Aktueller Bienenklau bei Prakenbach/Moosbach. Bitte lesen!!!!!!

  • Was können die Bienen dafür? Da halte ich ich einige 100h gemeinütziger Arbeit, wie Müll einsammeln, Bäume pflanzen ect für sinnvoller, neben Geldstrafen und Schadenersatz. Totalverluste gibt selten ein Imker zu, außerdem hat der Dieb das Problem auf seine Weise gelöst. Er wird also nicht unbedingt als Kaufender suchen, eher als Verkäufer, wenn er nicht eigene Verluste kompensieren will.

    Warum klaut man jetzt Bienen? - Saisonbedingt sind die Kontrollintervalle größer und die Kästen sind mangels Belaubung auch besser zu sehen. Da ist es nicht schlecht, wenn z.B. Hundebesitzer, die regelmäßig ihre Touren drehen, mit nach den Bienen schauen. Es ist ärgerlich und macht eine n auch wütend, das man wegen Kriminellen Geld in Sicherungstechnik stecken muß, was man lieber für die Arbeit bei den Bienen verwenden würde.

    Vielleicht sollte man die Beutenbilder auch an die Kleingartenvereine der Umgebung mailen bzw an deren schwarzen Bretter tackern und bei ebay-Kleinanzeigen veröffentlichen.

    Wir wissen ja, das Imker Stacheldraht in der Börse haben und ungern gute Sachen wegschmeißen- da besteht also eine Chance auch Teile wieder zu entdecken, um auf die Spur des Täters zu kommen.

    Viel Erfolg!

  • Zum Thema "so blöd wird doch keiner sein" und eBay: Meine Frau hat da die ihr geklaute Digitalkamera zurückersteigert!


    Da mal schauen lohnt also schon und ist wenig Aufwand.


    Ob bei einer Anzeige dann allzuviel rum kommt; selbst wenn der Täter "gefasst" wird...? Der idelle Wert für den Imker zählt da halt nicht wirklich...

    Ich denke das kann man auch ohne Polizei regeln.

  • Neben der Frage "welcher Dieb klaut Bienen um diese Zeit" wundert es mich, wer sich jetzt noch Bienenvölker kaufen würde...? Ist doch sehr untypisch.


    Ich glaube nicht, dass die Diebe aus Tschechien kommen, wie hier iwo vermutet wurde. Der Aufwand, sich explizit in Deutschland nach Völkern umzusehen und einen guten Zeitpunkt für den Abtransport zu wählen, wäre für meine Landsmänner entschieden zu groß. Ebenso auch der Verkauf nach Deutschland, wo einigermaßen (aber nicht im Herbst!) gut für Wirtschaftsvölker gezahlt wird. Für einen Verkauf innerhalb Tschechiens wäre das noch weniger lohnenswert.

    Ich schätze, dass der Übeltäter schon aus deiner Gegend kommen müsste (so im 50km-Umkreis). Aber das sind zu viele Konjunktive und mit Mutmaßungen ist bisher kaum jemand weit gekommen :) Jedenfalls tut mir das total leid, dass du davon betroffen bist!!


    Lg, Miriam

  • Nur am Rande : ich habe Deinen Hilferuf circa 1 Stunde nach Veröffentlichung angeschaut als eine der

    Ersten. Da wurde doch zeitgleich ein Werbebanner mit Beuten Brennstempeln eingeblendet ! Fand ich

    dann doch ziemlich makaber....

    beste solidarische Grüße Petra

    Hey Petra,

    Echt?? Ist aber nicht von mir dazugegeben. Ich habe diesen Banner nicht gesehen. Und es nutzt nicht viel mit dem Brennstempel :/ leider. Denen ist es egal ob gezeichnet oder nicht. Der Diebstahl war heute sogar auf Antenne Bayern. Vielleicht hilfs und der Bekommt Angst. Er darf Sie gerne wieder an den Platz zurückstellen. Ich hoffe ich erwische Den/Die und es ist niemand außer meinSohn und der Rotti dabei ;-) Wenn du weißt was ich meine :evil::saint:

    Gruß

    Heike

    Wer hinfällt und nicht wieder aufsteht , der hat schon verloren.

