Dadant Mod. Rähmchen mit Dreiecks- oder Schiffsrumpfleisten?

  • wie ich durch jahrelanges Mitlesen hier erlernt habe, ist der Winkel von 45 Grad nicht immer der erfolgversprechendste. Kann ganz gut klappen, die steilere Tropfenform/ähnlich steilere Formen wie oben vorgestellt sind jedoch sicherer, da Querbau so seltener vorkommt. Muss nicht heißen, dass bei dir komisch ausgebaut wird, sicherer und über die Jahre schmerzfreier sind wohl die anderen Formen. Aber das ist eben nur mitgelesenes Nebenwissen, beobachte halt und teile mit, auch den doofen Ausbau.


    Grüße

    Holger

  • Mal ganz dumm gefragt, was hat das mit der Leiste denn für einen Vorteil?

    Man spart sich das einlöten von Anfangsstreifen. Gerade mit den Schiffsrumpf-Leisten braucht man dann nur noch die Rähmchen in die Beute hängen. Das macht einen unabhängig vom Wachszukauf, so dass man keine Probleme mehr mit verseuchtem Wachs hat.


    Natürlich muss man dann die Betriebsweise anpassen. Naturbau ist halt ein wenig anders als Mittelwände. Drohnenbrutschneiden geht z.B. nicht mehr wirklich.

  • Sieht klasse aus und die Oberträger würde ich kommende Saison auch gerne mal erproben :thumbup:

    Darf ich fragen, wie du die Oberträger herstellst bzw. welchen Karnies Fräser du genau verwendest. Würde mich im Winter auch gerne daran ausprobieren....


    Grüße,

    Tobias

  • Das macht einen unabhängig vom Wachszukauf...

    Einverstanden!

    ...so dass man keine Probleme mehr mit verseuchtem Wachs hat.

    Ich will jetzt sicher nicht klugscheißen... aber das mag ich so auch nicht stehen lassen.

    Es ist sicher eine gute Sache, wenn man ein Scheunentor schließen kann. Das Scheunentor vorne an der Kiste kriegst Du aber sicherlich nicht dicht. Keiner... Zumindest die Wenigsten. Du müsstest auch Raps/Landwirtschaft in direkter Umgebung haben und bis zur Apfel-/Erdbeerplantage dürfte es auch kein ganzer Kilometer sein. Die Wachspanscherei verschleiert das eigentliche Problem. Das unkontrollierbare und flächendeckende Problem liegt außerhalb der Kiste, aber mitten in unserer Gesellschaft.


    Gruß

    Flo

  • ... Jetzt war der letzte Beitrag schon zum editieren gesperrt:


    Bin gespannt was Du in einem Jahr zu berichten hast. Du machst es Dir einfach, aber daraus wird am Ende des Tages nicht einfacher... ;)

    Ganz vorsichtig gesagt: Welcher Schleiher, welche Schleuder und woher Schiffsrumpfleisten in der 3er Beitragskombi macht mich trotz aller Romantik und Tatendrang etwas unruhig, zumal wir uns den Luftraum teilweise teilen. Ich lasse mich definitiv gern eines Besseren belehren und würde mich freuen, wenn ich im kommenden Jahr meine Nase mal in Deine Kisten hängen darf. Die Einladung für Dich steht logischerweise weiterhin.

    Gruß

    Flo

  • Florian Gehringer schrieb:

    Du müsstest auch Raps/Landwirtschaft in direkter Umgebung haben und bis zur Apfel-/Erdbeerplantage dürfte es auch kein ganzer Kilometer sein. Die Wachspanscherei verschleiert das eigentliche Problem. Das unkontrollierbare und flächendeckende Problem liegt außerhalb der Kiste, aber mitten in unserer Gesellschaft.


    Danke für den Hinweis bzgl. verseuchtem Wachs - bzw. dem Eintrag von Giftstoffen aus der Umwelt.

    Stimmt natürlich, am Endes Jahres sammelt sich alles im Wachs an was die Bienen von draußen so mitbringen.

