Experten warnen: Dramatisches Vogelsterben in Deutschland

  • [Der Nabu] setzt sich als einer der großen, anerkannten Naturschutzverbände in Deutschland für Mensch und Natur ein. Die Organisation führt konkrete Naturschutzprojekte durch, unterhält eigene Forschungsinstitute, betreibt Umweltbildung und informiert Massenmedien und Bürger über wichtige Themen im Umwelt- und Naturschutz. Vom Staat ist der Verein als Umwelt- und Naturschutzverband (im Rahmen des Bundesnaturschutzgesetzes) anerkannt[2] und muss daher bei Eingriffen in den Naturhaushalt angehört werden. Außerdem verfügt er aus dem Umwelt-Rechtsbehelfsgesetz über ein Recht zur Verbandsklage.

    Aber Wikipedia verbreitet ja auch nur tendenziöse Halbwahrheiten ... </ironie>


    kopfschüttelnden Gruß

    Marion

    Gruß Marion


    Gärtnerin mit Hang(garten) zur Selbstversorgung, Informatikerin, neugieriges Gscheidhaferl - 123viele.de

  • Hallo,


    ich glaube das Thema ist ernst genug, als dass wir im zweiten Beitrag auf die Eigenarten vom NABU abschweifen sollten. Wenn ihr das wollt macht einen eigen Faden auf.


    Zum Thema:

    Von was leben insektenfressende Vögel? Genau, Insekten. Wenn man den Insektenrückgang nicht in Frage stellt, ist es eine logische Konsequenz, dass die Vögel auch zurückgehen.

    Von was leben die körnerfressende Vögel? Natürlich von Samen. Vor jedem Samen kommt die Bestäubung. Wenn es keine windbestäubende Art ist und die Bestäubungsinsekten zurückgehen verhungern leider die Vögel.


    Aber der stumme Frühling ist eigentlich schon lange bekannt.


    Gruß

    Werner

    Id schwäza, schaffa!

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Werner Egger () aus folgendem Grund: rsf

  • Servus Werner, man muss dabei aber tiefer gehen. Nahezu Alle! Vogelarten ziehen ihre Jungtiere mit Insekten auf, auch die Körnerfresser. Sieh dir nur mal die Hühnervögel wie Fasane oder Rebhühner an, und so weiter .....


    Jäger

  • Eine andere Ursache soll aber auch das massenhafte Wegfangen von Singvögeln in einigen südlichen Ländern sein, wenn man der Reportage im Fernsehen glauben kann, welche ich mal gesehen habe.

  • Man kann natürlich alles anzweifeln. Meine Windschutzscheibe und die Scheinwerfer meines Auto´s spiegeln den Sachverhalt klar. Wenn ich daran denke, wie die noch vor 20 Jahren im Sommer aussahen und jetzt?. Nicht ein Bruchteil der Insekten, die früher so bei einer Autofahrt hängen blieben.


    Dass das Eine mit dem Anderen zusammenhängt ist klar, wenn der DIB dann als Erfolg verkauft, dass Raps nun zukünftig von unten statt von oben gespritzt werden soll, ist das irgendwie auch ne fragwürdige Haltung.

    DIB SWR

  • Ich denke, dass ich mir als Landbewohner, der Zeit seines Lebens immer am selben Ort wohnt ein Urteil erlauben darf.

    Was hier in Bezug Spatzen geschrieben wird ist völliger Mist. Die Spatzen sind gleichsam einer Plage hier - ich würde gerne weniger haben.

    Sie fliegen wie selbstverständlich in den Hühnerstall und holen sich dort ständig ihr Futter, ebenso in der Garage, wo ein Fass Weizen lagert, sie übernachten vor meinem Schlafzimmerfenster und zwar in den Weinrebenstöcken, stehen wesentlich früher auf als ich und tun dies auch lautstark kund, als ob mich das interessieren würde 😡, sie garteln in meinen Hochbeeten mit, sind meist bis zu zehnt am Vogelfutterhaus, sind ständig am Streiten, vertreiben alles, außer die Buntspechte verpassen Ihnen ab und zu einen Hieb, aber das ist bei denen schnell vergessen. Diese Mistviecher machen einen Lärm, picken die schönsten Äpfel an den Bäumen an usw. und singen können sie auch nicht 😡

    Resümee: Ich hasse Spatzen, die bei uns sehr zahlreich sind.

  • Einen Vorgeschmack, wie es sich auch bald in unseren Wäldern anhören könnte, bekommt man, wenn man z.B. auf Grand Canaria durch einen der wenigen verbliebenen Pinienwälder in den Bergen wandert.

    Totenstille!

    Aber auch hier wird das zwitschern weniger, egal welche Organisation das nun gerade versucht der Allgemeinheit zu verklickern, jeder Versuch etwas dagegen zu unternehmen kann helfen.

