Hat jemand Erfahrung mit dem RuBee® Ox Vernebler

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    Bei den Methoden OS durch Hitze zu verdampfen bleibt öfters die Säure in den Gerätschaften teilweise zurück. zB in den Pfannensystemen.

    Absolut , sowie auch all die anderen möglichen Unzulänglichkeiten einiger Anwender und das ist bei

    +- 1 Gramm eingerechnet .

    Weshalb setzt es sich das Vernebeln wohl nicht durch ?

    Also im Sublimox bleibt nur ein Mückenschiss zurück...

    Mikrowellen-Essen aus biologischem Anbau lässt uns nur so leise aufstoßen, dass sich niemand belästigt fühlt.


  • OT - Bei mir bleibt im Varrox gar nichts in der Pfanne . ;)


    Ich habe mir dann auch einen Vernebler zugelegt um damit Erfahrung zu sammeln .

    Grundlegender Unterschied zum RuBee : die Säure kommt nicht in Kontakt zur Membrane .

    " Wohlstand ist die Summe aller Sünden ." (mw)

  • In die 1. Kammer mit der Membrane wird Wasser gegeben , das so einfach vernebelt werden kann .

    Es kann auch zusätzlich ein Einsatz mit Dichtring in diese 1 Kammer gestellt werden . Dieser Einsatz , 2 Kammer mit Dichtring kann die Säure aufnehmen . Die Wellen durchdringen die Wand des Einsatzes und vernebeln nur diese Flüssigkeit- Säure darin . Die Membrane kommt nicht in Kontakt mit der Säure .

    In einem Video zu einem anderen Vernebler wurde behauptet es wird extra eine säurefeste ( teure ) Membrane verbaut , dieses Gerät empfand ich deshalb als überteuert weil es sich offensichtlich um ein leicht auf unsere Anforderungen abgeändertes Grosserienprodukt handelte .

    Anyway , der RuBee kostet nicht die Welt und ein Versuch ist es sicher wert .

    Weidmannsheil !

    " Wohlstand ist die Summe aller Sünden ." (mw)

  • Hallo,

    habe keine Erfahrung mit dem Rubee!

    Bei den Berechnungen der Lösung geht man davon aus das 3,5 % Oxalsäure in dem Mittel sind.

    Dies ist beim Video der Firma Ruck nicht der Fall.

    Die Lösung müsste in etwa 5-6% haben, da der Zucker weggelassen wird.

    Dies sollte man bedenken.

    Also wäre die Oxalsäure 5,7% die entsprechende.


    Dies ist so eine noch nicht richtig geprobte Anwendung.


    Gruß aus dem Eidertal

  • Guten Morgen allerseits,


    arbeite aktuell an meinem Weihnachtswunschzettel...


    Bin mit dem Oxamaten recht zufrieden, hätte aber gerne noch eine Beuten unabhängige Alternative (z.B. für Mini Plus Sommer/Winter Beuten). Evtl. auch für Schlechtwetterperioden. Mir tut es immer leid, wenn ich da die Deckel runternehmen muss bzw. versuche ich zu vermeiden.

    Hatte eigentlich mit dem Sublimox geliebäugelt bin nun aber auch auf den Rubee Ox Vernebler gestoßen. Der Preisunterschied ist natürlich schon enorm.

    Gibt es Dinge die euch an dem Vernebler stören? Bei meinen wenigen Völkern spielt die Behandlungszeit keine große Rolle und ich werde auch weiterhin parallel den Oxamaten verwenden.

    Ist das Einbringen der zusätzlichen Feuchtigkeit ein kritischer Punkt oder haben das die Damen wieder relativ schnell einreguliert?


    Lieben Dank und Grüße,

    Tobias

  • Moin Tobber,

    viel kann ich Dir dazu leider (noch) nicht sagen.

    Was mir bisher aufgefallen ist: die Bienen scheint die Behandlung null zu stören.

    Kein Aufbrausen, keine Unruhe, kein Auffliegen.


    Scheint sich gut in der gesamten Beute zu verteilen (bei Anwendungs durch n Loch im Deckel).


    Der Spannungswandler von Ruck hat mir mehr Ärger als Freude bereitet, das Problem ist dort offenbar nicht unbekannt... Da würde ich definitiv auf ein anderes Gerät zurückgreifen.


