Experten warnen: Dramatisches Vogelsterben in Deutschland

  • ehe wir uns falsch verstehen: Das "Bio" steht natürlich groß auf der Pulle, das "aus Peru" entdeckt ganz klein auf der Rückseite nur, wer danach sucht. Gut gemeint von der Kita, aber nicht gut gemacht. Und mir ist klar, dass da die Bilanz nicht stimmen kann. Darauf aufmerksam zu machen meinte ich mit "kleiner Ansatz".


    Grüße

    Holger

  • Die Kita meiner Kinder setzt auf Bio-Lebensmittel. Gut. Sie kaufen Bio-Honig - aus Peru. Ein Ansatz...wenn auch nur ein kleiner.


    Grüße

    Holger

    Wenn sie (die Kinder) den Unterschied im Geschmack der Lebensmittel erspüren, ist das doch auch schon mal etwas.

    Geschmack + Inhalt + Gewinnung + Verarbeitung + Verwendung + Verwertung : das macht doch ein Lebensmittel aus.

    LG Andreas

  • ehe wir uns falsch verstehen: Das "Bio" steht natürlich groß auf der Pulle, das "aus Peru" entdeckt ganz klein auf der Rückseite nur, wer danach sucht. Gut gemeint von der Kita, aber nicht gut gemacht. Und mir ist klar, dass da die Bilanz nicht stimmen kann. Darauf aufmerksam zu machen meinte ich mit "kleiner Ansatz".


    Grüße

    Holger

    und vielleicht doch zu kurz gesprungen.


    Ich sah eine Doku über ehemalige Cocabauern, die mit Hilfe deutscher Imker Biohonig für den Export nach EU produzieren. Und "nebenbei" genau wie wir sich für dafür einsetzen, dass nicht alles vergiftet wird. Was in vielen Drittwelt-* und vor allem Schwellenländern oft noch ein erheblich größeres Problem ist als hier.


    Globalisierung kann auch heißen höhere Standards und Anforderungen zu exportieren und entsprechend erzeugte Güter zurück. Das ist jetzt so schlecht nicht!


    Gruß

    Marion


    *entschuldigt das gruselige Wort --- ich finde grad kein besseres - Vorschläge?

    Gruß Marion


    Gärtnerin mit Hang(garten) zur Selbstversorgung, Informatikerin, neugieriges Gscheidhaferl - 123viele.de

  • Hallo Marion,

    ...

    "Globalisierung kann auch heißen höhere Standards und Anforderungen zu exportieren und entsprechend erzeugte Güter zurück. Das ist jetzt so schlecht nicht!"

    ...

    Jaa, ist dann gut, wenn die Standarts sinvoll angewendet werden. ...


    Aber: nicht jeder "Bio"-Import ist gleich besser....


    Nahrung für uns ist ein Lebensmittel, nicht ein industrielles Nahrungsmittel...


    LG Andreas

  • Aber: nicht jeder "Bio"-Import ist gleich besser....

    deshalb schrub ich ja auch "kann" und man sollte auch nicht vergessen - "ihr Europäer könnt prassen oder sparen wie ihr wollt ... wichtig wird sein was wir Inder oder Chinesen tun... wir sind einfach sooooviel mehr" also wiegt auch jeder idelle Bioexport entsprechend mehr!

    Gruß Marion


    Gärtnerin mit Hang(garten) zur Selbstversorgung, Informatikerin, neugieriges Gscheidhaferl - 123viele.de

  • ... wichtig wird sein was wir Inder oder Chinesen tun... wir sind einfach sooooviel mehr" also wiegt auch jeder idelle Bioexport entsprechend mehr!

    Warst Du mal in Indien oder China? Kennst Du die Enge von Mumbai und die Randgebiete der z. T. unkontrolliert wachsenden Stadt ? Weißt Du wie und wohin dort Abwässer fließen ? Hast Du schon mal gesehen, wie in China ganze (Groß)städte entstehen und wachsen ?


    Die Prioritäten sind m.E. dort anders gesetzt - und das begründet sich vielfach.


