@Bernhard: Plastikmittelwände

  • Ich gib mal mein Senf dazu!!!

    Soviel ich weiß steht in der Produktbeschreibung das die Nordwabe nur bis 100° grad Temperatur fest ist und können sich schon verziehen, also nix mit Sonnenwachsschmelzer da bekommt man locker 120°Celsius

    Gruß Georg L.

  • Soviel ich weiß steht in der Produktbeschreibung das die Nordwabe nur bis 100° grad Temperatur fest ist und können sich schon verziehen, also nix mit Sonnenwachsschmelzer da bekommt man locker 120°Celsius

    Gruß Georg L.

    Korrekt!

    Hi,


    wir reden nicht über die Nordwabe, sondern über die


    Kunststoffmittelwände aus Amiland.


    Da ist mir eine solche Aussage bisher nicht bekannt.


    Gruss Joachim

  • Man könnte die Kunsstoffdinger nur als Anfangsstreifen verwenden. Um einen Totalneustart ohne Fremdwachs machen zu können.

    Wenn du die Zeit hast, das Volk auf Anfangstreifen aufzubauen, kannst du auch gleich mit Schiffskiel-Oberträger, komplett ohne Anfangsstreifen neu aufsetzen. Dazu brauchst du keine Anfangsstreifen aus Kunststoff.


    Gruß

    Ludger

    Mit Anfangsstreifen ca. 1/3, geht dann auch noch im August.

  • nur ein bißchen Kunststoffstreifen- Quatsch- ganz oder gar nicht. Wenn es notwendig wird, eine Lösung für das Überleben der Völker zu finden, wie bei Bernhard, dann nutzt man die Vorteile von kompletten Kunststoffwaben oder -Mittelwänden oder man macht Naturbau, beides für Brutraum-Honigraum getrennt entscheiden, mit den Vor- und Nachteilen. Ein bißchen Kunststoff bringt nur zusätzliche Probleme bei Annahme der Waben und Stabilität. und hält sich dann länger als notwendig, denn für Bio muß das Zeug ja wieder raus oder?
    Ich habe bisher keine Kunststoffwaben eingesetzt.

  • Hallo

    Honey Paw in Finnland betreibt eine...

    Yepp! Noch! Allerdings ist es nicht fraglich, ob auch dieses Wachs, das dort geerntet wird, belastet sein könnte.

    Ich denke alle hier, die über über fertiggewachste Plastikmittelwände sprechen, wissen, dass diese Mittelwände nicht mit reinem Bienenwachs gewachst wurden, sondern mit synthetischen Wachsen. Seht ausdrücklich im Datenblatt!

    Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung, daß etwas anderes wichtiger ist als die Angst.
    (Ambrose Redmoon)

  • Eine Nordwabe zu wachsen bedarf fast soviel Wachs, wie eine MW gießen mit eine MW-Anlage.

    Ich habe meine DN Nordwaben mit Entdecklungswachs bewachst.
    44 Waben mit 500g Wachs. Das schafft keine Anlage...

    Alle wurden anschließend gut im Honigraum ausgebaut.
    Meine Nordwaben kommen bei mir nicht in den Brutraum, sondern nur bei Bedarf als zweiter Honigraum drauf.

    Steingarten ist Keingarten
    Für alle die, die kein Imker sind: gemeint ist Schottergarten, reimt sich aber nicht so prickelnd...

  • Eine Nordwabe zu wachsen bedarf fast soviel Wachs, wie eine MW gießen mit eine MW-Anlage.

    . Das schafft keine Anlage...

    Meinst jetzt Teilzargen für HR?

    Und du bist angestellt ab sofort!

    Geben Dir 600g bestes Wachs und Du wachst uns 40 Nordwaben damit, zum beschichten, darfst aber nicht schummlen mit anderem Wachs.

    Einverstanden?

    Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung, daß etwas anderes wichtiger ist als die Angst.
    (Ambrose Redmoon)

  • Allen Zweiflern sei geraten sich z.B 5 Nordwaben oder andere Kunsstoffwaben zu kaufen und zu testen und nicht nur im Honig - sondern auch im Brutraum.

    Ihr müsst es selbst probieren, den Spaß gönne ich jedem der an unseren Aussagen, die wir schon praktische Erfahrungen gemacht zweifelt und sich auf "gehörtes" oder lieber YouTube verlassen will.

    Ich habe nichts gegen Styroporbeuten oder sonstigen Kunststoff in der Imkerei, aber bei Plastikwaben bin ich aus eigner Erfahrung allergisch. Beispiel Wachsgewinnung. Mit der Spachtel das alte Wachs vor und rückseitig abschaben. Den Rest, und das ist meist nicht wenig, falls es Brutraumwaben sind mit Pollenresten behaftet, versuchen diese mit dem Hochdruckreiniger zu waschen, unmöglich dies sauber zu bekommen.

    Anschließend wieder bewachsen, was auch gerade keine einfache Arbeit ist man benötigt viel Wachs und dann ist das Ausbauergebnis meist miserabel.

    Da ich den Honigraum zu 50 % jedes Jahr neu ausbauen lasse, kann man sich die Arbeit die man damit hat vorstellen. Außerdem verwende ich die Honigrähmchen vom letzten Jahr im nächstes Jahr für Ableger oder Kunstschwärme und das ginge bei der Kunststoffwabe sowieso nicht, da sie sowieso im Brutraum absolut untauglich ist.

    Die anderen negativen Eigenschaften die habe ich bereits früher erwähnt.

  • Mir ist nicht bekannt, dass es die Nordwabe auch als Halbrähmchen gibt...
    Wachs auf 85- 90 Grad erhitzen und dann die Wabenseite zügig mit etwas Druck einrollen.
    Das Wachs muss nicht überall bis auf den Zellenboden kommen.
    Versuch es, das schaffst du auch :thumbup:


    Mich interressieren aber auch schon länger die Plastikmittelwände für meine Dadantbeuten. Habe die bisher aber nur in Langstrothhöhe und nicht in Dadanthöhe gefunden...

    Wäre deshab dankbar, wenn der Faden hier wieder auf Dadant zurückkehren würde.

    Steingarten ist Keingarten
    Für alle die, die kein Imker sind: gemeint ist Schottergarten, reimt sich aber nicht so prickelnd...

  • Was war noch die Ursache für das Thema Kunststoffwaben im BR ?


    Auch wenn's gerade nicht opportun ist, der Bien fühlt sich wohl auf seinem eigenen, unverfälschten Wachs. Dazu braucht er keine Polymerbasis.


    Rainer