    ( von mir ;-) )


    Gruß

    Heike

  • Nochmal kurz zu der hier von Google eingeblendeten Werbung ...

    Diese ist benutzersensitiv. Wenn Ihr Euch also vorher für Beuten und Brennstempel oder Fußball etc. interessiert habt und danach gegoogelt habt, dann zeigt Google entsprechend Werbung an.
    Wenn das im Browser deaktiviert ist, dann entsprechend nach den Inhalten der jeweiligen Seite...


    Beste Grüße Hartmut

  • Das erschreckende an dieser Situation ist:

    - es kann jeden treffen, der einen Bienenstand mit freistehenden Beuten hat.

    - es keinen wirksamen Schutz dagegen gibt, der eine gewisse Verhältnismäßigkeit wahrt.


    Mit der Vorstellung, es kann mich auch treffen, beschäftige ich mich seit Aufstellung meiner Beuten. Auch wenn ich in einem umzäunten Terrain stehe - ein wirksamer Schutz ist es eben nicht. Man ist dieser Situation völlig ausgeliefert.

    Wünsche bei der Aufklärung viel Glück
    Bernhard

    Negative Handlungen werden erst dann zu Fehlern, wenn man sie wiederholt, - bis dahin sind es Lernprozesse die einen weiterbringen sollten.;)

  • Hallo,


    Ja klar, aber er/Sie werden ja nicht so dämlich sein und in Euren Beuten die Völker verkaufen bzw. dauerhaft drin lassen.

    Eure Beuten sind ja "einzigartig" und von dem her würde ich sie verbrennen....


    Warum nicht ?


    Ein Fall der vor ein paar Jahren im Vogelsbergbereich (unweit des IFT Treff) recht hoch gekocht ist:

    Da hat ein Imker (der war so glaube ich, auch mal auf einem IFT) viel Trubel gemacht, auch Suchanzeigen geschaltet u.s.w. da Ihm regelmäßig Völker gestohlen worden sind.

    Irgendwann hat man einige Beuten davon gefunden und es auch einer Person nachweisen können.


    Erfolg war, kein öffentliches Interesse, der Beschuldigte und später auch verurteilte hat die Hand gehoben, so zahlt der Imker die Gerichtskosten und hat einen vollstreckbaren Titel.

    Die beschlagnahmten Beuten waren aufgrund Lackierungen und Umbauten unbrauchbar.

    Heute betreut der Beschuldigte wieder Bienen (die "offizell" nicht seine sind) fährt "geliehene" Oberklasselimousinen ....

    So bringt der "vollstreckbare" Titel nichts ....


    GdBK

    Aus der Übertreibung der Warnungen,
    ist die Unterschätzung der Realität geworden.

  • Sichert eure Beuten mit GPS Sender, die gibt es schon für wenige Euros. Die sind so klein die sieht keiner, bringt man entweder unter der Beute oder in der Beute im Deckel an. (bei mir zwischen der Dämmplatte im fluchtenloch)


    Davon jede dritte Beute oder so ausstatten und ihr seit den Tätern dicht auf der Spur.


    Dazu zwei im Einfahrtbereich installierte Wildkameras installieren die live Bilder schickt und ihr habt auf jeden Fall mal das Auto Kennzeichen.


    Leider muss man sagen, wer heut zutage nicht schützt der muss mit sowas rechnen. 👎😥

  • Moin zusammen!


    Unschönes Thema, das ganze, daher vorab mein Beileid.


    Wenn man`s zusammenfassen wollen würde, dann hätte imker meinem Verständnis nach scheinbar nur 2 Möglichkeiten:

    1. Beuten grundsätzlich frei zugänglich und (mehr oder minder) sichtbar aufstellen mit dem nicht unerheblichen Risiko des irgendwann Gestohlen-, massiv-Beschädigt- oder zu-"mindest" Inspiziert-Werdens.

