Weg der Bieneninstitute/-wissenschaft zur Varroaresistenz der Biens

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    Auf dem Großimkertag 2018 in Celle wird es dazu einen Situationsbericht geben:


    „Die Auslese resistenter Bienen und eine Anpassung der Varroa-Bekämpfungsstrategie gehen Hand in Hand“ Vortragspremiere, Referent Dr. Ralph Büchler, Leiter Bieneninstitut Kirchhain

    Ich weiß, dass ich nicht weiß. (Sokrates)

  • Prima Stimmung hier!

    :wink:

    Ich denke es MUSS ein Umdenken der Institute stattfinden.

    Alleine den Stein der Weisen wird es nicht geben.

    Und das Umdenken muss auch bei den Imkern stattfinden.

    Nach jahrelangem gebetsmühlenartigen Predigen von Drohnenbrutschneiden und Einsatz immer neuer syntetischer Behandlungsmittel müssen wir feststellen, dass wir mit moderner Chemie die Natur niemals in den Griff kriegen werden. Es wird immer resistente Viren, Bakterien und eben auch Parasiten geben. Ganz ausrotten werden wir daher die Varroamilbe nie, sondern wir haben es im Laufe von wenigen Jahrzehnten geschafft eine besonders aggresive und überlebensfähige Form der Varroamilbe heranzuzüchten, ohne dabei im Gegenzug die Bienen in gleicher Weise zu selektieren. Wir verharren lieber im Cubitalindexgedanken (Carnika) aber auch im Honigindex (Buckfast) und können uns davon nicht lösen. Es wäre aber dringnd geboten!

    :u_idea_bulb02:


    Wenn das dann auf dem Berufsimkertag in Celle festgestellt wird und endlich in den Köpfen angekommen ist, dann wäre das doch eine gute Entwicklung.

    :p_flower01:


    Die Botschaft höre ich wohl, alleine mir fehlt der Glaube.


    Aber die Hoffung stirbt ja bekanntlich zuletzt...

    :roll:

    Grüße Luffi


    Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer. :u_idea_bulb02:

    (Lucius Annaeus Seneca - römischer Politiker, Dichter und Philosoph - * 4 v.Chr, † 65)

  • Ich kann natürlich nur für mich als Jungimker sprechen, denke aber das gerade bei uns das umdenken schon stattgefunden hat. Mir persönlich ist nämlich ein Cubitalindex oder Honigindex nicht so wichtig wie eine eventuelle Varroaresistenz!!

    lg

  • Wer braucht eine Varroaresistenz?! Ich brauche eine Pestizidresistenz bei meinen Bienen. Roundup Ready...:/

  • Hm, Bernhard, also Biens, welche den kompletten Pestizideinsatz, einschließlich den in der Imkerei klaglos ertragen.

    Die nächste Anforderung wäre dann vermutlich der pestizidresistente Mensch usw.
    Bernhard, gern erinnere ich mich u.a. an die Demos in Braunschweig und in Berlin.

    Ich weiß, dass ich nicht weiß. (Sokrates)

  • Hallo Manne !


    Na ich denke, dass 99% der Imker einfach behandeln, weil es Gebetsmühlenartig von den Instituten so gepredigt wird. Und du, lieber Manne, behandelst nicht, weil du es eben nicht willst und hast damit Erfolge. Erfolge, die anderen verwehrt sind.


    Aber hast Du schon einmal ein "Rezept" für alle aufgestellt, wieso es gerade bei Dir funktioniert und bei anderen eben nicht? Ich denke, dass es eben regionale Unterschiede gibt. Liegt es an der Imkerdichte, oder der Genetik oder an der Trachtsituation? Oder vielleicht nur an den PSM? Oder am Wachs?


    Gerade weil dies so Multifaktorell ist, kann man das alleine selig machende Rezept eben nicht finden?

    :confused:

    Grüße Luffi


    Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer. :u_idea_bulb02:

    (Lucius Annaeus Seneca - römischer Politiker, Dichter und Philosoph - * 4 v.Chr, † 65)

  • Hallo Luffi, die oben von Dir gestellten Fragen haben wir schon vor vielen Jahren hier im Forum besprochen.

    Viele Wege führen nach Rom. Wichtig ist es dort anzukommen.

    Ich weiß, dass ich nicht weiß. (Sokrates)