    Letztlich basiert die Planung (und mehr ist es noch nicht) auf Naturbau umzustellen aus mehreren Gründen (Wachsskandal, einfachere Handhabung und 'Materialversorgung', Anregung aus den Seeley Artikeln aus den letzten Bienen & Natur Ausgaben). Aber wie gesagt im Moment ist das nur ein Plan.

    Ganz vorsichtig gesagt: Welcher Schleiher, welche Schleuder und woher Schiffsrumpfleisten in der 3er Beitragskombi macht mich trotz aller Romantik und Tatendrang etwas unruhig, zumal wir uns den Luftraum teilweise teilen.


    Ich möchte keinen Grund zu Beunruhigung liefern! Wie gesagt, im Moment plane ich nur und dabei stellt man halt auch Überlegungen in die verschiedenen Richtungen an. Das schlägt sich dann in Forenbeiträgen nieder. Wenn sich dann Pläne ändern aktualisiert man natürlich nicht die alten Beiträge und so entsteht u.U. ein falsches Bild.


    Um mal ein Beispiel zu nennen: Ich glaube ich habe in irgendeinem Beitrag auch gesagt das ich überlege auf Trogbeuten umzustellen. Hintergrund war, das ich überlegt hatte mir eine Beute in den Garten zu stellen. Sozusagen als Indikatorvolk das man (von außen) jeden Tag sieht. Mit der Trogbeute wollte ich mir den Lagerplatz für die Honigräume sparen. Inzwischen habe ich die Idee wieder verworfen. Zum einen da man an dem einen Volk natürlich nicht ablesen kann wie es den anderen geht, zum anderen weil ich dann ja zwei Betriebsweisen/Rähmchenformate/Verdunster/etc hätte bzw. bräuchte.


    Ich kann, wenn Interesse besteht, mal die aktuellen Planungsstand zusammenschreiben. Evtl. hier im Forum als eine Art 'Tagebuch'? Im Moment sind das aber alles noch sehr wackelige Planungen. Morgen findet sich u.U. ein neues Argument und ich plane um. Oder ich stelle bei der, in nicht all zu ferner Zukunft anstehenden, Oxalsäurebehandlung fest das meine beiden Völker traurigerweise den Löffel abgegeben haben. Dann ist sowieso alles Makulatur.


    Bzgl. dem 'in die Kisten schauen': Immer gerne - Handynummern sind ja bekannt. Magst du Bescheid sagen wenn du mal vorbei schauen willst? Ich bin meist Freitag/Samstag bei den Bienen, aber mit etwas Vorlauf wg. Beruf, kann ich auch unter der Woche. Alternativ würde ich dich informieren wenn ich den nächsten 'Eingriff' plane.

  • Klingt gut... Wie gesagt, ich bin hier weder Sheriff noch Trump. Letztendlich muss jeder seinen eigenen Weg finden. Ich hab auch nicht vor jeden Bienenkasten im ganzen Kahlgrund zu kontrollieren. Im Sinne der Bienen und dem gemeinsamen "Ziel", plädiere ich für einen angenehmen Austausch. Im Hinblick auf die Idee mit dem Tagebuch, kann ich aus eigener Erfahrung sagen, dass das Forum für bestimmte Sachen hervorragend ist, aber für andere auch kontraproduktiv. Das Tagebuch wird so viele Meinungen als Reaktion bekommen, dass Du nicht mehr zwischen links und rechts unterscheiden kannst. Such Dir lieber einen netten Kontakt und mach es im kleinen Kreis. Der Rest ergibt sich... :)


    Gruß

    Flo

  • Tobber :


    Es ist ein handelsüblicher Profilmesserkopf mit einem Profilmesser für Tischfräsen.

    Wenn ich wieder vor Ort bin kann ich vielleicht noch eine genaue Bezeichnung vom Messer finden.

    Die Oberträger werden mit dem Rohmaß 25 mm x 30 mm und entsprechende Länge vorbereitet.

    Nun werden die Profile gefräßt und anschließend die Ohren ausgeschnitten.

    Wenn Du die Rähmchen vertikal drahten willst, würde ich die Bohrungen für den Draht vor dem Fräsen am Oberträger vornehmen.

  • Danke für die Erklärung. Über die genaue Bezeichnung des Profilmessers würde ich mich freuen. Hat aber keine Eile... der Winter ist lang. ;)