der Spruch halt nicht mehr: Die Bauern das Korn, der Rest bekommt das Stroh. Hier Bekommt die Bank und der Wirtschaftsadel nun das Korn. (und wir fressen und zahlen dann den Dreck).

    Die Bauern hatten immer satt und warm solange sie auf ihrem Acker geblieben sind, die Exkursion in Gefilde von denen sie keine Ahnung haben trieb sie ins besagte Hamsterrad, und riß die paar redlichen mit in den Studel.

    Bedenke, mehr als die Hälfte der in Deutschland produzierter Lebensmittel geht ins Ausland.

    Nun frag ich, wer zahlt die Zeche dafür?

  • Bedenke, mehr als die Hälfte der in Deutschland produzierter Lebensmittel geht ins Ausland.

    Nun frag ich, wer zahlt die Zeche dafür?


    Der hohe Export ist nur möglich, weil wir auf der anderen Seite sehr viel Lebens- und vor allem Futtermittel importieren.


    Wer die Zeche zahlt ?

    Die junge und die kommenden Generationen. Die übrigens gar kein Wahlrecht haben.

    Die Politik wird es im jetzigen System also niemals richten können. In einigen Jahrzehnten wird der Großteil der Wahlberechtigten aus Rentnern und Greisen bestehen, denen es vor allem um ihre Altersversorgung und Pflege gehen wird - Umwelt und Biodiversität werden dann keine wichtigen Themen mehr sein.


    kelte

  • Dafür importieren wir aber auch gehörig. Wenn ich nur an die gute, vegane Mandelmilch denke und die Argumente für ihren Kauf...die armen amerikanischen Bienen (deren Imker wenigstens noch im sound of money (Zitat) Bestäubungsprämien kassieren)...

    Das Faden-Thema ist jetzt durch, oder?

  • und so wird es den gebildeteren Schichten dargeboten :


    Dienstleistungstiere-

    Die Ausbeutung der Tiere

    von Raoul Guillen , Imker und Journalist




    Titelseite der Zeitung " Le Monde diplomatique " / Deutsche Ausgabe Dezember 2017 / Nr.12 / 23.

    Jahrgang

    heute im Briefkasten der Abonnenten, erhältlich in größeren Städten meist im Bahnhofskiosk oder

    Buchhandel

  • Lieber Wasgauer,


    am liebsten würde ich sagen: Dann geh doch rüber!

    Aber das geht ja leider nicht mehr. Deshalb würde ich dich gern etwas zum nachdenken anregen, bevor du solches wieder Zeugs schreibst.

    Du und ich leben in einer Gesellschaftsform die KAPITALISMUS heißt. Das bedeutet, dass hier vieles nach den Bedürfnissen der Wirtschaft (allg.) ausgerichtet wird. Daher kommt, zumindest hier, der allgemeine materielle Wohlstand. Wenn du es einmal anders erlebt hättest, dann wärst du sehr froh darüber! Und die ganze Sache ist mit einer parlamentarischen Demokratie verknüpft. Nicht zwingend, aber glücklicherweise. Daher wählt (z.B.) man seine Regierung alle 4 Jahre. Das machen alle interessierten Leute, auch die meisten "kleinen". Daher bekommst du die Regierung, die der Mehrheit gefällt... Das ist doch eigentlich ganz gut so und auch leicht vertändlich. Oder?

    Wo ist jetzt dein Problem?


    Gruß Jörg

  • Es gibt auch in unserer sozialen Marktwirtschaft industrielle Bio-Imkereien mit 5-stelligen Völkerzahlen die sich Krediten bedienen. Kann das Bio sein und ist das nicht ein Stück weit auch "wachse oder weiche"? Wo hört Bio auf und wo fängt Industrie an? Sorry fürs OT.

  • Ja klar Jörg K., wir dürfen alle 4 Jahre wählen und dann können die Politiker machen, was sie wollen, auch gegen den Willen der Bevölkerungsmehrheit (siehe Glyphosat).

    Das ist in der Imkerei auch so... einen gemachten Fehler kannst Du oft auch nicht mehr kurzfristig beheben, aber hörst Du deswegen auf zu imkern? Wird es besser, wenn wir nicht mehr wählen?

  • Ja klar Jörg K., wir dürfen alle 4 Jahre wählen und dann können die Politiker machen, was sie wollen, auch gegen den Willen der Bevölkerungsmehrheit (siehe Glyphosat).

    Gruß

    Rolfpaul

    Wer sagt dir denn, dass die Bevölkerungsmehrheit gegen Glyphosat wäre?

    Waren irgendwo Demos oder so?

    Gruß Jörg

  • Hallo Zusammen,

    der Frank Osterlohe hat mir heute ein Mail gesendet das ich hier veröffenlichen möchte:


    Hallo Eisvogel,

    schade das Du die Diskussion bereits geschlossen hast, konnte sie erst heute weiter verfolgen.
    Hätte gerne noch für DBIB richtiggestellt, das der Verband aus bestimmten Gründen zwar
    Mitglied im dt. Bauernverband ist, in den meisten Sachfragen jedoch völlig Konträr zu den
    Standpunkten dieses Verbandes liegt. Der DBIB ist eindeutig aktuell der aktivste Verband
    wenn es um die Vertretung von Bieneninteressen auf der politischen Ebene in Deutschland
    und Europa geht. Jeglicher Schmusekurs zu Politikern und Industrie ist uns dabei fremd, wir
    stellen die harte, aber sachlich geführte Diskussion in den Mittelpunkt unseres handelns.

    LG
    Frank Osterloh
    DBIB Vorstand AG Nord


    Gruß Eisvogel

    Man tut was man kann, hieß es früher. Heute glauben alle sie müssen tun was sie nicht können. P. Sloterdijk