    Es soll kein Gemecker sein, jedoch gab's schon öfter ein "Sendungsbewusstsein" von unserem Land mit Folgen.... Ein wenig Demut in der Beurteilung von Situationen und Verfahrensweisen bei "Anderen" ist hilfreich.



    Beste Grüße


    Rainer

  • Und weil das alles so schlimm ist, ist es besser, keine neuen Technologien einzuführen? Das ist so, und man kann sowieso nichts machen. Außerdem wollen die anderen Länder ja auch gar nicht, dass man ihnen ins Handwerk pfuscht?


    Um zu den Vögeln zurück zu kommen: Es sind sicher nicht alle exportierten Verfahrensweisen übertragbar, noch sind alle als gut einzustufen. Es sind aber auch nicht alle schlecht. Und wenn man Natur, Klima, Tierwelt und nicht zuletzt Menschen schützende Verfahren exportieren und somit multiplizieren kann, sollte es sehr erstrebenswert sein, dies auch zu tun. Es geht nur in kleinen Schritten.

    Ein Bienenschwarm ist keine Naturkatastrophe...

  • Es geht nur in kleinen Schritten.

    Das unterstreiche ich uneingeschränkt!


    Es geht nicht darum etwas zu tun, zu verändern - Leben ist Veränderung schlechthin, sondern darum wie man es anbringt. Und da halte ich es für angebracht, die Dinge vor Ort zu kennen und zu berücksichtigen. Ich finde es beachtlich, was in China in Richtung Umweltschutz gerade passiert (weil eben die Notwendigkeit hoch ist) im Vergleich zu dem anderen genannten Land - sorry, alles meine Meinung und OT.

    Rainer

  • Moin, moin,


    in der Regel ist es aber so, dass die gebotene Nahrung, der gebotene Lebensraum, die Population begrenzt. Bei Carnivoren sind das die Beutetiere. Wenn sie nicht, wie die Stubentiger, massivst subventioniert werden. Da ist dann die Vogeljagd nur mehr ein Hobby der Satten, und betrifft auch Reptilien und Kleinsäuger.

    Die Vögel selber werden in ihren Populationen auch begrenzt, durch das Nahrungsangebot und andere notwendige Faktoren des Lebensraumes.

    Da liegt der Kern, nicht in irgendwelchen Südländern, in denen Singvögel gegessen werden. An dem könnten wir ändern, und wenn hier Unseres Populationen trägt, tragen die auch das Reiserisiko, und gleichen es aus.


    Gruß Clas

    "Ach, das Risiko...!" sagte der Bundesbeamte für Risikoabschätzung abschätzig...

  • Vogelsterben / - rückgang hin oder her, es sind vielschichtige Lebensfaktoren, die das bedingen.

    Sicher wichtig sind die an Arten verarmten Land- und Forstwirschaftsflächen, dazu noch die "Garten"- Flächen um die vielen Häuschen im "Grünen", sprich Eigenheime und die artenarmen, häufih gemähten Grünflächen in den Städten und Parks.

    Viele Nistkästen sind falsch konstruiert. Das Schlupfloch oben, unterhalb des Daches lädt direkt zum Ausrauben ein. Bequem sitzen und zugreifen! Elstern und andere Rabenvögel, auch Katzen, Marter, Waschbär und manch anderer tuen es. Also: Flugloch unten in eine Ecke, dirkt über dem Bodenbrett in einem flachliegenden Kasten, noch ein Brettchen zum abteilen des Einschlupfes zum Brutbereich hin, keine Anflughilfe.

    Und dann noch jetzt im Herbst die Gartenschere verstecken und erst Ostern wieder ins Nest legen. Wer jetzt pflanzt sollte an die Insekten und damit auch an die Vögel denken. Die, auch noch so kleine Pflanzenschutzspritze auch gleich in die Restmülltonne. Biotope sind ungiftig!!!!!!

    Gruß

    Harald

    Es wird in jedem Jahr Frühling, nur wann?