Aktueller Bienenklau bei Prakenbach/Moosbach. Bitte lesen!!!!!!

  • Beekloppter Bei einem Zandervolk mit 20 Kilo Honig drauf ist das inkl. Beute jetzt gar kein so tolles Geschäft - außer du organisierst die Völker ganz billig...


    Das schlimmste ist doch, dass jeder von uns - und ganz besonders die Betroffenen - selbst bei einer 100%-Entschädigung in Zukunft Angst davor haben, dass die neu gekauften Bienen wieder geklaut werden. Das verleidet einem doch die Freude an den Bienen, wenn man jetzt auch noch die Sorgen haben muss, dass man die Völker nicht mehr unbeaufsichtigt hinstellen kann.

    Das wird bei Einbrüchen auch immer wieder berichtet, dass die Opfer am meisten darunter zu leiden haben, dass sie Angst davor haben, es könnte wieder jemand in ihre privaten Bereiche eindringen, die sie bisher als geschützt empfunden haben.

    In der Natur gibt es weder Belohnungen noch Strafen. Es gibt Folgen.
    (Robert Green Ingersoll)

  • Bisher gehe ich immer davon aus, dass keiner meine Bienen klauen wird, weil sie zu gut von mehreren Nachbarn einsehbar direkt beim Haus stehen. Andererseits habe ich im Frühjahr Völker an einen Freund verkauft, der sie ganz früh morgends abgeholt hat. Da war auch nur zufällig ein Nachbar mit dem Hund draußen, der ihn kannte und somit nix unternommen hat. Sonst hätte er die Beuten selbst an diesem Platz klauen können, da ich auch erst vom Wegfahren aufgewacht bin und ja wusste, dass er die Bienen holen kommt. Wenn ein Dieb bereit ist, die Beuten ein paar Meter zu tragen oder mit dem Handwagen zu fahren, klaut er eventuell nachts leise die Bienen, obwohl ich 10 m daneben (durch eine Wand ohne Fenster) getrennt schlafe.

    In der Natur gibt es weder Belohnungen noch Strafen. Es gibt Folgen.
    (Robert Green Ingersoll)

  • Finde ich nennenswert, da ich nicht mit derartigem extremen Vorgehen gerechnet hätte. Hoffe, das ist in dieser Form mehr Einzelfall als die Regel.


    „Wie die Ermittler informierten, wollten die Täter den Diebstahl offenbar vertuschen. So brachen sie nicht die per Vorhängeschloss gesicherten Haupttore auf, sondern rissen auf der Rückseite der Scheune Holzlatten aus der Wand. Zusätzlich seien die vollen Bienenkästen offensichtlich durch die ungebetenen Gäste gegen leere Kästen gleicher Bauart ersetzt worden.„


    Onetz.de

  • ...obwohl ich 10 m daneben (durch eine Wand ohne Fenster) getrennt schlafe.

    Mir haben sie mal beim Angeln das Fahrrad geklaut. 10 Meter hinter mir - und ich war wach. (Nur abgelenkt durch beißende Fische...)

    Mitten in der Pampa.


    Gibt nichts, was es nicht gibt.

  • Beekloppter Bei einem Zandervolk mit 20 Kilo Honig drauf ist das inkl. Beute jetzt gar kein so tolles Geschäft - außer du organisierst die Völker ganz billig...

    In der Rechnung war das Kilo Honig mit 10,- € angesetzt...

    Noch in der Wabe...

    Für 10,- €/kg kannst Du meine ganze Ernte geklärt in Hobbocks haben. Dafür würde ich sofort Berufsimker machen.

    Würde ich allerdings 552,- € pro Volk mit 20 Kg Honig bekommen, würde ich sicher nicht mehr schleudern...


    Wobei das natürlich schon am Thema vorbeigeht. Beim Rest geb ich Dir recht. Das meinte ich halt mit ideellem Wert...

  • So und jetzt mal wieder einen Gang runter, bitte!


    Diebstahl, Vandalismus ... das ist alles schlimm für die Betroffenen und soll nicht kleingeredet werden.


    Aber es ist auch nicht DAS Riesenproblem und allgegenwärtig. Jeder kennt JETZT über Forum, Facebook, onlineZeitung "direkt solche Fälle" - aber bei den Beiträgen zur Imkerversicherung - entweder ist es soo viel nicht oder niemand meldet es. Und selbst wenn man zuwenig bekommt - würde ich a) das wenige mitnehmen und b) dafür eintreten dass die Entschädigung angepasst wird.


    Gruß

    Marion

    Gruß Marion


    Gärtnerin mit Hang(garten) zur Selbstversorgung, Informatikerin, neugieriges Gscheidhaferl - 123viele.de

  • Ich brauche nichts erzählen wo man welche Sender versteckt. Dass ist gesunder Menschenverstand und den haben Diebe auch.


    Profis erkennen das so oder so ob man da einen Sender installiert hat oder nicht.


