Aktueller Bienenklau bei Prakenbach/Moosbach. Bitte lesen!!!!!!

  • 1. Also wird der Beklaute nach dem 3x rausgeworfen...

    2. Warum melden fast alle Berufimker den Klau nicht mehr und ersparen sich die Arbeit?

    Hast Du für 1. + 2. echte Fakten vorliegen (Nummerierung erfolgte durch mich)? Ich habe hier extra einmal nachgefragt: Hier in Thür. ist dem zuständigen Obmann für VS-fragen kein Fall zu 1. bekannt. Der Landesvorsitzende des DBIB konnte eine statistische Tendenz zu 2. nicht bestätigen.

    Vielleicht leben wir hier im "Grünen Herzen Deutschlands" wirklich etwas anders als anderswo?

  • nur dass der der Vorsitzende gerade nicht kommen kann, weil er Handwerker zu Hause hat und der Stellvertreter unerreichbar auf der Spätschicht ist...

    Das ist doch nun wirklich ein Einzelfall, nicht die Regel. Selbst wenn: Wo ist das Problem? Da muß es eben 2 Ortstermine geben, von mir aus zu je 15...20min. einen mit der Polizei und einen mit dem Vorsitzenden.

    Auch wenn jeder Diebstahl - werde er auch noch so gut entschädigt - schmerzt (unglaublich, wie einem sogar Insekten ans Herz wachsen können): 2 x 20 min = also nicht einmal 3/4 h für 240,- EU?! Das sind selbst für Hobbyisten, erst recht für Berufsimker keine Peanut´s mehr.

  • Anwalt sieht immer eine Chance, bei der Rechtschutzversicherung fliegst du raus.

    Das ist doch nun wirklich unzutreffend. Obwohl mir persönlich über Jahrzehnte recht viele Rechtsschutzfälle bekannt sind, bei denen man sich an den Kopf greift und fragt, wieso die RSV so achtlos mit den Versicherungsgeldern umgeht: Noch nie habe ich erlebt, daß einem RS-Versicherten gekündigt wurde, weil er sich zuviel stritt. Und ich kenne mehrere Fälle von wirklich notorischen Streithanseln, die immer wieder - manchmal mehrfach in einem Jahr - von vornherein aussichtslose Streitigkeiten anfangen oder provozieren. Das ist zwar weit OT, aber Anlaß für eine generelle Bemerkung:


    Das IF könnte enorm gewinnen, wenn jeder Schreiber sich ein wenig mehr Selbstdisziplin auferlegen würde und statt von "gefühlten" Tatsachen von echten, überprüfbaren Fakten ausgehen, sauber Hypothesen von bewiesenen Erkenntnissen unterscheiden, einfach besser differenzieren würde.

  • Anwalt sieht immer eine Chance,

    den bezahlt immerhin meist auch ne Versicherung:(auf jeden Fall bekommen die ihr Geld.



    Wißt ihr, mir sind 5 Baltrumköniginnen im Frühjahr geklaut worden.

    IM MINNI und schon eng gesetzt zum bald geplante Umlarven! Die 25 Trachtvölker die daneben standen wurden nicht für würdig befunden.

    Bei Heike kann ich mir vorstellen, das da jemand wie bei mir, bescheit gewusst hat.

    Übrigens, die Wildkamera wurde zielgenau geblendet...

    Wenn du nu sagst die waren xxxx€ wert ..... bekommst du , na was wohl bezahlt?

    Heikes Schaden bleibt ein Schaden, auch wenn die Versicherung, wenn überhaubt, bezahlt.

  • Anwalt sieht immer eine Chance, bei der Rechtschutzversicherung fliegst du raus.

    1. Das ist doch nun wirklich unzutreffend. Obwohl mir persönlich über Jahrzehnte recht viele Rechtsschutzfälle bekannt sind, bei denen man sich an den Kopf greift und fragt, wieso die RSV so achtlos mit den Versicherungsgeldern umgeht: Noch nie habe ich erlebt, daß einem RS-Versicherten gekündigt wurde, weil er sich zuviel stritt.