    1.b) Eine Variante von 1., sprich den Standplatz / die Beuten mittels GPS, Brennmarken oder sonstigen Ortungs- und Wiedererkennungsmarken bzw. -geräten ausrüsten mit der theoretischen Möglichkeit den / die bösen Buben zumindest identifizieren zu können.

    Was dann draus gemacht wird, bringt

    Erfolg war, kein öffentliches Interesse, der Beschuldigte und später auch verurteilte hat die Hand gehoben, so zahlt der Imker die Gerichtskosten und hat einen vollstreckbaren Titel.

    meines Erachtens ernüchternd deutlich auf den Punkt: In der Sache wenig bis nix.

    1.c) Anfängliches Verfahren so wie bei 1.b), danach die für mich persönlich nachvollziehbarer Weise gewünschte Selbstjustiz mit dem Ergebnis, dass imker sich selber auch noch strafbar macht und in dem Fall vermutlich eine wesentlich ungemütlichere Rechtssprechung erfolgen würde als im von Bienenknecht genannten Fall.

    Ergebnis wäre dann wie bei 1.b): In der Sache wenig bis nix. Zumindest nicht für die gewünschte Wiederbeschaffung von Bienen und / oder Material.


    2. Variante: Beuten absolut uneinsehbar und am besten doppelt und dreifach gesichert (s.o.) aufstellen, on top noch mit freilaufendem Hund auf dem Gelände, möglichst direkter Nähe zum nächsten Wohnhaus, stabilen Zäunen und Toren, etc..

    Geht hier in unserem dichtbesiedelten Gebiet relativ gut, macht aber natürlich auch erheblichen Aufwand bei und mit der Standplatzsuche, ganz abgesehen davon, dass viele potenziell sehr aussichtsreiche und spannende Standplätze in spè so direkt von vorneherein ausscheiden. Leider!


    Und leider trifft

    wer heut zutage nicht schützt der muss mit sowas rechnen. 👎😥

    die Sache auf den Punkt - fast. Denn auch wer schützt ist noch lange nicht geschützt.


    In diesem Sinne alles Gute für alle wirklichen Imkers-KollegInnen und Eure Bienen!


    Solidarische Grüße

    Patrick

    Et kütt wie et kütt und et hätt noch immer jut jejange!

  • Sichert eure Beuten mit GPS Sender, die gibt es schon für wenige Euros. Die sind so klein die sieht keiner, bringt man entweder unter der Beute oder in der Beute im Deckel an. (bei mir zwischen der Dämmplatte im fluchtenloch)

    ...

    Hallo Pinguair,

    Ist sehr interessant!
    Trotz eifriger Bemühungen habe ich bislang für mich noch kein geeignetes System für Bienenbeuten irgendwo gefungen.
    Bitte verrweise doch mal auf die Systeme, von welchen Du überzeugt bist, dass sie funktionieren. Ich bin gerne bereit hier nach zu rüsten. Andere Imker vielleicht auch.

    Grüße von der Elbmündung
    Bernhard

    Negative Handlungen werden erst dann zu Fehlern, wenn man sie wiederholt, - bis dahin sind es Lernprozesse die einen weiterbringen sollten.;)

  • für kleines Geld gibt es sowas nicht. Und wenn sich die Gauners mit der Imkerei beschäftigen werden die mitbekommen haben das immer mehr Leute, angeblich, GPS Sender nutzen und haben dann einen Störsender in der Tasche.

    Meiner bescheidenen Meinung nach, rausgeschmissenes Geld.

  • Helfen wird es in diesem Falle nicht. Einem Imker hier wurden vor Jahren Völker geklaut. Er fuhr in den Urlaub und siehe seine Völker waren schon da. Gauner gibt es überall und Imker, welche in dieser Sache nicht hilfreich sind auch. Mir wurde mal von einem ortsansässigen Imker gemeldet, das in der Nähe von XFU Beuten in der Hecke liegen. Nach dem Motto, suche mal und gehe zur Polizei.


    Remstalimker

    Im Netz ist gut auf hohem Niveau imkern.:daumen::lol: