Plasberg am Montag 4.12.217 zum Thema "Der stille Tod der Bienen - wer vergiftet unsere Natur?" ARD 21:00 Uhr

  • Frau Flügel auch die Zusammenstellung der Runde kritisiert. Ihr fehlte z.B. einen Vertreter des Berufsimkerverbandes.

    DAS (ein Hilfeschrei) war das einzig wichtige das die von sich gegeben hat, nebst einer Steilvorlage, die der mit Vaseline aalglat gemachte Landwirtschaftsfuzzi höchst dankbar angenommen hat.

    Ich kann nur noch entsetzt mit dem Kopf schütteln.

    Das wäre die Gelegenheit gewesen.....

    So ziemlich jeder aus diesem Forum hätte wesentlich mehr zustande gebracht!

    Das, was du sicher weisst, hält dich vom Lernen ab.

    sine missione

  • Dieser Hobbyimker und diese Fr. Flügel haben der Imkerschaft mit ihrer Unprofessionalität keinen Dienst erwiesen.

    Der Bauernverband hatte aber mit dem Generalsekretär einen knallharten, taktisch gewieften Vertreter gesendet.

    Genauso ist es im Tagesgeschäft!

    Der Imkerbund vs Agrarlobby, ein aussichtsloser Kampf, da es bei der Landwirtschaft um etwas geht und die Imker doch nur Laien von der Verbandsspitze bis ganz nach unten vertreten sind. Die Imker heulen zwar viel, aber stocken ohne viel Murren, ihre durch PSM verlorenen Bestände jedes Jahr auf.

    Möchte nicht wissen wenn Landwirte min. 30 oder wie schon einmal 80 % ihrer Tiere jedes Jahr an Verlust hätten.

    Wir werden damit leben müssen bis wir selbst auf die Bäume zur Bestäubung klettern werden.

  • Sie hatte doch auch zwei Tage Zeit hier mitzulesen...;)

    Mit Verlaub, diese Tu..i hatte von tuten und blasen keine Ahnung und hat sich vor lauter Ehrfurcht das Hö...en nass gemacht.

    Das ist doch Schwachsinn. Sie hat sehr viele Argumente der Imkerschaft vorgebracht und war für das Zielpublikum eine sehr gute Wahl. Die Sendung wurde nicht für Imker gemacht. Man kann kein so großes Fachwissen des Publikums vorraussetzen, wie es die Imker haben, haben sollten. Da hat der Moderator oft und der Sendezeit bedingt vernünftig eingegriffen. Es wurde eine recht breite Öffentlichkeit erreicht und sicher auch teilweise zum Nachdenken angeregt. Jetzt ist es sicherlich auch an uns, unter anderem beim Weihnachtshonigverkauf, auf Verständnisprobleme und Fragen einzugehen und weiter zu informieren. Das kostet Zeit und ist nicht immer so einfach durchzuführen, aber trotzdem auch notwendig.


    Mehr war für die Insekten bei einer solchen Sendung nur schwer rauszuholen, wenn überhaupt. Der Minister wurde von Harald Ebner und Ranga Yogeshwar in so manche unangenehme Situation geführt und sie haben ihm auch so einige Stellungnahmen abgerungen, die ihn noch begleiten werden. (Auch wenn er dieses Amt nicht mehr soo lange bekleidet) Sogar Ausweichen ist eine Stellungnahme.


    Manche Aussage von Bernhard Krüsken in dieser Sendung ist es wert, sich und ihn später noch einmal daran zu erinnern.


    Wie bekommt man das aus der Mediathek für spätere Zitate und Erinnerungen gesichert?

  • Ist schon cool, wie man mit ein paar aufgekauften Völkern und Honigpanscherei mit getrockneten Rosenblättern usw. ein Jahreseinkommen generieren kann, wenn die Gläser nur klein genug sind...

    Ist es nicht das, was im Honigpreisfaden von so vielen gefordert wird und doch sooo einfach ist? Warum machen es die "Qualitätsimker" nicht nach? Die Frau verkauft nicht nur Honig (und auch nicht nur die eingebrachten Zutaten).

  • Die hätte nur auf die grüne Wüste (dank glyphodreck) beharrlich eingehen müßen.

    Dann: Neonics mindern die Imunabwehr der Bienen UND Milben beträchtlich und öffnen so den Viren Tür und Tor. Wir wissen, sind die Milben raus, hat das Volk gute Chancen an den zurückbleibenden Viren einzugehen oder dahinzusiechen. Kein Bienenvolk kann in der hiesigen Umwelt ohne hilfe überleben.Z.b.

