Gewichtsabnahme durch Bruteinschlag

  • Ein Stand mit 5 Völkern, alle haben diese Gewichtsabnahme, ich glaube ich habe mit der Kofferwaage schlampig gemessen. Man muss der Waage Zeit geben, um sich einzupendeln, das habe ich nicht, ich glaube bei meiner ersten Messung war ich zu hastig und habe bei allen zu viel gemessen. Also wenn 4 zuviel ist, dann glaube ich jetzt den Fehler zu kennen.

    Lg Franz - Zander 477x420x220 + 12er Dadant Blatt

  • Aktuell vielleicht zwei Kilo/Woche wenn reichlich Pollen eingetragen wird, aber kaum Nektar. Bei jungen Königinnen und großen Brutflächen auch etwas mehr. 4kg ist zuviel.


    Beste Grüße,

    Ralf

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife

  • Ich habe dazu eine Frage : Ist das Einfütterungsgewicht, das Gewicht nach Beendigung des Einfütterns ( bei mir Ende August/ Anfg. September ) oder das Gewicht im Oktober?

    Da müsste man wohl den Futterverbrauch für die Brut wieder abrechnen und nochmals zufüttern ?

    Grübelnde Grüße :/

  • Okt-Jan = 1 kg Futter pro Monat

    Februar = 2 kg Futter pro Monat

    ab März bis April = 4 kg Futter pro Monat


    4 x 1 kg = 4 kg

    1 x 2 kg = 2 kg

    2 x 4 kg = 8 kg

    Gesamtbedarf 14 kg Winterfutter


    Theoretisch und praktisch kommt man mit etwa 6 kg Futter bis Ende Januar. Dann kann man auch beim Schiedsetzen ein Paket Apifonda auflegen und den Beutel nach Bedarf auswechseln.


    Das meiste "Winterfutter" wird im Sommer in Brut umgesetzt. Und das ist auch gut so.

  • Vielen Dank für die Antworten, gleich notiert !

    Ich hoffe ich brauche nicht nachfüttern, meine drei hatten Ende August ( 2-zargig, DNM, Segeberger ) 32, 35 und 37kg Komplettgewicht.

    Brut ist im Moment noch gut da.

    Wenn im Oktober nachgefüttert werden müsste, mit was macht Ihr das ?

  • Ich sehe das ganz entspannt.

    Früher da musste man die Einfütterung sehr genau hinbekommen, da der Winter noch knackiger war und das Frühjahr doch länger auf sich warten lies, als dies jetzt der Fall ist. Mittlerweile meine ich manchmal ich wäre schön ein Vorort von Italien, was auch die Sommertemperaturen 2017 in Bayern bestätigen.

    Obendrein gab es nicht die Möglichkeit außer Zuckerwasser den Bienen etwas anzubieten.

    Ca. 60 % des Winterfutters verbrauchen die Bienen im März und April was die Sache eben wesentlich erleichtert.

    Mittlerweile habe ich es mir angewöhnt ab A. März die Beuten anzuheben und kann so ein Volk mit weniger Futter sofort erkennnen und dann entweder Futterwaben von einem starken Volk zu entnehmen oder Apifonda aufzulegen.

  • Mal noch eine Frage, da ich noch nie Fertigfutter genutzt habe :

    Wie handhabt Ihr das mit den Apiinvertbeuteln ? Umfüllen ?

    Ich habe derzeit ein Problem, dass mein Ableger (vom Anf. Mai , 2 Zargen,

    20 RÄ , DNM 1,0) noch Futter verbrütet hat und im Moment 32 kg wiegt. Abzüglich Beute und Deckel wären das 14 kg Futter. 3:2 nimmt er nur noch schlecht ab.

    Da es mein erster Winter ist, bin ich sehr unsicher .

    Was würdet Ihr raten ?

  • 14 kg Futter reichen erstmal. Du kannst zur absoluten Sicherheit ein 2,5 kg Paket Apifonda auf die Oberträger auflegen. Unten ein 2 cm Schlitz. Das Plastik drum lassen. Etwas unterlegen, damit die Bienen unter dem Paket herlaufen können.


    Siehe auch: Bienen jetzt noch auffüttern


    Wenn Paket leer, Paket erneuern.

  • Fertigen Sirup würde ich ab Mitte September nicht mehr füttern. Das geht nicht gut, das Futter wird nicht mehr verdeckelt und im Kalten gibt das kein gutes Stockklima und es gibt Scheisserei. Dann lieber festen Teig füttern.