    Zur Wirkung: wirkt.

    Deutlich erhöhter Milbenfall nach den Behandlungen. Wie gut die Wirkung ist, vermag ich nicht zu beurteilen, hab weder Vergleichsmöglichkeiten, noch Erfahrung mit anderen Behandlungsmethoden.


    So viel Feuchtigkeit wird meiner Meinung nach gar nicht eingebracht, nur auf den Oberträgern seh ich Tropfen.


    Was mir daran nicht gefällt:

    Der Gerät ist sehr undicht, also immer aufrecht halten, tragen, transportieren. Find ich unlustig.


    Ausserdem muss immer (grade bei wenigen Völkern) ein gewisser Überschuss an Oxalsäure eingefüllt werden, sonst nebelt da nix.

    Heisst also, dass man das Zeug am Ende wieder per Trichter in die Flasche füllen muss.

    Ist halt betriebsartbedingt.


    Jetzt kann man sich bei mehreren Standorten überlegen, ob man das Ding kipp- und schwappfrei transportiert bekommt, oder doch jedes Mal vor der Fahrt mit dem Trichter spielt.


    Schönes Wochenende,

    humml 🙂

  • Der Spannungswandler von Ruck hat mir mehr Ärger als Freude bereitet, das Problem ist dort offenbar nicht unbekannt... Da würde ich definitiv auf ein anderes Gerät zurückgreifen.

    Ja, hatte ich schon vermutet. Wollte mir aber eh einen etwas hochwertigeren mit reinem Sinussignal zulegen. Reibungslos funktionieren die wohl aber alle nicht so wirklich bzw. sollte man eine Auge drauf haben.


    Der Gerät ist sehr undicht, also immer aufrecht halten, tragen, transportieren. Find ich unlustig.

    Puh, glaube das könnte mich nerven. Hatte ich bisher nicht bedacht. Bin immer froh, wenn ich mein Imkerzeugs relativ schnell wieder einpacken und verstauen kann. Is ja eh schon ein heftiges Geklebe und Gepappe mit Propolis, Wachs und Honig :)


    Danke für deinen kleinen Erfahrungsbericht. Hilft mir sehr.


    Grüße,

    Tobias

  • Tobber : Du hast ja eine Stromquelle. Meine bisherigen Beobachtungen bei Kollegen ergaben, daß die elektrisch betriebenen Verdampfer (stabile und ausreichende Stromversorgung vorausgesetzt, also keine schwächelnde Batterie) am zuverlässigsten arbeiteten. Es kommt für die Zuverlässigkeit offenbar darauf an, wie nah an den Bienen die Sublimation stattfindet, resp. wie schnell sie bzw. die auf ihnen aufsitzenden Milben mit kleinsten OX-kristallen befrachtet werden, resp. die OX unverdünnt an die Haftlappen der Milbenfüße gelangt, resp. wie schnell die Osmose über die Haftlappen ins Körperinnere der Milben abläuft, resp. wie wenig Gelegenheit die Milben haben, diesen Prozeß abzubrechen bspw. durch Abwaschen ihrer Haftlappen in feuchtem Milieu (Wasser, Futtersaft offener Brutzellen etc.).

    Für die übrigen, auch den hier den angefragten Ru-bee-Vernebler, gibt es keine vergleichbaren und wissenschaftlich fundierten Testreihen wie die mit dem Varrox aus der Fischermühle an 1500 Bienenvölkern.

  • ribes : beim RuBee Vernebler wird nix verdampft und auch keine Oxalsäure sublimiert, sondern eine Oxalsäure-Lösung vernebelt, dieser Nebel soll sich in der Beute gleichmäßig verteilen und niederschlagen - das entspricht eher dem Oxalsäure-Sprühverfahren als dem Verteilen von kleinsten trockenen Kristallen.

  • Lieben Dank für eure Anmerkungen. Der Feuchteeintrag sowie das Handling stufe ich mittlerweile als klare Minuspunkte ein. Von daher tendiere ich doch stark zu dem Sublimox.

    Werde mir die beiden Geräte in Donaueschingen mal in natura anschauen bevor ich mich final entscheide.

    Danke nochmal und Grüße,

    Tobias