    Das hätte die sagen sollen.

    Und das jeder der seine Bienen wirklich liebt das Alte Land wegen 25 facher Dusche meidet,

    Sowas in der Art

    Wie ich sagte, schön das die gesprochen haben.

    habe fertig

    Das, was du sicher weisst, hält dich vom Lernen ab.

    sine missione

  • Schaut euch mal an, was beim "gemeinen Volk" davon so ankommt:


    "Bild"-Eindrücke


    Das ist doch eine herrliche Diskussionsgrundlage für die Frühstückspause.


    Fehlinformationen werden später sicher auch noch aufgedeckt. Der Minister Schmidt hat nämlich nicht schon vor zwei Jahren die Neonicotinoide verboten, wie er behauptet. Er hat allenfalls mitgetragen (wenn überhaupt), dass für lediglich drei der Neonicotinoide die Zulassung in ganz bestimmten Kulturen ausgesetzt wurde; zeitlich befristet. Das ist von einem Verbot der Wirkstoffe meilenweit entfernt.

  • Dieser Hobbyimker und diese Fr. Flügel haben der Imkerschaft mit ihrer Unprofessionalität keinen Dienst erwiesen.

    Das habe ich auch so empfunden. Sehr schade, dass die Imkerschaft nicht von einem erfahrenen Imker vertreten worden ist. Aber das Problem ist nun zumindest auch bei den Bildzeitungslesern angekommen. Da kann man drauf aufbauen. 😉 Auch viele private Grundstücksbesitzer verwenden diverse PSM und lassen alte Obstbäume fällen. Hier herrscht viel Unwissenheit, da sollten wir aufklären.

    LG Karin

    Willst du Gottes Wunder sehen, musst du zu den Bienen gehen.

  • Meiner Meinung nach ist die Chance vorsätzlich vertan worden!

    Motto: macht euch keine Sorgen, wenn wir Beweise haben tun wir natürlich was!


    Den Spruch: das meiste sind Fungizide, dies als Verteidigung gesagt...Vom Landwirtschaftsfuzzi!

    Na ja, was machen die denn diese lieben Fungizide?

    Den Pollen ungeniesbar für die Bienen, weil die die Fermentation zu Perga verhindern.....

    hätte gesagt werden sollen....

    Und das die Landwirtschaft selber schuld ist, weil sie Sorten vermehrt die keinen natürlichen Schutz mehr haben sonders nur noch mit Hilfsmittel funktioniert.

    Das, was du sicher weisst, hält dich vom Lernen ab.

    sine missione

  • Sehr schade, dass die Imkerschaft nicht von einem erfahrenen Imker vertreten worden ist. Aber das Problem ist nun zumindest auch bei den Bildzeitungslesern angekommen.

    Angekommen ist leider auch die unzutreffende Bemerkung des Hobby-Imkers, er sei gezwungen, gegen die Milbe ebenfalls ein Nervengift einzusetzen: Ameisensäure. Der BauernverbandsGF hat dazu in Großformat in die Kamera gelacht und bemerkt: Sehen Sie, Sie müssen also auch!

    Keiner der Bienenexperten hat diesen schweren sachlichen Fehler berichtigt. Beim unbedarften Zuschauer bleibt die Fehlinformation hängen: Imker schütten ebensolche Nervengifte in ihre Völker wie die Landwirtschaft Neonic´s verwendet. Da können sich die Spritzbuben nur bedanken.

    Statt von den unterschiedlichen Filtersystemen des Bien zu berichten, die Gifteintrag in den Honig reduzieren und von der entsprechenden Schadwirkung auf unsere Völker, redete auch Frau Flügel nur von den Giften, die sich in Pollenhöschen finden lassen. Diese imkernde Journalistin hat elementarste berufliche Sorgfalt vermissen lassen. Obwohl sie wußte, daß sie als Expertin würde auftreten müssen, die in der Gesprächsrunde über die meisten Erfahrungen mit Honigbienen verfügt, hat sie sich nicht nur schlecht, sondern scheinbar überhaupt nicht vorbereitet. Daß die Gesprächsrunde nach den gängigen Einschaltquotenausbeute-Regeln bewußt assymmetrisch ausgewählt war, wußte sie schon vorher. Statt das zu bejammern, hätte sie das durch imkerfachlich fundierte Beiträge bewußt nutzen können.

    M.E. nicht nur eine verpaßte Gelegenheit, sondern sogar Flurschaden.