    2. Das IF könnte enorm gewinnen, wenn jeder Schreiber sich ein wenig mehr Selbstdisziplin auferlegen würde und statt von "gefühlten" Tatsachen von echten, überprüfbaren Fakten ausgehen, sauber Hypothesen von bewiesenen Erkenntnissen unterscheiden, einfach besser differenzieren würde.

    Zu Punkt 1:

    Was du schreibst ist absolut nicht richtig. Die Rechtsschutzversicherungen können und kündigen auch ganz schnell, das kommt die letzten Jahre immer mehr häufiger vor, das Streiten um jeden Käse ist schon lange vorbei. Beide Vertragsparteien können kündigen - und zwar dann, "wenn mindestens zwei Versicherungsfälle innerhalb von zwölf Monaten eingetreten sind und für diese Versicherungsschutz bestand" und das kann bei vielen Aktivitäten, wie zum Beispiel Internethandel, häufige Teilnahme im Straßenverkehr und so weiter ganz schnell passieren.

    Siehe auch:

    http://www.n-tv.de/ratgeber/Wa…kann-article19780761.html


    Meine Rechtschutzversicherung, die ohnehin eine der besten ist, (Anwalts Liebling) wird von mir vielleicht alle zwei Jahre einmal benutzt, deswegen bekam ich schon mal eine Ansage nicht zuviel Streitfälle zu produzieren und das obwohl ich bisher alle Fälle bei denen ich meinen Rechtsanwalt brauchte, bzw.. ein Prozess stattfand gewonnen hatte.

    Die Gründe warum ich einen Rechtsstreit hatte waren vielfältig, zum Beispiel Straßenverkehr, Wegerecht was z. B. in einen Prozess mit Gutachtern ausartete, Internetver - und Einkäufe.

    Ich streite nicht gerne, aber wenn ich Recht habe, dann möchte ich es auch durchsetzen. Leider gibt es so viele Dummköpfe die absolut meinen sich alle Frechheiten herausnehmen zu können und die müssen dann einfach mittels finanziellen Einbußen belehrt werden und das geht nur über den Gang zu einem Rechtsanwalt, aber wie gesagt mit Vorsicht damit man nicht schneller aus dem Rechtschutzvertrag raus fliegt wie einem lieb ist.


    Zu 2: Hier kannst du dir selbst eine Meinung bilden!

    Franz Xaver aus Niederbayern

    Dieser Beitrag wurde bereits 3 Mal editiert, zuletzt von honigmayerhofer ()

  • 2. Warum melden fast alle Berufimker den Klau nicht mehr und ersparen sich die Arbeit?

    ..... Der Landesvorsitzende des DBIB konnte eine statistische Tendenz zu 2. nicht bestätigen.

    Du bist aber lustig, woher soll denn der DBIB das wissen wenn niemand die Vorgänge meldet? (Allerdings das der DBIB dann so eine Aussage trifft ist schon grenzwertig....)

  • Du bist aber lustig, woher soll denn der DBIB das wissen wenn niemand die Vorgänge meldet?

    Durchaus nicht lustig, sondern ernst gemeint habe ich meinen Wunsch, zwischen "gefühlten Wirklichkeiten" und den tatsächlichen zu unterscheiden. Ich sprach nicht von "dem" DBIB, sondern vom thür. Landesverbandsvorsitzenden des DBIB. Von dem weiß ich, daß er viele Gesprächskontakte zu (Berufs- und anderen) Imkern pflegt, als Referent herumkommt etc. Dem traue ich schon einen gewissen Überblick zu.

