Aktueller Bienenklau bei Prakenbach/Moosbach. Bitte lesen!!!!!!

  • Sichert eure Beuten mit GPS Sender, die gibt es schon für wenige Euros. Die sind so klein die sieht keiner, bringt man entweder unter der Beute oder in der Beute im Deckel an. (bei mir zwischen der Dämmplatte im fluchtenloch)

    Ganz sicher funzen die für wenig Geld (siehe Bucht etc.) mal nicht. In der Gefahr mich zu wiederholen, diese funktionieren tatsächlich ----->http://beewatch.de/beewatch-tracker/

    Kein Böses Wort, keine solche Tat könnten mich so hart treffen wie der ungläubige Blick meiner Hunde!

  • Naja, da war sie wieder..., die Sache mit dem ideellen Wert.

    Ein gewerbsorientierter Imker/Berufsimker muß da leider pragmatischer denken.

    Alle oder zumindest viele Beuten mit den Teilen auszustatten wird so teuer dass man dafür (und die Versicherungssumme) auch locker Ersatz kaufen, bzw. genug Ableger vorhalten kann...


    Wenn man zehn Völker irgendwo rumstehen hat aber sicher keine schlechte Lösung.

  • Naja, da war sie wieder..., die Sache mit dem ideellen Wert.

    Ein gewerbsorientierter Imker/Berufsimker muß da leider pragmatischer denken.

    Alle oder zumindest viele Beuten mit den Teilen auszustatten wird so teuer dass man dafür (und die Versicherungssumme) auch locker Ersatz kaufen, bzw. genug Ableger vorhalten kann...


    Wenn man zehn Völker irgendwo rumstehen hat aber sicher keine schlechte Lösung.

    Jede dritte oder vierte Beute sollte doch genügen, was die Sache finanziell durchaus überschaubar macht.

    Aber irgendwie hast du auch Recht, wozu gibt es denn die Versicherungen.- Fragt sich nur wie oft die dieses Spiel mitmachen.

    Kein Böses Wort, keine solche Tat könnten mich so hart treffen wie der ungläubige Blick meiner Hunde!

  • Solang die Beiträge kassieren wollen...?!

  • Und der Tarif der Versicherung geht auch hoch bei vielen Schäden wie bei der Kasko und es wird nur ein Teil ersetz, (circa 30%) je nach Zeitwert .Also der Verlust bleibt !!

    Und Aufrüsten werden die Diebe auch,mit technischen Geräten !!

    Aber ich Frage mich wie soll man das erwirtschaften und wer zahlt das alles,der Kunde??

    Nach wie vielen Jahren sind die Geräte veraltet oder

    per Finanzamt abgeschrieben(wenn überhaupt)?

    Gruß Georg L.

  • Wie groß ist die Differenz zwischen dem Verkaufserlös für ein Volk im Frühjahr und der Versicherungssumme abzgl. der mitgestohlenen Beute multipliziert mit der Eintrittswahrscheinlichkeit eines Diebstahls?

    Jede wievielte Beute könnte man dafür mit einem vernünftigen GPS ausstatten?


    Aus wirtschaftlicher Sicht imho voll für die Füße.


    Das einzige was imho helfen würde wäre eine gewisse Solidarität, dass halt jeder mal so in seinem Umfeld schaut wo sich nach so einem Diebstahl in der Nähe evtl. was tut. Die Wahrscheinlichkeit eher als Bienendiebieb am Pranger zu stehen würde dadurch sicher steigen und das Geschäft uninteressanter machen.

    Ich gehe davon aus, dass die meisten Diebstähle von Imkern aus der Nähe, oder welchen die das Opfer, bzw. dessen Bienenstände kennen begangen werden.

    Der vorliegende Fall, dass das Opfer ein überregional bekannter Imker mit sehr gutem Ruf in Bezug auf seine Köqualität ist, und der mögliche Täterkreis dann sehr viel unübersichtlicher wird, ist doch eher die Ausnahme...

  • Einen wunderschönen guten Morgen an diesem grauen, kalten wunderschönen guten Morgen :-)


    Das Geld von der Versicherung, das ich nicht lache :-( Davon kann man nicht mal eine neue Beute kaufen und Bienen??? Es ist viel zuviel Arbeit und Bürokram und dann wirste mit einen dünnen Brot ohne Butter abgespeist. Wenn du eine Zusatzversicherung hast, bekommt man etwas mehr.Und nach dem 2.-ten mal fliegst du raus, da nicht mehr tragbar. Die Versicherung geht mit den Beiträgen hoch, weil leider zuviel geklaut wird.

