Rähmchen

  • ich setze ganze MW auch unten auf, die meisten werden für die HR benötigt, im BR schaffen sich die Bienen die Durchgänge unten. Wenn die MW in der Höhe mehr als 1cm Luft haben, sollte man oben ansetzen.

    Bei den Sparvarianten- diagonal geteilt oder Randstreifen -oben angesetzt bzw angegossen - bauen die Bienen je nach Bestimmung Brutwaben freihängend, im HR auch Drohnenbau mit Honig allseitig an. Die Bienen richten sich den Murks wie abgerutschte Anfangsstreifen anders als sich der Imker wünscht.
    Gruß Fred

  • Die Nut wird nur bei der Arbeit mit Anfangsstreifen benötigt, sonst ist es eher eine Sache die man von den Amerikanischen Wedge Top Rähmchen unvollständig abgeguckt hat.


    Wedgw Top haben in Deutschland, genau wie vorgedrahtete Mittelwände keine Bedeutung, da hier das Drahten und Einlöten standart ist.


    Eine Mittelwand kann man beim Einlöten oben, unten oder gar nicht Anlegen.


    Wenn man sie oben Anlegt, bleibt meist unten ein spalt offen. Legt man sie unten an, wird die Wabe in der Stockwärme wellig.


    Der Ausweg aus dieser misiere ist einfach, man muss Platz für die Ausdehnung lassen.

    Wie wir Wissen, ist der Beespace etwa 6-8mm.


    Daraud ergibt sich das man die Mittelwand am besten mit max 5mm Abstand nach zum Unterrräger einlötet, nach oben Bauen sie jede Wabe an, sie muss ja irgendwo hängen.


    Auch sollte man nicht unter 2mm gehen, das führt immer wieder zu leichten Wellen.

  • vielen Dank, so viele Antworten.

    jetzt bin ich ein klein wenig schlauer, also wird ich die Rähmchen nicht zurückschicken und die MW so einlöten wie ihr empfohlen habt.


    Danke

  • Bei Querdrahtung und bei Mitteländen mit Paraffinverfälschung schlagen die Mittelwände unten oft eine Falte. Leider musst du mit solchen Mittelwänden rechnen. Deshalb rate ich: Bei Querdrahtung und Mittelwänden mit unbekannter Wachsherkunft bei diesen unten einen Spalt von 1cm lassen, anderenfalls ist das egal.

    Gruß Ralph

  • Vor dem Einlöten sollte die Frage der Abstandshalter bedacht werden. Diese nach dem Einlöten einzuschlagen, wäre die falsche Reihenfolge.

    Ich benutze Polsternägel 7mm und schlage die nach dem Nagelplan von Bienenweber ein:

    http://www.bienenweber.de/Abstandhalter.html

    Dabei wurde auch das von Bernhard angesprochene Problem (Zusammenklappen/Bienenquetschen bei zu tief angesetztem oberen Abstandshalter) berücksichtigt:

    Anbringen von Abstandshaltern

    Um ein Paar Polsternägel (die 2 auf einer Seite) wickele ich auch die Enden der Drahtung und spare mir so gesonderte Befestigung der Drahtenden (deren kleine Nägel man i.d.R. kaum gutwillig wieder herausbringt). Das Einlöten funktioniert über diese Polsternägel auch noch nach jahrelangem Rä-gebrauch. Sollte ein Polsternagel verrostet sein (z.B. AS-einwirkung), dann kann man den problemlos herausziehen und auswechseln.

  • ich setzte die MW gern unten an, weil dann kein Spalt zwischen Unterträger und Wabe entsteht. Dort verstecken die Mädels sonst gern die Schwarmzellen...

    Eben: darum setze ich oben an und lasse unten den Spalt - dann weiß ich wenigstens, wo sie die Schwarmzellen verstecken ... :wink:

    Da haben wir wieder mal 3 Imker und 5 Meinungen...

    jetzt bin ich ein klein wenig schlauer, also werd ich ... die MW so einlöten wie ihr empfohlen habt.

    :liebe002:

    Eine Fischsuppe aus einem Aquarium zu machen, ist leichter als ein Aquarium aus einer Fischsuppe.