    I.ü. hat die wohl von den meisten Landesverbänden vertraglich gebundene SpezialVS Gaede&Glauerdt in ihrem letzten Jahresbericht für 2016 konstatiert, daß "die Schadenshäufigkeit und Schadensverteilung gleich den Vorjahren" geblieben ist - soviel zu den "gefühlten Wirklichkeiten".

    In Thür. sind übrigens sogar die ehrenamtlich für Bienen und Imker Tätigen über den Landesverband mitversichert, was beileibe nicht in allen Landesverbänden so ist. 2016 wurden 10 Schadensfälle gemeldet und ALLE von der VS auch reguliert, davon sogar 2 auf dem Kulanzwege, obwohl die Meldefristen bereits lange abgelaufen waren und damit nach dem VS-Vertrag kein VS-Schutz für diese beiden Fälle mehr bestand. Zur Klarstellung: Ich habe selbst keinerlei Verbindung oder gar Interessen zum Versicherer, sondern teile dies nur ganz neutral mit, weil hier nach meinem Eindruck ohne reale Tatsachengrundlagen Gegenteiliges u.a. über die Regulierungspraxis behauptet wurde. Solcherlei "gefühlte Wahrheiten" stören mich hier zunehmend.

  • Einen wunderschönen guten Morgen an diesem trüben kalten wunderschönen guten Morgen :-)


    Ihr sollt Euch nicht über Versicherungen streiten.

    Fakt ist: Ich bin schon ewig nicht mehr beim DIB und in einem Ihrer Vereine. Er kann diesmal nichts dafür und über das was war und immer noch ist, rede ich nicht mehr, da es eh nichts bringt.

    In Bayern ist es noch so, das jeder Imker der Mitglied in einem DIB-angeschlossen Verein ist, mit seiner Beitragsgebühr automatisch Mitglied in der Versicherung ist und zwar für kleines Geld. Dafür bezahlt jeder , ob er nur 1 Volk hat oder 1000 Völker, immer das gleiche.

    Deswegen werden auch mehr Völker als anderstwo gemeldet. Nur die "sogenannten Werbungskosten" des DIB verhindert das hier noch mehr Bienenvölker sind :-)

    In den anderen Bundesländern muß jedes Mitglied einen Versicherungsbeitrag pro gemeldeten Volk leisten, soweit ich noch infomiert bin 2,50 € pro gemeldetn Volk.

    Deswegen gibt es da auch weniger Völker ;-)

    Die Imker sind ja wie bekannt und bemerkt wird,sehr geizig.:-(

    Aber wenn es um irgend ein Sch... geht wo jemand z.B. die totale Varroabehandlung (wie auch immer gemeint ;)) verspricht, stürzt sich eine Masse Imker darauf, egal was es kostet.

    Einfach nur komisch.

    Für gute Völker und Bienen wird immer nur das billigste gekauft und dann darüber geschimpft, wenn es nichts taugt.

    Verstehe den Imker und du hast einen 6.-er im Lotto :-)

    Wer hinfällt und nicht wieder aufsteht , der hat schon verloren.

    ( von mir ;-) )


    Gruß

    Heike

  • In Bayern ist es noch so, das jeder Imker der Mitglied in einem DIB-angeschlossen Verein ist, mit seiner Beitragsgebühr automatisch Mitglied in der Versicherung ist und zwar für kleines Geld. Dafür bezahlt jeder , ob er nur 1 Volk hat oder 1000 Völker, immer das gleiche.

    Deswegen werden auch mehr Völker als anderstwo gemeldet. Nur die "sogenannten Werbungskosten" des DIB verhindert das hier noch mehr Bienenvölker sind :-)

    In den anderen Bundesländern muß jedes Mitglied einen Versicherungsbeitrag pro gemeldeten Volk leisten, soweit ich noch infomiert bin 2,50 € pro gemeldetn Volk.

    Deswegen gibt es da auch weniger Völker ;-)

    Irrtum: Im echten Norden (das ist der neue Landes-Slogan für SH) ist es auch so.

  • Beitrag von rekmi ()

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