    Pinguair, erzähl nur jedem wo deine GPS-sender sind :-) Die freuen sich.

    Wie gesagt, es gibt mittlerweile GPS-finder und die Kisten werden stehen gelassen oder man entfernt die Deckeleinlage, da es ja gut beschrieben wird wo Sie sind :thumbdown:

    Es hilft nur Solidarität und nicht wenn jemand was sieht,bemerkt den Kopf in den Sand stecken und denken: Was geht das mich an, bis man selber betroffen ist.

    Fakt ist doch, das es garantiert ein Imker war und sehr wahrscheinlich im Umkreis von 100 km ,wenn überhaupt so weit, her ist. Wahrscheinlich kommt er mich noch besuchen oder war schon da und lacht sich ins Fäustchen.

    Wenn Er das liest: Schämen sollst Du dich.


    Und: Ich wünsche jedem soviel wie Er mir gönnt ;-)


    So, muß meine Viecher machen und dann Kerzen. Endspurt.

    Wer hinfällt und nicht wieder aufsteht , der hat schon verloren.

    ( von mir ;-) )


    Gruß

    Heike

  • Das Geld von der Versicherung, das ich nicht lache :-( Davon kann man nicht mal eine neue Beute kaufen und Bienen?... Wenn du eine Zusatzversicherung hast, bekommt man etwas mehr. Und nach dem 2.mal fliegst Du raus...

    Was für eine VS hast Du? Die VS-Leistungen hier über den LVThür.Imker (LVThI) sind ganz andere (100,-/Beute + 100,-/Volk + 60,-/Futter-Honigvorrat = 260,-):

    http://www.lvti.de/doku/versicher/globalversicherung.pdf

    Die ZusatzVS leistet im Diebstahlsfall auch nicht mehr, sondern versichert zusätzlich bspw. Werkzeug, Ausrüstung, Inventar, das stationäre Bienenhaus an sich etc. Diese ZusatzVS ist freiwillig, weil die meisten Imker diese Sachen bspw. in ihrer privaten HaustratVS o.a. versichert haben (wollen).

    Die Beiträge werden hier nur nach mehreren Jahren angepaßt (seit 2012 bisher 1 x), wenn sich die VS-Mathematiker und der Landesverband wegen langfristiger Kostenentwicklungen einig wurden; keinesfalls nach einem einzigen Einzelfall oder gar individuell auf das Diebstahlsopfer bezogen.

    Diesen GruppenVS-Tarif bekommen allerdings nur Mitglieder des örtlichen IV über dessen Mitgliedschaft beim LVThI. Die GrundVS ist zwingend mit der Vereinsmitgliedschaft verbunden, d.h.: nur Mitglieder bekommen diese GrundVS, können aber diese GrundVS auch nicht abwählen. Rausfliegen aus dem GrundVS-schutz können Vereinsmitglieder ebenfalls nicht, ganz gleich, wieviel Schadensfälle sie bei der VS regulieren lassen. Bis 2013 betrug der Pflichtbeitrag für die "Imker-GlobalVS" (incl. Haftpflicht-, Gift-/Stäube- und WildschadensVS) pro Jahr 6,30 EU/Imker zzgl. 1,08 EU/Volk, nach einer Umstellung der Beitragsstruktur ab 2014: 15,89 EU/Imker (davon 1,49 EU Rechtsschutz-, 0,57 EU UnfallVS-Beitragsanteil). Allein das ist hier ein gewichtiges Argument für eine Vereinsmitgliedschaft...

  • Versicherung, das ich nicht lache... :-( Es ist viel zuviel Arbeit und Bürokram

    Hier hält sich das in vernünftigen Grenzen und ist für den bestohlenen Imker recht einfach:

    https://imkerversicherungen.de…er-Globalversicherung.pdf

    Der IV-Vorsitzende muß dann als Schadensgutachter tätig werden und hat damit etwas mehr Arbeit:

    https://imkerversicherungen.de…rung-Schadengutachten.pdf

  • Hallo Heike ,

    es ist schon eine Sauerei unter Imker Kollegen zu klauen und eine Schande für den Imker der das macht .

    Und ich denke das viele Imker starke Varroa Verluste haben oder andere Ursachen zum Verlust der Völker führen und einige dieser Imker unter allen Umständen

    das Finanzielle und Wirtschaftliche Aus durch Bienen Totalverlust entgehen wollen .