    Das einzige was hilft ist ein alarmsystem welches direkt alarm gibt wenn jemand sich den Beuten nähert.


    Die Frage ist wohl auch eher, warum werden diese geklaut und wer kann Beuten mit Bienen benötigen.


    Zielgruppe ist sicher ein Imker .. Motiv? Neid...? Evtl sollte man sich da auch mal an die eigene Nase fassen und fragen... Hab ich mich selber korrekt verhalten?!?


    Ich denke dass dies keine Ostblock Bevölkerung sein kann die das bandenmäßig betreiben.



    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Pinguair ()

  • entweder ist es soo viel nicht oder niemand meldet es.

    Es ist auch nicht sooo leicht das "ordnungsgemäß" nach Wunsch der Versicherung hinzukriegen. Polizei muss kommen (ob sie viel Ermittlungsaufwand treibt, steht auf einem anderen Blatt). Beim Vereinsvorsitzenden als Zeugen, zur Begutachtung und Schadensschätzung, sieht das ganze dann schon wieder viel schwieriger aus. Das ganze Trallala um die relativ geringe Entschädigung zu bekommen rechnet sich oft nicht. Man muss sich schon aufraffen, um Schäden zu melden, damit genau dieser Eindruck nicht entsteht: "Es passiert ja gar nicht sooo viel."

    Es sollte auch nicht der Eindruck entstehen, man kommt mit Bienenklau immer straffrei durch.

    Also: Polizei sollte immer dazu kommen. Je nachdem, wie voll die Zeitung ist, kommt dann auch ein Bericht in die Zeitung.

    ..."ist mir noch nie passiert" sagte der erfahrene Imker, "aber..."

  • Es ist auch nicht sooo leicht das "ordnungsgemäß" nach Wunsch der Versicherung hinzukriegen... Das ganze Trallala um die relativ geringe Entschädigung zu bekommen rechnet sich oft nicht.

    Wenn man strukturiert vorgeht, kann man den eigenen Aufwand als Bestohlener bei 30 min halten: gemeinsamer Ortstermin mit Polizei und IV-Vorsitzendem, Schadensprotokoll ausfüllen und dem Vorsitzenden gleich mitgeben, fertig. Das VS-Formular auszufüllen, ist nun wirklich kein Hexenwerk und ganz ohne Fallstricke:

    https://imkerversicherungen.de…er-Globalversicherung.pdf

    240,- für 30 min = das rechnet sich für die meisten schon.


    beenutzerin : Das Austarieren von VS-Beitragshöhe/-struktur und VS-Leistung im Schadensfall ist diffizil und man kann es nie allen recht machen. Deshalb ist das in Thür. ganz breit und basisdemokratisch in den Ortsvereinen vor + während der VS-Verhandlungen diskutiert worden. Viele haben dabei bemerkt, wie sich ihre eigene Sichtweise verändert - je nachdem, ob sie die Zahlen durch die Brille eines potentiell Bestohlenen oder durch die Brille eines ungeschädigten Beitragszahlers betrachten. Am Ende kam die geschilderte Lösung heraus. Bei anderen VS-Arten wird das Instrument der Beteiligung des Geschädigten an der Schadenssumme allgemein akzeptiert - warum nicht auch bei der ImkerVS?

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von ribes ()

  • gemeinsamer Ortstermin mit Polizei und IV-Vorsitzendem

    nur dass der der Vorsitzende gerade nicht kommen kann, weil er Handwerker zu Hause hat und der Stellvertreter unerreichbar auf der Spätschicht ist...


    Rechnet man den Vandalismus mit dazu, geht es auch in vielen Fällen "nur" um ein umgestoßenes Volk, dass man dann ja auch noch irgendwie retten kann. Schadensmeldung: "Kein bezifferbarer Schaden entstanden." Außer Spesen, nichts gewesen.

    ..."ist mir noch nie passiert" sagte der erfahrene Imker, "aber..."

  • Einen wunderschönen guten Morgen an diesen neblig trüben, eiskalten wunderschönen guten Morgen :-)


    Man :-( Versicherung hin oder her, das ist ja bei uns gerade Mode. Was soll`s, zahlen tut doch die Versicherung :-( Mann schädigt ja niemanden dabei, ist doch Allgemeingut, da man versichert ist :-(

    Ist eine Versicherung nun der Freifahrschein für`s Klauen?

    Fakt ist doch das eine Versicherung von Geldern der Versicherten lebt und bemüht ist Ihr Geld, das jeder Versicherte bezahlt, zu behalten.

    Allso wird der Beklaute nach dem 3x rausgeworfen.

    Ist auch egal, Ihr bezahlt den Klau mit Euren Beitragsgeldern und schädigt Euch somit selber auch wenn es nur "Peunats" für jeden einzelnen vorerst sind.

    Warum melden fast alle Berufimker den Klau nicht mehr und ersparen sich die Arbeit?

    Wer hinfällt und nicht wieder aufsteht , der hat schon verloren.

    ( von mir ;-) )


    Gruß

    Heike