Beuten im Garten

  • Hallo ihr,


    ich habe zwei Beuten welche komplett in der Sonne in einer Entfernung von ca. 80 m zu meinen Haus stehen. Die wollte ich jetzt "umsiedeln" direkt in den Garten, ca. 20 m vom Haus entfernt.

    Ungefähr 8 m vom Flugloch ist in der Wiese eine kleine Schneise, in welcher meine und die Nachbarskinder durch den Garten gehen.


    Meine Frage wäre jetzt, ob es sinnvoll oder eher gefährlich ist, die Bienen so nahe an den Weg zu stellen. Ich will schließlich nicht, dass jeden Tag die Kinder verstochen nach Hause kommen :)


    Welche Entfernung zu Wegen und Bewohnung würdet ihr so vorschlagen.


    Gruß, Al

  • Moin,


    unsere Kisten stehen an zwei anliegenden Hecken, wo genau zur Ecke hin das Trampolin steht. Keines der Kids wurde je gestochen. Die nächste Kiste zum Haus steht ca. 3m entfernt, die weiteste ca. 10m.


    Also wenn die Kinder soweit sensibilisiert sind, nicht an den Kisten herum zu stochern, sind 8m Entfernung zur Wegung hin absolut problemlos.


    Viel Erfolg.

  • Sehe ich auch so.


    Hilfreich kann noch sein, dass die Fluglöcher nicht in Richtung Weg zeigen.

    Und wenn doch, könntest Du noch eine niedrige Hecke zwischen Fluglöcher und Weg setzen; z.B. 50 cm hohe Hecke 2 m entfernt vom Flugloch.


    Aber nochmal: 8 m würden mir reichen.


    Gruß, Jörg

    Eine Fischsuppe aus einem Aquarium zu machen, ist leichter als ein Aquarium aus einer Fischsuppe.

  • Meine stehen ca. 3,5m zum Weg, Fluglöcher direkt zum Weg, da nach Südost.

    Ich habe eine schmale Rabatte zwischen Kisten und Weg angelegt, mit Stauden ca. 1m hoch. Trotzdem, dass der Weg die Kettcarpiste meiner Enkel ist , wurde noch nie einer gestochen, sie sehr wohl ermahnt nicht in den Kisten und Fluglöchern rumzustochern. Das klappt.

  • Ein Forumsmitglied imkert im Kleingarten mit Abstand zu Nachbarn tlw. 1m - ohne Probleme:

    http://www.gartenimker.de/?page_id=42

    Auf 10 x 15m hat er dort - nach seinen Fotos zu urteilen - Standplätze für bis zu 12 Völker. Das geht schon seit Jahren dort ohne Probleme mit den Nachbarn- mit Bienen, deren Friedfertigkeit er den Nachbarn sinnfällig mit freiem Oberkörper demonstriert.

  • Eine Bepflanzung zum Nachbargrundstück kann nichts schaden. Ich kenne so einen fall, da stehen die Völker auch 1m neben dem gartennachbarn. Doch die Fluglöcher stehen in Richtung nachbarn mit etwa 5m Entfernung. In seinen Apfelbäumen werden z.g.Z. auch Schwärme gepflückt.

    Aber bisher ging alles ohne Probleme ab.

    Es wird in jedem Jahr Frühling, nur wann?

  • Zu dem Gesagten würde ich kaum was dazu fügen. Bei Ausfug in Richtung Weg bzw zum Nachbarn würde ich eine Hecke oder Zaun platzieren damit die Bienen gleich hochsteigen müssen, oder die Flugrichtung etwas verändern, wenn möglich.

    Gruß Reinhard / Lehre mich die wunderbare Weisheit,daß ich mich irren kann.(Teresa v. Avila)

  • das wichtigste sind friedfertige Nachbarn, die gerne Honig essen ....

    Mißtrauische oder andersartige Nachbarn sind durch das praktische Beispiel des Imkers überzeug- bzw. erziehbar ganz ohne Honigopfer wie der Link in #6 zeigt. Die Benutzung von Schleier u.a. Verkleidungen kann Mißtrauen und Vorurteile naturgemäß nicht abbauen. Auch Gläser voll Honig schaffen das nicht, sei deren Menge auch noch so groß.

  • Doch vorsichtiges Verhalten des Imkers erzeugt auch die Achtung der Nichtimker vor dem Stachel der lieben kleinen Bienen. Ich gehe so zu den Völkern wie ich es für angemessen halte. Vor wem soll ich den großen Max spielen. Ein paar erklärende Worte können das eigene Verhalten ins rechte Licht rücken und das der Nachbarn positiv beeinflussen.

    Gruß

    Harald

    Es wird in jedem Jahr Frühling, nur wann?

  • ich bin auf den Balkons auch als Badelatschenimker im T-Shirt unterwegs, aber an den unebenen Ständen über Stock&Stein ,und wenn es über die Treppe/Leiter geht, ziehe ich Arbeitsschuhe, Arbeitshose /Jeans und Blouson vor, weil alles in den Taschen seinen Platz hat und bei Brennesseln, Brombeeren, Maulwurfshügeln, Kuhlen und vielen Mücken es einfach sicher und bequem ist.

    Arbeitsschutz ist auch im Hobby wichtig- man hat nur eine Gesundheit.

    So arbeite ich tagsüber bei den Bienen oft wegen besserer Sicht ohne Schleier und füttere abends mit Schleier wegen der Mücken.

    Gruß Fred

  • Hallo zusammen,


    Ich glaube, dass das Optimum in der Mitte liegt...

    Bei mir klappt es in der Regel schon sehr gut mit der Friedfertigkeit der Bienen. Aber weil manche Nachbarn einfach eine irre Panik vor Bienen haben und ich keine Lust mehr habe mit irgendwelchen Gartenteich- oder Pool Besitzern über irgendwelche Bienen zu reden stehen meine Kisten alle außerhalb von Siedlungen.


    Gruß Jörg