    Bloß reden die nicht Im Verein über ihre Probleme und die, die reden bekommen Hilfe von Kollegen !!

    Und ich denke das es einige unter diesen Imkern sind die nicht reden die Bienenvölker entwenden .

    Schaden haben beide seiten der eine (Dieb)durch Varroa oder was anderes ,verursacht mit einer falschen Bienen Führung-Behandlung und wieder Verlust des neuen Volkes da er sein System nicht ändert!!!

    Und der Beklaute, der mit ein Allmosen entschädigt wird und womöglich in finanziellen Sorgen

    kommt und ich hoffe das du Heidi einiger massen darüber hinweg kommst.

    Natürlich währe ich froh solche Diebischen Imker zu erwischen und auch richtig zu bestrafen , leider geht alles meisten ins leere aber hoffen kann man!!

    Gruß Georg L.

  • der Beklaute, der mit einem Almosen entschädigt wird und womöglich in finanzielle Sorgen

    kommt

    Lieber Georg L. - kannst Du das bitte mit Zahlen untersetzen (potentielle VS-Leistung/gestohlenes Volk incl. Beute und Futtervorrat versus marktüblicher Preis für Volk/gebrauchte Beute/Futtervorrat)?

    Von welcher Versicherung ist die Rede - GruppenVS über den Landesverband oder individuell gewählte VS? Wann wurde zuletzt mit der VS über die Anpassung von VS-Bedingungen und VS-Beiträgen verhandelt und wo lagen da imkerseits die Prioritäten (nur bei der Beitragshöhe?)?

  • p.s.: Hier in Thür. hat der Landesverband nach vorheriger Befragung der Imker versucht, die VS-Bedingungen an die aktuellen Verhältnisse und häufigsten Risiken anzupassen (kaum noch separate Bienenhäuser, Inventar/Werkzeug meist zu Hause gelagert - nicht bei den am meisten verbreiteten Magazinbeuten usw.) und die VS-Beiträge (jedenfalls für die meisten Imker) immer noch erträglich zu halten.

  • So sieht eine Rechnung aus nach einem Schadensfalles im Früh Sommer 2017 aus durch Diebstahl

    Volk fällt dann aus .Der Imker muß sich ein neues suchen die Ausfallzeit und Transport des neuen Volkes wird nicht bezahlt !!

    Beschreibung Stück -------------------Einzelpreis Gesamtsumme Entschädigung
    Wirtschaftsvolk
    Komplettbeute Zander 1 --------------------- 155,00 € ----------155,00 €

    Absperrgitter Metall Zander 1---------------------- 8,90 € -------------8,90 €
    Mittelwände rückstandsfrei in kg 2 ----------------19,50€-------------39,00 €------- 80€

    Wirtschaftsvolk 1 ----------------------------------150,00 € ----------150,00 € ------100,00 €

    Honig
    Honigvorrat in kg 20 --------------------------------10,00 € ----------200,00 € -------80,00 €
    Gesamt -----------------------------------------------------------------552,90 € -------240,00 €

    Estattung entspicht etwa 43% der Schadenssumme bei Imker Globalversicherung 2017

    ohne Zusatzversicherung

    _Gruß Georg L.

  • Nun, ob das nur ein Almosen ist, das bleibt wohl Ansichtssache.

    Die Diskussion hier in Thür. zeigte, daß man eine gewisse kompromißfähige Balance zwischen VS-Leistungen und den Beitragssätzen finden muß. Daß der Bestohlene einerseits für eine gebrauchte Beute den Neupreis erstattet bekommt, andererseits nicht den gesamten Honigvorrat in der (nachträglich nicht überprüfbaren) behaupteten Höhe und zu einem relativ ambitionierten Aufkaufpreis von 10,-/kg (ungeerntet, unbearbeitet und unabgefüllt) ersetzt bekommt - findet beim überwiegenden Teil der hiesigen VS-Beitragszahler durchaus Zustimmung. Die halten die gefundene Balance für angemessen und fürchten bei Nachbesserung zu hohe VS-Beiträge bzw. Mißbrauch. Dabei sind sie sich durchaus bewußt, daß der Bestohlene neben dem immateriellen Schaden auch einen Rest des materiellen Schadens selbst tragen und verkraften muß Eigenanteil/Selbstbeteiligung). Wenn er den Dieb zu fassen bekommt, kann er diesen Anteil zudem als Schadenersatzforderung aufmachen.

    An der Verwerflichkeit von Diebstahl an sich ändert das Austarieren der VS-Balance selbstverständlich nichts.

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