    Und wenn es nur der hässliche Holz und Gestrüpphaufen in der Gartenecke ist, den die Insekten und die Igel aber lieben... ja o.k. ist nur ein Tropfen auf den heißen Stein... Im Großen muß was passieren, und da kann nur was durch große Organisationen und Politik erreicht werden!

    Fazit: - die richtige Partei wählen, auch wenn das wieder nur ein Tropfen auf den heißen Stein bedeutet.

  • Werner

    Man kann ein polit. Thema nicht unpolitisch diskutieren. Und einen Faden, in dem wir uns alle gegenseitig Leid tun, braucht kein Mensch. Dann kannste auch gleich Alles loeschen...nur zu!


    *Vor* den Insekten und den Voegeln hat doch laengst der Mensch seine Lebensgrundlage verloren. Ein paar Eckdaten aus dem Betrieb, in dem ich Gesellschafter bin: Wir bewirtschaften so ca. 2000 ha. Landwirtschaftsflaeche. Haben darzeit 17 Mitarbeiter (incl. Technik und Buero). Zu sozialistischen Zeiten waren hier ueber 200 Leute beschaeftigt, also praktisch das ganze Dorf. Die aktuelle Marktlage erlaubt es aber nicht, derzeit so viele Leute zu beschaeftigen, auch wenn man dann an Stelle von Chemie wesentlich mehr mechanische Bodenbearbeitung durchfuehren koennte und auch sinnvollere Fruchtfolgen moeglich waehren. Der ganze Biogaskram ("oekologische Energieqwende") hat dann dem Fass den Boden rausgehauen. Die Maismafia hat doch den Landeigentuemern von einem Jahr aufs andere den doppelten Pachtzins angeboten. Wenn Du da als Betrieb nicht mitziehst, stehst Du dann nur noch mit der halben Flaeche da und kannst Deine Technik nicht richtig nutzen. Also muss man den Wahnsinn mitmachen und baut Mais an, waehrend die Futtermittel nun aus Jugoslawien kommen. Wer rechnet diese unnoetigen Transporte in die CO2-Bilanz von "Biogas" ein?


    Was meint Ihr, wie oft ich dort entlang gehe, wo ich es auch als Kind tat. Und glaubt Ihr, mir fallen die Unterschiede nicht auf?


    Mehr als 200 Menschen, die ihre Existenzgrundlage verlore haben. *Das* kann einen in der Seele weh tun. Aber auch der Nabu ist nicht bereit, auf ein Kilo Weizen 5 Euro oder auf ein Kilo Schweinefleich 70 Euro draufzulegen. Die jammern rum, um dann doch wieder nur Ablassbriefe zu verkaufen. So siehts aus.

  • Man kann ein polit. Thema nicht unpolitisch diskutieren.

    :daumen:


    "Der ganze Strudel strebt nach oben - Du glaubst zu schieben, aber wirst geschoben" (Faust I, J.W.G.):

    Also muss man den Wahnsinn mitmachen und baut Mais an, waehrend die Futtermittel nun aus Jugoslawien kommen.

    Die Dynamik gut gemeinter Entscheidungen hat das Land erfasst und keiner möchte den Stecker ziehen und sagen, es war nicht ganz richtig und wir müssen drastisch korrigieren. Das ist unpopulär und teuer würde es auch werden ...


    Die aktuelle Marktlage erlaubt es aber nicht, derzeit so viele Leute zu beschaeftigen, auch wenn man dann an Stelle von Chemie wesentlich mehr mechanische Bodenbearbeitung durchfuehren koennte und auch sinnvollere Fruchtfolgen moeglich waehren.

    Es ist monetär nicht darstellbar oder die Beschäftigten müssten schlecht entlohnt werden. Das will ja auch keiner.


    Wo sitzt die Konkurrenz, welche die Preise beeinflusst ? Und was will der Kunde ? - Musst ja nur die Honigpreisdiskussion betrachten; eine kleine Nische, aber ein gutes Beispiel für reale Preisbildungsmechanismen:


    Honigpreise



    Rainer

  • Zitat

    Werner



    Man kann ein polit. Thema nicht unpolitisch diskutieren. Und einen Faden, in dem wir uns alle gegenseitig Leid tun, braucht kein Mensch. Dann kannste auch gleich Alles loeschen...nur zu!

    Bin zwar nicht der Werner, aber auf solche flapsigen Antworten haben wir gerade noch gewartet....
    Es ging hier um ein Vogel- bzw. Insektensterben. Da muß man nicht als 2. Beitrag, wie ganz richtig von Werner angemerkt, den NABU auseinander nehmen!
    Das ist ein ganz anderes Thema und das kannst Du gerne auf deren Seiten publizieren...


    Beste Grüße Hartmut


  • Ja Simmerl war auch nicht so gemeint, aber meine Lieblingsvögel sind die eben nicht. 😔

    Die einzigen Vögel die bei uns ausgestorben zu scheinen, sind die Grünfinken, alle anderen sind normaler Bestand. Leider haben sich die Elstern zu Ungunsten der anderen Vögel massiv vermehrt, ebenso Comoran und Fischreiher.